Kategorie: Furzkopf der Woche

Es gibt immer einen!

Furzkopf der Woche – Die Emanzen-Bewegung „Lochstopf“ aus Fribourg

Es ist wirklich fast nicht zu glauben. Die Hutzenbröhne sind ja, das wissen wir inzwischen, nach dem Abgang von Berra etwas in Not geraten. Bald beginnt die Meisterschaft, und in ihrem Tor steht im Moment niemand. Sportchef Dubé gibt seit Tagen alles, um einen Torhüter nach Fribourg zu holen. Scheinbar ist er nun mit einem Kandidaten in engerem Kontakt: Der Kanadier Barry Brust soll ganz oben auf der Liste stehen. Der Kanadier tingelte fast durch alle Ligen dieser Erde und ist im Moment in der KHL bei Slovan Bratislava im Tor und zeigt dort durchaus gute Leistungen.

Dubé ahnte aber nicht, was er schon nur mit seinem Interesse an Barry Brust für eine Welle der Empörung auslöste. Der legendäre Emanzen-Klub „Lochstopf“ aus Fribourg läuft gegen diesen möglichen Transfer bereits Sturm. „Es kann nicht sein, dass ein Spieler geholt wird, der heisst wie ein sekundäres weibliches Geschlechtsmerkmal“ meint die Vorsitzende Klarabella Kitzler. „Man stelle sich nur vor, wie sexistisch vor allem dieser unmögliche Hardboiled-Affe auf diesen Namen reagieren wird“. Stimmt doch gar nicht, bei mir hiesse er einfach „Timo Titte“. Sollte doch kein Problem sein. Die Vorsitzende fährt entgeistert fort „Und dann die Gastfans? Was singen sie, wenn Gottéron wie üblich verliert? „Wir haben die Brust gebumst“ oder so? Ne, das geht gar nicht!“.

Hardboiled fragt sich, warum man nicht einfach einen Namen als Namen nehmen kann, ohne gleich an Geschlechtsverkehr zu denken? Klarabella Kitzler redet sich in Rage. „Und was kommt dann? Ein Thomas Tampon? Ein Andreas Anal? Ein Hans Hodensack aus der DEL? Oder ein Norbert Nippel? Man muss den Anfängen wehren, basta!“.

OK, schlussendlich wird es Dubés Problem sein, die Emanzen zu beruhigen. Aber es ist schrecklich, dass der Sport nicht mehr Sport sein darf. In Lugagel spielt ja auch ein Linus Blasen oder so. „Sie hätten, wenn sie schon einen Vornamen mit gleichem Buchstaben wie der Nachname wollen, es machen können wie der ZSC, die haben den Kevin Klein geholt, da gibts nichts auszusetzen“ fährt die Emanze fort. OK, gut, tönt ja wie eine Unterhose für gut bestückte Jungs, aber wenn es um den Mann geht, ist man halt schon toleranter, nicht?

Egal, lassen wir doch einfach den Darmloch Dubé seine Arbeit machen.

Furzkopf der Woche – Die Rucksack-Walzen

Oh ja, so spät war ich wohl noch nie mit dem „Furzkopf“, allerdings ging es auch ein bisschen drunter und drüber, da ich gestern nach relativ langer Pause meine Arbeit wieder aufgenommen habe. Alles gut, nun ist mein ganzer Ablauf wieder im Normalbereich, selbstverständlich wird es gleich wieder ein bisschen erschüttert, da ich ab morgen 30 Tage in Serie die Therapie durchziehen muss. Bestrahlen oder auch Hirngrill genannt plus Chemo. Aber auch das werde ich packen. Zudem ist das ja ambulant und Onkel Martin kann nach diesen 90 Minuten wieder normal leben. Ausser ich habe eine grüne Gesichtsfarbe und singe welsche Lieder.

Da ich wieder viel in den ÖV stehe war die Wahl zum Furzkopf nicht so schwer. Sie fiel ohne Gegenstimme auf die Rucksack-Walzen. Viele tragen am Morgen einen Rucksack. Das ist völlig OK, man muss ja all die Gegenstände irgendwo verstauen und im Sommer hat man wenig an, so dass man das alles unmöglich in die Shorts brettern kann. Also bietet sich ein Rucksack dafür gerade zu an. Ein Aktenkoffer sieht etwas komisch aus wenn man in den Tanga-Badehosen und ärmellosem T-Shirt umher geistert.

