Furzkopf der Woche – Die verschlüsselten Inserate von Gottéron

Ich traute meinen Augen kaum, als ich das Inserat von Trottelfon in der Zeitung sah. Auf den ersten Blick (s. Bild) ist das ein gewöhnliches Inserat. Nur Experten wie ich (jahrelange Ausbildung in sämtlichen Geheimdiensten dieser Welt) sehen sofort, dass es sich um ein verschlüsseltes Inserat handelt. Das harmlose Inserat trägt in Wirklichkeit eine ganz andere Botschaft in die Welt hinaus. Ich dachte eigentlich, dass diese Zeit vorbei sei seit dem Ende des kalten Krieges, in den letzten Jahren war nur noch ein solches Inserat aufgefallen, von den SCL Tigers, das war aber so verschlüsselt, dass sie selber nicht mehr wussten, was sie eigentlich geschrieben hatten.

Gehen wir das Inserat von Trottelfon Schritt für Schritt durch, ich entschlüssle die Botschaft für Euch. Tönen tut es ja harmlos, doch es wird Euch wie Schuppen vom Fisch fallen, wenn ich es dechiffriere.

Also, habt ihr es gelesen? Nun gut. Punkt 1, Eingangskontrolle. Tönt nach Stadion. Ist aber eine Prüfung der Mumu, der Hintertüre und was es sonst am menschlichen Körper noch für Eingänge gibt. Da checken die neuen Mitarbeiter die Hygiene der Person. Die Toleranzgrenze ist „1 Hirschkäfer und 10 Silberfische die rausschnaagen liegen gerade noch drin“. Erfüllt jemand die Kontrolle (wird selten sein) kommt der Punkt 2, die Platzanweisung. Das bedeutet nichts anderes als „wird in einen dunklen Raum geschoben“. Eindeutig wird es dann bei Punkt 3, „VERKEHR“, ja aber Hallo! Kundenorientiert (wie hättest es Du gerne, Hildegard?) und gutes Auftreten (auch nach 2 Stunden bin ich noch fit im Schritt). Bezahlt werden die Mitarbeiter dann auch noch, dürfen essen und saufen und können als Dank noch das Spiel anschauen. Starker Tabak finde ich. Eishockey sollte doch nichts mit diesem Gewerbe zu tun haben! Das würde dann aber die Lücken auf den Sitzplätzen erklären. Theoretisch sind die Leute schon da, aber der Rotzetter Ruedi macht mit ihnen noch Sackhüpfen.

Ich weiss, „Sex sells“ aber das finde ich viel zu offensiv. Unglaublicherweise haben sich bereits 3 Personen für diese Stelle beworben, darunter ein Piller, der aber anonym bleiben will. Vielleicht hilft ja dieser Furzkopf, dass sie ihre Bewerbungen schleunigst zurückziehen. Uha.

Endlich! SCB-Fans liefern mir Stoff für einen Artikel

Es war gestern, als diese Meldung (s. Bild) über die SCB-Medien durch die Sozialen Medien rasselte. Ich gebe es zu, ich dachte mir zuerst, dass es sich um einen August-Scherz handelte. Ihr wisst doch, am 1. April kommen alben so Meldungen wie „Heute strippt Doris Leuthard auf dem Bundesplatz“ und so ähnlich. Unglaublicherweise stehen dann tatsächlich Schaulustige dort, die dann vom Verursacher des Scherzes fotografiert werden um sie dann in der Zeitung so richtig als perverse Lüstlinge darzustellen. Eine Saugadi. Geht so. Das gestern Fans in die PortoBillanz Arena gepilgert sind, in der Hoffnung der SCB spiele gegen die SCL Tigers weil doch SCB – SCL Tigers stand (/der Heimklub steht immer zuerst), wird natürlich von Hardboiled SCB aufgegriffen. Wir stehen zu unseren Fehlern, das macht uns eben so meisterlich.

Aber ich will auch zur Bildung des gemeinen Fans beitragen. Deshalb gibt es einen Crash-Kurs „Wann ist Heimspiel und wann nicht“. Gratis. Weil ich alle SCB-Fans mag.

Also, gleich zu Beginn folgendes: Es braucht im Eishockey IMMER einen Heimklub und Auswärtsklub. Das spielt eine Rolle für die Wahl des Dresses und im Spiel dann für das Wechseln. Die Gastmannschaft muss zuerst wechseln, erst danach kann der Heimklub seine Spieler aufs Eis schicken. Wenn also SCB – SCL Tigers steht, wird der SCB als Heimklub geführt, mit den wie oben erwähnten Auswirkungen.

