Kategorie: Furzkopf der Woche

Es gibt immer einen!

Furzkopf der Woche – Wenn man realisiert, dass die Saison nun endgültig zu Ende gegangen ist

Furzkopf der Woche – Wenn man realisiert, dass die Saison nun endgültig zu Ende gegangen ist
Wenn man sich an einem Samstag auf dem Bundesplatz trifft, dann ist es ein Zeichen, dass die Saison nun endgültig Geschichte ist. Auf eine Art macht das traurig, auf eine Art sammelt man sich schon wieder, um ab September den Angriff auf den dritten Titel in Serie zu starten.
Die Fuhre auf dem Bundesplatz war gut, es waren sehr viele Leute da, die unseren Jungs einen würdigen Abschied bereiteten. Was die Boys auf dem Eis geleistet haben, wird uns wohl erst so richtig im Sommer bewusst werden. Ich habe gestern lauter Helden auf der Bühne gesehen. Wir sind die verreckteste Playoff-Mannschaft aller Zeiten! Beweise? Nun, wir standen gegen Zug unter Druck nach 2 Niederlagen stand die Serie 2:2 – und was machen unsere Jungs? Sie gewinnen die 2 nächsten Spiele mit dem Torverhältnis von 11:2 – das braucht keine Worte mehr!
Ich vermisse das Kribbeln im Ranzen schon jetzt. Jetzt geniessen wir alle den Sommer, danach greifen wir wieder an in alter Stärke- abgemacht?

Furzkopf der Woche – Die verwirrte Presse

Der Playoff-Final SC Bern – EV Zug hat offenbar dazu geführt, dass die schreibende und filmende Zunft einen totalen geistigen Halbrenner-Modus hervorgerufen hat. Was muss man da nicht alles für Schrott lesen. Sogar SRF blendet beim F1-Training die folgende Einblendung ein (s. Bild). Uha. Also, was ist dann an den Kommentaren, die wir überall lesen müssen: Primär ist es mal der blanke Neid, dass unser Verein auf gutem Weg ist. Alle hätten sich die Hände gerieben, wenn die Serie 2:0 für Zug stehen würde. Weil das nicht passiert ist, werden wir nun als „Langweiler“ betitelt. Wir? Eigentlich meinen sie wohl den EV Zug, er in 2 Spielen noch sehr wenig gezeigt hat.

Also, Spiel 1, ein geiler und sackstarker SCB fegt die Zuger wie ein Bademantel aus dem Stadion. Dann Spiel 2, alle wussten: Zug wird reagiern und anders kommen. Das geschah dann auch. Dank Minigolf -Regeln gerieten wir oft in Unterzahl, und der Lichtbildprojektor Ferien-Diaz schoss den EVZ in Front. Was aber dann passierte, war Klasse. Das Konzept von Karl Neinonen passte wie die Faust aufs Auge. Zug wollte tanzen, aber wir standen ihnen so was auf den Füssen rum, so wie ich alben wenn ich Walzer tanzen sollte mit der Klara Pommelpo. Mit einem perfeketen Konzept erhudelten wir die Zuger in ihrem kurzen Mütchen und drehten das Spiel und führen 2:0 in der Serie!

Wir haben den stärksten Torhüter der Schweiz, wir haben Unti, der sowas von gut ist, allgemein die Abwehr: so verteidigt man einen Meisterkübel. Bidu Gerber hat mehr Schüsse geblockt als ich Bier gesoffen hatte. Das heisst dann was! Und im Sturm schiessen wir dann die Tore, wenn es sie braucht. Alles passt.

Langeweile im Finale? Ja, vielleicht weil der Gegner nicht ganz mithalten kann. Mit dem offensiven Wuschi-huschi-Hockey wird Lugagel ja seit 30 Jahren Serienmeister … Also, wir ziehen es einfach weiter, immer weiter, eine Stadt, ein Team, eine Mission! HIER KOMMT BERN! Die Brust wird stolz ab diesen Phrasen!

Weiter so SCB, langweile die ganze Schweiz, mir geil egal, 17’031 sind regelmässig in Ekstase wegen Dir, das reicht, die Pressetribüne muss nicht mitklatschen. Wer im Finale steht und noch KEIN Auswärtsspiel verloren hat (!) ist von einem anderen Stern! Der Zeit voraus! Go on SCB! Hard! Fast!

