Kategorie: Furzkopf der Woche

Es gibt immer einen!

Furzkopf der Woche – Das mangelnde Vertrauen in unsere Liga

Ja, das muss angesprochen werden. Sicher, im Moment passieren ungeheure Dinge. Biel jammert noch nicht über die Schriris, Lugagel kommt auf Bern, benimmt sich zwar Scheisse wie immer (was für eine geile Antwort von Rüfi heute … uha uha uha), aber sie benehmen sich zum ersten Mal seit 130 Jahren wie ein Team und drehen einen 1:4-Rückstand noch in einen Sieg um. Und dann die wohl grösste Sensation in der Geschichte des Hockeys: Gottéron führt die Rangliste an. Kein Witz. OK, es ist alles noch zu früh um richtige Schlüsse zu ziehen. Tatsache ist aber, das Timo Titte nun auch zeigt, dass er dichthalten kann wie ein Präservativ, vorne geigt Schüschu die Tore rein, und wer halt viel gewinnt, der führt dann mal die Tabelle an. Alles OK so.

Aber nun Achtung. Als die neue Rangliste weltweit veröffentlich wurde, schalteten sich das FBI, der KGB, MI5 und der Mossad ein. Ihr Verdacht: Manipulierte Spiele. Unglaublich. Niemand glaubt, dass Gottéron irgendwann mal eine Tabelle anführen kann. Sämtliche Spezialisten „Sportwettbetrüger und andere Vaganten“ waren im Einsatz.

Leider muss man sagen, dass sie dann eben doch ein bisschen fündig wurden. Auf dem Foto seht ihr die offizielle Tabelle die in die Welt geschickt wurde. Die Namen stimmen, aber man achte sich mal auf das Logo von den Hutztenbröhnen … das ist Wasser auf die Mühle der Ermittler. Ihre Theorie: Die Rangliste wurde regulär mit Logos erstellt, erst nach dem Manipulieren der Resultate vom Samstag musste man dringend die Namen ändern. Und da passierte es eben, dass der HCD nun bei den Hutzenbröhnen trohnt, weil die Zeit nicht mehr reichte, um eine saubere Fälschung zu machen.

So denkt das Ausland über diese Tabelle. Dabei kann ich als Universal-Experte bestätigen, dass alles mit rechten Dingen zuging. Nur wurde ich leider nicht als Zeuge geladen. Klar, die Situation ist aussergewöhnlich, wenn Trottelfon die Tabelle anführt. Man ist dauernd in Versuchung, den Bildschirm zu drehen weil man glaubt, die Tabelle wurde kopfstehend abgebildet.

Dabei sollen sie doch einfach Freude an ihrem Platz haben, man muss ja nicht gleich eine Verschwörung wittern. Wir alles wissen ja nur zu gut, wann genau man dann den Meistertitel holen kann und vorallem WIE. Aber der Saisonstart hat doch eines gezeigt: Es ist geil gibts wieder Eishockey und es könnte sein, dass es in der Regular Season schon ziemlich deftig abgehen wird. Unberührt dieser Tatsache wieder einmal die SCL Tigers, die wieder nicht mehr wissen, dass man Punkte holen sollte, um nicht hintenrum zu gurken. Egal, Mocken Ehlers wird schon bald den Atem vom weinenden Kevin im Äcke spüren. Wetten?

Furzkopf der Woche – Nach 2 Runden am resignieren

Ja, ich kümmere mich zur Ausnahme mal intensiv um Gottéron, den Verein westlich von uns, der noch nicht mal einen Aschenbecher gewonnen hat. Ihr habt die Geschichte mitgekriegt. Da wurde mal Genf vom Eis gehobelt, nur ein Gegentreffer, die Brust war gut. Dann der Auftritt bei uns, dem Serienmeister. Unglaublich wie mutlos die Hutzenbröhne auftraten. Und auch die Brust zeigte mehr Warze als Titte. Er sah nicht unbedingt gut aus bei ein paar Toren. Allerdings ist doch jetzt die Panik völlig fehl am Platz. Klar, der mit dem Meister wird auch dieses Jahr nichts werden, aber eine gute Quali sollten sie mit diesem Team schon hinbringen. Aber wenn natütrlich jetzt schon ein Sturm der Panik durch die Stadt fegt, dann wird es auch mit dem nichts. Ich sage noch einmal: Das Problem ist mental. Zu schnell ist man Dorfkönig. Nehmen wir den Playoff-Bomber Rathgeb. Gestern stand er wohl fast bei jedem Gegentor massiv im Schilf. Schüschu zeigte seine Leistung, wie immer eigentlich. Die Brust wird wohl jetzt erkannt haben, warum Berra sofort wieder abgehauen ist.