90 Prozent aller Rucksackträger sind absolut unauffällig und stören in keiner Art und Weise. Doch dann gibt es eben die Walzen. Die haben noch nicht ganz geschnallt, dass wegen ihrem Rucksack sie gegen Hinten etwas breiter sind als normal. Sie drehen und wenden sich als ob sie das Teil nicht tragen. Aber bei jeder Drehung hämmern sie dann den unschuldigen Mitpassagieren den Rucksack relativ grob ins Gefräss. Solange nur ein Apfel und eine Zeitung drin ist geht das, es ist zwar lästig aber es bleibt schmerzfrei. Sobald aber Locher, Kaffeetassen und ähnliche Wurfgegenstände drin sind, kann es relativ grob werden.

Heute dreht sich so ein G-20-Verschnitt-Girl wie ein Fidget-Spinner um, der Rucksack fliegt wie eine Bombe leicht verzögert hinterher, WUMM und die Oma hintendran kriegt die volle Dosis Rucksack ins Gesicht, verliert beinahe ihr Gebiss und muss sich danach setzten weil sie wie ein angezählter Boxer nur noch wirres Zeug redete. Die unbewusste Täterin schaute zur Oma und murmelte irgendwie „Die Hitze ist für manche alte Menschen halt etwas zu viel“.

Also, immer mitdenken wenn man so ein Teil trägt. Ich schlage mit meinem eleganten Migros-Plastiksack ja auch nicht die Passagiere spitalreif. Gerade in der heutigen Zeit, wo ganz Fribourg noch immer auf einen Torhüter wartet, sollte man Rücksicht walten lassen. Dubé überlegt sich übrigens, da er keinen Torhüter findet, den schlechtesten Feldspieler ins Tor zu stellen. So wie alben in Brasilien im Fussballl. Das Problem ist nur, dass er dann 22 Torhüter hätte. Uha uha uha. Und weiter gehts.

Furzkopf der Woche – die abgesägten Sommerferien

Hallo liebe Freunde. Es ist so schön wenn ich wieder für Euch schreiben darf. Klar, ich versemmle wie üblich den eigentlichen Termin (Sonntagabend), aber lieber spät als nie, yes yes. Der Furzkopf der Woche ist für mich klar, im Eishockey läuft noch nichts, also kommen Gegebenheiten aus dem Alltag nun öfter hier rein. Diesesmal betrifft es meine Sommerferien, die ich schweren Herzens absagen musste. Nicht weil es mir schlecht geht oder so, nein nein, ich fühle mich fit ohne Ende. Ich erkläre es Euch natürlich wie immer sehr ausschweifend in diesem Artikel. Geplant gewesen wären Familienferien in der letzten Juliwoche in Schweden, eine Rundreise im Süden mit Mietwagen und jeden Tag in einem neuen Hotel. Daraus wird nun nichts.

Die Gottchirurgen haben wir ja das Miststück im Kopf vollständig entfernt. Selbstverständlich war mir klar, dass es noch zu einer Therapie kommen wird (Bestrahlen und Chemo). Man will ja kein Risiko eingehen und wirklich alles weg haben. Diese Therapie dauert 6 Wochen und wird täglich durchgeführt, also im gesamten 30 Sitzungen. Meine Ferien fallen genau in diese Zeit. Ich dachte noch: „Ach, wird ja nicht so schlimm sein wegen 8 Tagen Pause“. Weit gefehlt.

Die sehr nette Chefärztin erklärte mir, dass das überhaupt nicht gut sei. Uha. Ich solle die Ferien absagen. Aaaaaaaargh. Aber eben, die Gesundheit geht vor. Schweden zog ab diesem Moment sämtliche Fahnen auf Halbmast. Ich hatte einen Klos im Hals, weil ich mit einer solchen Nachricht nicht unbedingt fröhhlich nach Hause fahren würde. Also begann ich kreativ zu werden und machte der charmanten Ärztin diverse Vorschläge, um es doch noch irgendwie hinzubiegen. Ich schlug vor, die ganzen Apparate doch einfach in mein Hotelzimmer in Stockholm zu zügeln. Und wie bei AC/DC könnte ein zweites Team ja bereits auf Malmö jetten und dort für den nächsten Tag alles aufbauen. Diese Topidee wurde massiv abgelehnt.