Furzkopf der Woche – Brunners Rüsselgriff

Furzkopf der Woche – Brunners Rüsselgriff

Ja, wir haben Lugagel aus den Playoffs geknallt. Für den Emmentaler Steve Hirschi war es zugleich sein Ende der Karriere. Logo musste er Interviews geben, solche Momente sucht die Presse.

Hirschi gibt also in seiner gewohnt sachlichen und sympatischen art Auskunft. Alles wäre OK. Im Hintergrund ist unserer Blume zu erkennen, und auch Frau Brunner. Sie blödeln etwas herum, auch das ginge noch.

Das Problem ist nur (schaut Euch das Video an), dass der Brunner sich plötzlich und überfallartig vor laufender Kamera an sein Gehänge greift, und den Gartenschlauch rumplampen lässt. Ich bin immer noch geschockt, solche Gesten kennt sonst doch nur von der deutschen Bundeskanzlerin. Oder vom Bundestrainer? Egal.

Wollte Brunner beweisen, dass der zu Unrecht von „Hardboiled SCB“ als Miss Schweiz betitelt wird? Denn ehrlich gesagt, bewegt er geschätzt einen ausgewachsenen Zitteraal nach oben. Aber ich glaube, dass er sich den Slip mit Socken ausgestopft hat.

Ist auch Wust, so etwas macht man einfach nicht. Höchtens in der Kabine, da würde Chiesa dann auch ganz laut klatschen. Hier ist der Link (Warnung, eng gebaute Leute sollten nicht draufklicken): Hier klicken: Rüsselgriff

Die #FakeNews über die Lugano-Fans

Ja, „Hardboiled SCB“ ist so sportlich neutral, dass die Seite sogar dann reagiert, wenn #FakeNews über den HC Lugagel verbreitet werden. Alle haben heute gelesen, dass es offenbar auf der Autobahn weiter gelapierrt hat. Ein Kleinbus aus Lugano wurde dann angehalten, der Fahrer verhaftet und die mitreisenden Randalierer auf den Thorberg geschickt. Die Berner Polizei war unerbittlich, auch wenn alle Passagiere sich Lapierre-Masken übergestülpt hatten. Offenbar erwarteten sie einen Rückzug der Polizei, da sie so unheimlich hart aussahen. Doch Berner sind Berner, wir lachen da nur wie Rüfi.

Aber ich will die Berichterstattung nun doch in ein rechtes Licht rücken. Also, der Fahrer des Kleinbusses „war betrunken“ steht da. Da ist zwar richtig, aber ganz korrekt müsste es heissen „war schwerstens Betrunken, er blies legendäre 1,2 Promille ins Rohr (für Lugano-Verhälnisse ein ganz krasser Wert!). Doof war eher, dass ihm beim Blasen noch die Pillen aus dem Mund flogen, die er schachtelweise nach dem 4en Treffer durch Rüfi geschluckt hatte.

Dann muss man auch noch das „Gegenstände aus dem Bus geworfen“ relativieren. Wie um alles in der Welt sollen denn die Lugagels lernen, dass man das nicht macht, wenn sie doch in der Resega seit frühstem Kindesalter dazu erzogen und animiert werden? Sie fahren immer so rum, auch wenn sie am Montagmorgen zur Arbeit fahren. Was man zum z’Morge nicht essen mochte, fliegt dann in hohem Bogen auf die Kreuzung oder dann am Abend auf die Eisfläche. Also, da muss man ein bisschen Nachsicht haben.

Zudem sollte eine so verdiente Niederlage doch nicht so nerven. Ich empfehle allen Heissspornen die Rüfi-Taktik: einfach mal gutgelaunt lächeln, auch wenn das vis-a-vis grünen Schaum vor der Nase hat. Was für eine Kultaktion unserer #81. So stiftet man Frieden!