Dann wechsle ich kurz zum Fussball. Nehmen wir an, YB qualifiziert sich irgendwann für den CL-Final. Bereits vor dem Wettbewerb weiss man, dass der Final z.B. in Wien stattfinden wird. Wenn dann Plakate hängen „YB – Sparkasse neue Zeitung Dornbirn“ ist das Spiel trotzdem in Wien. Genau so wie gestern im Hockey. Das Turnier war in Langenthal, ebenso das Spiel um Platz 3. Jaaaaa, jetzt fällt der Groschem, nicht?

Logo lachen jetzt die anderen Vereine über uns. Easy, immerhin muss man sagen, dass auch wenn kein Spiel in der Allmend ist, mehr Leute anstehen als beim Rest der Schweiz wenn sogar ein Spiel ist. Zudem demonstriert es den Hockeyhunger, der in unserer Stadt halt herrscht. Und noch ein Hinweis: Das CHL-Spiel von nächster Woche findet in Bern statt, es soll niemand auf Langenthal fahren! Uha!

SKANDAL – Gottéron schmückt sich mit fremden Federn – Hardboiled deckt auf!

Allen war bekannt, dass Greg Mauldin keinen Vertrag mehr in Trottelfon erhalten wird. Er hatte für den Sportchef scheinbar zuwenig Brust. Uha uha uha. Egal. Mauldin sucht sich also einen neuen Klub und wird beim ERC Ingolstadt in der DEL fündig. Allerdings waren sich die Deutschen nicht wirklich sicher, ob der Mauldin der richtige Mann für sie sei. Gottéron war alarmiert, der Transfer drohte zu scheitern. Da Timo Titte sehr teuer ist, braucht man dringend Kohle.

Da preisen sie halt den Greg Mauldin in den höchsten Tönen an. Schaut Euch das Bild an. Die Statistiken stimmen, die von Ingolstadt übernommen wurden. Dass aber Gottéron als „viermaliger Schweizer Meister“ angepriesen wird, liess mich beinahe in Ohnmacht fallen. Sofort setzt ich mich hin und schrieb einen offenen Brief an den DEL-Verein:

„Liebe Ingolstädter

ich, Tuni Hardboiled, mag Euch den Transfer von Greg Mauldin von Herzen gönnen. Mit grossem Interesse habe ich ihre Anzeige gelesen. Die Statistiken haben sie artig und korrekt abgeschrieben. Allerdings kommt dann der Lapsus des Jahrhunderts: wie können sie den Dauerverlierer Gottéron als „vierfachen Meister“ erwähnen. Der Verein gewinnt nur das letzte Spiel der Saison, wenn sie in den Playouts rumgurken. Der grösste Kluberfolg war, als vor 3 Jahren ein Kammerjäger sämtliche Tiere töten konnte, die in der Eishalle fröhlich rumbumsten und sich vermehrten, weil sie ideale Bedinungen vorfanden. Gewonnen hat dieser Verein gleichviel wie der SC Bananenblatt – rein gar nichts. Bitte stellen sie das noch richtig, weil alle Eishockeyexperten in der Schweiz am Weinen sind. Oder ist dieser Text von den Hutzenbröhnen geschickt worden? Dann verklagen sie die. Oder sie haben gesagt wo sie 4-facher Meister sind? Falls sie „Hochspannungsleitungen lecken“ oder „Stacheldraht tätowieren“ angegeben haben, dann stimmt das sogar. Dann müssten sie das aber in ihrem Artikel auch erwähnen. Im Eishockey ist bei den Erfolgen ein grosses schwarzes Loch, damit ist nicht der Hintern von Schüschu gemeint.“

Ich bedanke mich für die eingesendeten Photos diverser Leser, die mich auf diesen wirklich skandalösen, schandhaften, unmenschlichen, menschenverachtenden Fehler aufmerksam gemacht haben.

Egal, in 8 Tagen sitzte ich in der PornoFranz Arena und buhe Nottingham Forest aus und singe Anti-Robin Hood-Lieder. Lieber CHL als Saisonstart als Greg Mauldin ohne Bart. Uha.

Furzkopf der Woche – Designer-Chef von Gottéron

Ich kann wirklich nichts dafür, dass mir die Trottelföhne immer wieder einen Steilpass liefern. Da ist mal der Carchauffeur, der wie Sledge Hammer (vertrauen Sie mir) parkiert und regelmässig unschuldige Gebüsche rammt (s. Bericht von Gestern). Da denkt man, es sei nun Ruhe, aber nein, dann präsentiert der erfolglose Klub sein neues Logo.

Dass sie mit dem Drachen ihr Fabeltier, dass es niemals gab auf dieser Erde, behalten haben, war abzusehen. Aber irgendwie wollten sie nun ganz poppig werden und haben sich überlegt, ob man den Drachen nicht noch einrahmen könne. Der Designer-Chef von Gottéron, der 9-jährige Rotzan Rotzetter, machte sich sogleich an die Arbeit und präsentierte nach 12 Wochen Entwicklung nun den Entwurf, den ihr links im Bild seht. Die GV in Triebburg klatschte begeistert in die Hände.