Also versuchte ich es mit einer Lösung, die ich selbstständig hätte durchführen können. Ich schlug vor, dass ich jeden Tag nach Tschernobil fliege und meine Rübe dort über den immer noch sabbernden Reaktor halten würde. Auch das wurde abgelehnt da die heutigen Bestrahlungen nicht mehr mit radioaktiven Strahlen gemacht werden. Woher sollte ich das wissen?

Es blieb mir nichts anderes übrig, als auf die Therapie so einzusteigen, wie sie für mich angedacht war. Meine Familie hat es locker aufgenommen, denn einmal werden diese 30 Sitzungen vorbei sein und wir holen alles nach. Meine Familie hatte übrigens schon damit gerechnet, nur ich und mein Leierkopf wollten es nicht ganz wahrhaben dass es wohl nix werden wird. Egal, es gibt Momente im Leben wo man nicht Revoluzzer sein kann und sich gegen Anordnungen widersetzten darf. Also ziehe ich es durch wie im Lehrbuch.

Die Nebenwirkungen haben mir die Ärzte erklärt, es ist nicht mehr so schlimm wie noch vor ein paar Jahren, auch dort wurden Fortschritte gemacht. Ich habe die Packungsbeilage artig gelesen. Uha. „Kurze verwirrte Phasen“ könne es geben und Übelkeit. Kein Problem sagte ich der Ärztin, das kenne ich wenn ich alben besoffen war und einen unhuren Kater hatte. Auch der Rest ist ertragbar. Also, der Zeitplan stimmt immerhin so, dass ich für die Saison 2017/18 ready sein werde! Liebe Grüsse an Euch alle.

Furzkopf der Woche – Freiburgs neuer Mentalcoach für Junioren

Ja, die Hutzenbröhne sind einfach nicht unterzukriegen. Trotz fehlendem Erfolg wird für die kommende Saison mächtig investiert. Neben Roland Burri im Tor konnte ich nun aufdecken, dass auch in der Nachwuchsbewegung viel Geld investieren. Das Ziel ist klar: Disziplinierte harte Arbeiter aus den eigenen Junioren in die 1. Mannschaft hochbringen.

Aus diesem Grund wurde in einer Nacht- und Nebel-Aktion der renommierte Inder Bundi Ghandi verpflichtet. Bund Ghandi ist ein hoch angesehener Mann in Indien der den Status eines Wasserbüffel-Flüsterers hat. So wie Cesar Milan, aber eben mit Wasserbüffeln. Ein Historiker aus Lausanne hatte herausgefunden, dass die Mentalität der Wasserbüffel sozusagen identisch ist mit der der Fribourger Einwohnern. Also wird sich Bundi Ghandi sofort eingelebt haben.

Das Problem in Fribourg ist ja, das die Junioren sich logischerweise auch Vorbilder nehmen, aber eben, sie erwischen so halt gezwungeneremassen einen Verlierer. Den Verantwortlichen grault vor Aussagen wie „ich möchte werden wie Schüschu: schöne Seitenscheitel, viel Geld verdienen und niemals einen Titel holen“. Mit dem solll jetzt Schluss sein dank Bundi Ghandi. Seine Motivationskünste sollen Sensationell sein. Er brachte zum Beispiel einen Wasserbüffel dazu einen One-Night-Stand mit einer Eidechse zu haben, obschon gleich daneben eine paarungsbereite Kuh lag. Das ist der Weg: nicht immer die bequeme Lösung wählen.

Bundi Ghandi kann in Fribourg sogar die ersten Erfolge vermelden. Vor der Kabine der Jüngsten hört man tatsächlich ein leises „Ho-Ho-Hopp Langnau“. OK, das ist auch nicht gerade ein Serienmeister, aber immerhin haben die Emmentaler einen Titel geholt. Bundi Ghandi will aber noch mehr, er will den unbändigen Siegeswillen aus den kleinen herausholen. Bei der ersten Mannschaft sei Hopfen und Malz schon lange in der mit Moos bedeckten Urinade im St. Pissoir zu Fribourg.