Und ich sage es nochmals: 60 Minuten verbaler Power ist OK, danach ist Schluss! Was bringt es, sich und andere dann zu gefährden? Es ist kein Krieg, ich weiss, ich wiederhole mich. Aber es scheint mir nötig zu sein. Ich kann schon mitfühlen. Eine Niederlage in den Playoffs ist das Schlimmste, was es gibt. Aber Leib und Leben von anderen Leuten zu gefährden, ist wirklich die unterste Schublade. Das meine ich allgemein. Egal welches Shirt getragen wird. Sport ist geil, Fanatismus ist herrlich, aber die Grenzen müssen eingehalten werden. Die Grenzen dürfen ruhig ein bisschen höher sein als wenn man im Münster an einen Gottesdienst geht, aber überbordernd gefährlich darf es einfach nicht sein.

Ich bin ja mal gespannt, was am Dienstag abgehen wird. Sportlich haben wir die Tessiner nicht schlecht abgewatscht, nun streben wir mit aller Kraft ein erneutes Break an. Wenn Lugano nervös wird, dann braucht es die doppelte Portion Coolness!

Furzkopf der Woche – Die Sicht von Aussen auf Gottéron

Da wir dank unserem grandiosen Einzug ins Halbfinale im Moment gerade etwas in einem Hockey-Vakuum stecken, kommen einem manchmal die Zufälle zu Hilfe, wenn man einen Furzkopf braucht. Klar, das unsägliche Theater um den Einzelrichter hätte es eigentlich verdient gehabt, ich habe es aber fast ein bisschen hochstehend in das Weltklasse-Orakel einfliessen lassen. Weil mir ein aufmerksamer Hardboiler etwas zugesendet hat, was jedem Fribourger die Monatsbinde zum Segelflugzeug mutieren lassen müsste. Es geht um ein Interview mit dem bednadet untalentierten Ngoy, der ja letzten Sommer von Fribourg auf Ambri gewechselt hatte. Da der Playout-Käse dieses Jahr zwischen den Trottelfonen und Ambri ausgespielt wird, ist er wegen seiner Vergangenheit ein begeehrter Interview-Partner. Das Interview war normal, bis eben die eine entscheidende Passage passierte. Die Online-Zeitschrift „Watson“ veröffentlichte das Ganze.

Lest mal die Passage ganz genau, wo Ngoy über seinen Ex-Verein Trottelfon redet. Ich zittiere, ihr könnt es selber auf dem Bild nachlesen: „Bei Gottéron gibt es nur himmelhoch JAUCHEND oder zu Tode betrübt“. Was für eine fatale und herrliche Aussage. Über „zu Tode betrübt“ müssen wir nicht reden, das ist bei den Hutzenbröhnen ja normal nach einer erneuten Wursthodenweggengagel-Saison. Geil ist doch dann aber das „himmelhoch JAUCHEND“. Was bedeutete das, was will uns Ngoy damit sagen? Also, wenn sie nicht am Weinen sind, dann stinken sie bis zum Himmel nach Jauche? Oder halten sie die Hintern in die Höhe und versuchen mit flüssiger Scheisse die Wolken zu treffen? Was für eine Klasse-Aussage des Ex-Trottelfonistis. Oder ist das gar ein Kompliment in Fribourg, wenn der verliebte Mann seiner Frau während einer innigen Umarmung sagt „Schatz, Du jauchst bis zum Himmel!“. Andere Länder, andere Sitten. Riechen als Kultur, in Fribourg ja schon immer ein Thema.

Eventuell hat „Watson“ diese Passage bereits korrigiert, da Gottéron energisch reklamiert hat. Und: nein, es war kein Druckfehler, denn ich war bei diesem Interview live dabei, da in der gesamten NLA kein Spieler mehr Interviews geben darf, ohne dass ich dabei bin, da ich mit meiner lieblichen Art so eine deeskalierende Wirkung auf eventuelle Streithähne habe. Klar fielen mir fast die Ohren ab, aber Ngoy bestand auf dieser Aussage.

Ich wünsche Euch einen schönen Wochenstart, jaucht bis zum Himmel, denn am Dienstag startet das ewige Duell der edlen Ritter (SC Bern) gegen die Latrinenarbeiter (HC Lugano) um den Einzug ins Finale. Egal wie die Serie augeht, ich bin mir sicher dass kein Verliererspieler danach sagt „wir jauchen uns die Nase ein“ oder ähnlichen Schrott. Keep rocking und ab Dienstag gibts so richtig Vollgas!