Sportchef Dubé, der wohl grösste Murksisiech ever, bastelt seit Jahren an einem Team rum und bringt da ehrlich gesagt nicht viel zu stande. Aber diese Saison ist noch lange nicht vorbei. Zudem der Sportchef ja viel Herzblut für Gottéron zeigt. So stellte er letzte Woche einen Antrag beim Verband. Da ihre Vitrinie immer noch leer ist wie Lapierres Hose, fragte Dubé an, ob sie nicht Kaffeebecher in die Vitrinie stellen dürften. Wie orginell und voller Tatendrang ist denn dieser Sportchef??!!! Man sieht es eben auch in der Goaliefrage. Erst ekelt man Conz raus, dann bringt er Berra für 24 Stunden und 11 Minuten nach Furzburg, um am Schluss dann die Brust zu Angeln. Er sei gut in der KHL gewesen. Ja OK, bloss spielte er dort bei den Senioren, wo besoffene Russen-Opas sich aufs Maul geben. Aber egal.

Wir wissen ja auch noch nicht, wie diese Saison sich entwickelt. Der Start war mal gut, darauf lässt sich sicher aufbauen. Aber es wird weiterhin tägliche harte Arbeit brauchen, um alles wieder noch mehr zu perfektionieren. Aber nach 2 Runden darf man weder abweinen noch losjubeln. Einfach arbeiten und bereits jetzt ALLES für einen Sieg geben. Diese Mentalität kann man nicht einfach in den Playoffs plötzlich so haben.

Furzkopf der Woche – Die Verletzungssauhexe

Sind wir ehrlich – wir haben Erfahrung mit der unsäglichen Verletzungshexe. In der Lars-Meistersaison fehlten manchmal 11 Spieler wegen Verletzungen, das war krass. Aber kam ja dann, als alle wieder gesund waren, trotzdem gut. Aber in der Regular Season schwanzten wir bis 2 Spieltage vor Schluss massiv in der Playoutgegend herum.

Nun scheint es wieder so ähnlich zu laufen. In der Abwehr bringen wir knapp 2 Paare von strammen Jünglingen hin. Ihr habt es gelesen, ein paar Boys fallen sogar länger aus. Das ist nicht gut. Aber es ist auch kein Grund, jetzt die Hexe an die Wand zu malen. Hockey ist kämpfen, murksen, wegnieten, der Körperkontakt oder das Küssen des Pucks kann sofort eine Verletzung zur Folge haben – wenn man Pech hat. Scheinbar sind wir in einer Pech-Phase. Aber lieber jetzt als im Februar …!

NIemand kann was dafür, ich mag gar nicht mehr lesen, dass dann die Schuld beim Sommertraining oder beim täglichen Eistraining gesucht wird. Ist die Hexe mal da, muss man sie einfach vertreiben. Der SCB soll das ganze Stadion mit Knoblauch aushängen, damit diese Besensau sofort wieder abhaut. In Lugagel war sie ja auch kurz, ebenso in Fickburg. Ändern kann man es nicht, aber mit einer gesunden Einstellung kann man das Leid etwas lichten.

Die Gesunden müssen jetzt halt schon relativ früh gröbere Eiszeiten abjapsen. Dann werden auch junge Buben mehr Einsätze haben als sonst in einer ganzen Saison. Aber wisst ihr was? Das ist die viel zitierte „Chance nützen, wenn sie kommt“. Der Moment ist jetzt gekommen. Vollgas geben, die Bande krachen lassen und auf den Kufen den Job erledigen.

Nur ein Beispiel aus meinem Leben: In meinem Büro hatten mal 5 von 6 Mitarbeitern massive Magen/Darmgrippe. Also bin ich zum Spass auf die Toilette ob schon ich nicht musste, habe die Türe logischerweise verriegelt und mich so amüsiert, wenn draussen einer verzweifelt dran gehämmert hat. Und siehe da, nach 1 Monat waren alle wieder gesund! Was will uns diese Geschichte lernen? Nun, wer Notkot hat, braucht immer auch einen Therapeuten. So einen wie mich.

Hau ab Du Warzenschädelhexe, nun ist echt genug. Geh woanders hin.

Furzkopf der Woche – Alle Reiseversicherungen dieser Erde

Das ist ein Bild von Gerd Geldsau. Er hat die Reiseversicherungen erfunden und muss halt jetzt symbolisch mit seinem Bild hier büssen. Denn was diese Branche bietet mag auf keine Kuhhaut. Ich werde nie mehr in einem Reisebüro buchen und dann das Kreuz setzten bei einer ach so tollen Reiseversicherung. Ich zitiere „Unbeschwert buchen und versichert sein, wenn etwas dazwischen kommt“. Jaja, genau, geldgeiles Pack. Ich war ja leider in die Lage gekommen und musste unsere Familienferien absagen. Nach den Operationen ging es mir sofort gut, ich kämpfte mich schnell aus dem Bett. Danach folgte die Therapie, die duldete keinen Unterbruch, obschon ich im die 8 Freitage kämpfte für die Ferien in Schweden. Noch das „niet“ der Ärzte musste ich akzeptieren.

Ich rief sofort das Reisebüro an und anulierte schweren Herzens die Ferien. Mir war völlig klar, dass es nicht mehr die ganze Kohle zurück gab. Das Reisebüro gab das zurück, was sie von den Hotels etc. zurück kriegten. Das Reisebüro wies mich darauf hin, dass ich ja eine Reiseversicherung abgeschlossen habe und dort den Fall melden solle, damit ich mein Geld dann wieder komplett auf dem Konto habe.