Allerdings sind die Methoden von Bundi Ghandi nicht unumstritten. Wenn er in Indien einen Wasserbüffel mit 33 Metern Anlauf in den Hintern getreten hat, störte das genau niemanden. Wenn man aber das Video anschaut und sieht, wie er den herzigen Fribourger Buben zurechtweist, nur weil er sich etwas ins Bild gedrängt hat, könnte ich mir vorstellen, dass diverse Eltern dem Inder bald in die Eier treten werden. Egal, auf jedenfall ein Mann den die Schweiz nicht braucht.

Ich hoffe, Euch geht es allen gut. Geniessen wir das Wetter und freuen uns auf baldige Spiele!

Der verspätete Furzkopf der Woche: Die knallharten Tessiner Behörden

Hach, ich weiss, ich bin 2 Tage zu spät mit dem Oscarverächtigen „Furzkopf“. Es ist aber bewusst passiert, weil ich unbedingt meinen Reissverschluss am Schädel zuerst weghaben wollte. Das ist Gestern passiert und nun kommt der Furzkopf, alles im Lot! Nur noch eine Narbe ist an meinem Schädel geblieben, aber es ist ein Gefühl von Freiheit wenn die Klammern nicht mehr spannen. Klar war es praktisch wenn mein Gehirn gebissen hat und ich einfach den Reisverschluss öffnen konnte und mich kratzen konnte. Aber die Genesung geht immer weiter voran, das ist auch gut so.

Für den Furzkopf musste ich nicht lange suchen. Der ganze Tessin wurde durch die Behörden geschockt (s. Bild). Am schlimmsten traf es jedoch den HC Lugagel. Überall wurden die Schilder aufgehängt, dass man nicht mehr im Stehen knarken darf. Das betrifft auch die Kabine des HC Lugagel. Eine Jahrhundert-Tradition wird so zu Ende gehen. Nun müssen die Leute lernen, ihren Hintern auf die Brille zu drücken, auch wenn vorher Lapierre draufgesessen hatte. Das ist hart und wird Ansteckungen geben.

Die Behörden begründeten ihren Entscheid relativ trocken. Es sei an der Zeit, endlich ins 11. Jahrhundert aufzubrechen. „Niemand lässt mehr im Stehen einen gehen“ sei das grosse Ziel. Viel mehr als ein Meistertitel. Präsidentin Schwanzberg zeigte sich begeistert weil ein paar ihrer Pappenheimer das Loch nie getroffen hatten und es so zu Mehrausgaben für das Reinigungspersonal gekommen sei.

Bei uns sind keine Probleme vorhanden. Mason Raymond stösst zu uns, das habt ihr alle mitgekriegt. Ich bin sehr gespannt auf seine Leistungen auf dem Eis. Bis jetzt kann ich nur Positives über ihn berichten, er wohnt ja im Moment noch bei mir. Sein Zimmer ist immer perfekt aufgeräumt und er entsorft das Altglas jeden Abend (ca. 12 Flaschen Bier). Er ist auch sehr kommunikativ und hat mir bis jetzt den Kübel gefüllt als wäre ich ein Tonbandgerät. Ebenso hat er eine Winner-Mentalität. Auf der PS4 hat er gegen mich im NHL 17 verloren und die PS4 dann kurzerhand mit 3 sauberen Handkantenschlägen zertrümmert. Er will immer gewinnen, das imponiert mir, auch beim Abwaschen, da harmonieren wir gut weil ich nicht weiss wie Abwaschen geht.

Sei es drum, schon bald sehen wir unsere Helden wieder auf dem Eis wenn wir die CHL rocken wollen, ich freue mich unsäglich stark auf die neue Saison. Dann wollen wir noch mehr Geschichte schreiben als dass eine Geschichte geschrieben werden kann, ich bin heiss auf den Hattrick. Karl, unser Jalonen wird mit Garantie uns wieder ein Team präsentieren, dass immer alles geben wird.

Übrigens: Danke für Euren unendlichen Support, es hat mir gut getan, jede Zeile von Euch!