Nicht so das Strassenverkehrsamt. Der Sachbearbeiter, der denn 112. Schaden des Mannschaftscars mit schlechter Laune am Bearbeiten war, stockte der Atem, als er das neue Logo von Trottelfon sah. Ein ganz klares und eigentlich verbotenes Plagiat. Wir alle kennen das Schild „Kein Vortritt“, das wir links im Bild sehen. Dieses Schild ist urheberrechtlich geschützt.

Das Strassenverkehrsamt schrieb gerade die Anzeige gegen den Huddel-Verein, als die gesamte erste Mannschaft von Trottelfon weinend vor dem Büro stand. Der Beamte hörte sich das Geplärre mit stoischer Ruhe an und drückte dann ein Auge zu. Ihm wäre zwar lieber gewesen, wenn sie das „Halten verboten“-Schild geklont hätten, schön durchgestrichen der Drache und so.

Aber die Begründung von Gottéron leuchtete ihm ein. Seit es sie gibt, haben sie nirgendwo Vortritt. Auf dem Eis lassen sie insbesondere in den Playoffs (falls sie mal drin sind) dem Gegner hemmunglos die Vorfahrt. Das seien eben die „Copains“ wurde dem Beamten erklärt. Der versuchte noch einmal, die Bande Trottelfon umzustimmen. „Warum nehmen sie nicht ein Stopp-Schild, die haben gerade Aktion?“. Das wollte Gottéron aber nicht, weil sonst der, ich zitiere, „Hardboiled-Möff sich jahrelang lustig machen würde mit „STOPP Gottéron“ und so“. Würde ich doch nicht. Man sieht es ja schon bei Timo Titte, dass ich kurz einen Spruch über die Brust im Tor mache, dann aber nach spätestens 3 Jahren ist der Spass vorbei. Der SCB akzeptiert, dass er am 08. September auf ein weibliches Geschlechtsorgan ballern muss, um das geht es ja.

Die Busse wegen dem Plagiat sollen laut Gottéron die Fans zahlen. Der Kassier meinte „dass die ja für jeden Schrot Kohle hergeben, siehe das Kader 2017/18“. Uha uha uha.

SCB ohne Chance gegen Migros Budget Energy Drink München – 7:2 Brause

OK, kein Grund zur Panik, es war das erste Spiel, ein Furzcup in Gantrisch Göttikapellen, den nur Rosi Mittermaier interessiert, die alte Skisau. Abhaken und vergessen, es interessiert wirklich nur am Rand. Wichtig war, dass man durch Rüfi immerhin noch gezeigt hat, dass man immer noch gut in die Waden beissen kann, wenn es nicht läuft. Heute gehts weiter, Spiel um Platz 3 oder so.

„Hat der SCB jetzt die Schweiz blamiert?“ fragen sich sicher viele Leute. Nein, denn zum Glück gibts noch Gottéron. Wir sind gesund in Garmisch angekommen, spielten dann nicht gut und gehen bald wieder nach Hause. Alles „grün“ also. Gottéron war ebenfalls eingeladen, an einem Turnier teilzunehmen. Der EHC Tortellini lud zum 12-tägigen Bestehen renomierte Teams ein, die ebenfalls Probleme mit der Kerichtentsorgung in der Stadt haben. Das Turnier sollte in Lecce stattfinden, so dass sich die Fribourger Schar gut gelaunt in den Mannschaftscar setzte.

Bereits vor der Raststätte Gunzgen meldete sich Schüschu, der unbedingt mal den kleinen Mann entwässern musste. Der Chauffeur versuchte, den Parkplatz zu treffen und rammte unglaublicherweise ein paar in der Gruppe stehende Büsche. Was für ein Blindgänger sitzt denn da am Steuer? OK, der Restalkohol spielte da sicher eine Rolle. Schaut Euch das Bild gut an und entscheidet dann, wer genau denn die Schweiz etwas ins lächerliche zieht. Trottelfon konnte nicht nach Lecce reisen, da ein Anti-Terrorkommando den Car stürmte und alles verhaftete, was stank.

Trost für Trottelfon: Das Spiel EHC Tortellini vs. Gottéron endete 0:0, nicht gefahren und trotzdem einen Punkt, das ist ja mal ein Ansatz. Fraglich ist nur, wie Timo Titte dieses doch eher amateurhafte Verhalten goutieren wird. Er hatte sich so auf das Turnier gefreut und seine Verwandschaft nach Lecce eingeladen, sein Schwager Paul Penis, sein Onkel, der Peter Prostata und wie sie alle heissen.
Nun gut, schon bald startet die CHL gegen Nottingham Forest wo doch alben der Peter Shilton im Tor war als sie alben gegen Liverpuul gespielt haben.

Endlich naht die Saison nicht mehr in kleinen Schritten sondern im Sauseschritt. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!