Denkste. Ich melde den Fall also an, da kommt auch bald Bescheid. Leider „bla bla bla“ habe ich mich erst 3 Wochen vor den Ferien abgemeldet, das gebe auf keinen Fall die restliche Summe. Ich tobte, doch man hat keine Chance, AGB’s gelesen, es ist so. Tatsache ist, dass ich nur 50 Prozent meines Geldes nun total zurück habe. Ein Skandal.

Meine Empfehlung, kreuzt die Scheisse nicht mehr an, auch wenn sie Dir das Gelbe vom Ei versprechen. Oder dann die 111-Seiten AGB durchlesen, da stehen ungefähr 2’123 Gründe drin, wann sie eben nicht voll abdecken. Sie lassen sich nicht erweichen, egal was für eine Diagnose man hat. Es war ihnen auch egal, dass ich gar nicht früher abmelden konnte, da ich bis zum Therapieplan zu 100 Prozent fit war, der Therapieplan kam am 29. Juni. Dann musste ich noch Fragen beantworten die mir den Nuggi aus der Brust sprengte. Wann ich gebucht habe und wann ich die Diagnose erhalten habe. Als ob ich mit dieser Diagnose noch Ferien gebucht hätte. Ich bin ja der Volldepp, der das gemacht hätte oder wie? Aber egal, Paragraphen sind Paragraphen.

Wie geil muss es sein, wenn Du im Flughafen stolperst und 1 Stunde vor dem Abflug mit einem gerissenen Kreuzband nicht in die Ferien kannst. Die werden Dir nichts in die Klauen drücken, weil Du Dich viel zu knapp abgemeldet hast. Das sind keine Versicherungen, das ist gedruckte Scheisse auf Scheissdreckpapier. Nie mehr einen Rappen für diese Schmarotzer. Meine hiess so, wie wenn Du kotzen musst und vor dem Strahl noch Luft rauspresst. ERF.

Der Hammer ist dann noch, dass man diese Versicherung noch extra künden muss, weil sonst der Vertrag automatisch um ein Jahr verlängert wird. Sind alles Methoden, die haargenau zu dieser Mafia passen.

Ich habe fertig.

Furzkopf der Woche – Die verschlüsselten Inserate von Gottéron

Ich traute meinen Augen kaum, als ich das Inserat von Trottelfon in der Zeitung sah. Auf den ersten Blick (s. Bild) ist das ein gewöhnliches Inserat. Nur Experten wie ich (jahrelange Ausbildung in sämtlichen Geheimdiensten dieser Welt) sehen sofort, dass es sich um ein verschlüsseltes Inserat handelt. Das harmlose Inserat trägt in Wirklichkeit eine ganz andere Botschaft in die Welt hinaus. Ich dachte eigentlich, dass diese Zeit vorbei sei seit dem Ende des kalten Krieges, in den letzten Jahren war nur noch ein solches Inserat aufgefallen, von den SCL Tigers, das war aber so verschlüsselt, dass sie selber nicht mehr wussten, was sie eigentlich geschrieben hatten.

Gehen wir das Inserat von Trottelfon Schritt für Schritt durch, ich entschlüssle die Botschaft für Euch. Tönen tut es ja harmlos, doch es wird Euch wie Schuppen vom Fisch fallen, wenn ich es dechiffriere.

Also, habt ihr es gelesen? Nun gut. Punkt 1, Eingangskontrolle. Tönt nach Stadion. Ist aber eine Prüfung der Mumu, der Hintertüre und was es sonst am menschlichen Körper noch für Eingänge gibt. Da checken die neuen Mitarbeiter die Hygiene der Person. Die Toleranzgrenze ist „1 Hirschkäfer und 10 Silberfische die rausschnaagen liegen gerade noch drin“. Erfüllt jemand die Kontrolle (wird selten sein) kommt der Punkt 2, die Platzanweisung. Das bedeutet nichts anderes als „wird in einen dunklen Raum geschoben“. Eindeutig wird es dann bei Punkt 3, „VERKEHR“, ja aber Hallo! Kundenorientiert (wie hättest es Du gerne, Hildegard?) und gutes Auftreten (auch nach 2 Stunden bin ich noch fit im Schritt). Bezahlt werden die Mitarbeiter dann auch noch, dürfen essen und saufen und können als Dank noch das Spiel anschauen. Starker Tabak finde ich. Eishockey sollte doch nichts mit diesem Gewerbe zu tun haben! Das würde dann aber die Lücken auf den Sitzplätzen erklären. Theoretisch sind die Leute schon da, aber der Rotzetter Ruedi macht mit ihnen noch Sackhüpfen.

Ich weiss, „Sex sells“ aber das finde ich viel zu offensiv. Unglaublicherweise haben sich bereits 3 Personen für diese Stelle beworben, darunter ein Piller, der aber anonym bleiben will. Vielleicht hilft ja dieser Furzkopf, dass sie ihre Bewerbungen schleunigst zurückziehen. Uha.