Kategorie: Furzkopf der Woche

Es gibt immer einen!

Furzkopf der Woche: Ach so viele, das geht auf keine Kuhhaut

Ja, ab und zu lasse ich den Furzkopf aus, wenn wir zum Beispiel souverän auftreten und sich sonst auch niemand Scheisse benommen hat. Das kann es ab und zu geben. Dann gibt es aber wieder Momente, wo man gar nicht so recht weiss, wo man beginnen soll. So wie jetzt. Aber ich picke nicht einfach einen raus, ich notiere es hier haargenau, Punkt für Punkt.

1. Schweizer Nati-Publikum im Fussball
Ein erregendes Gefühl, wenn 90 Prozent der Zuschauer auf dem Niveau einer Kartoffel sind. Man qualifiziert sich mit Gurkenfüssen für die WM und hat es nötig, einen zugegebenermassen Chancentod hemmungslos auszupfeifen. Oh, der dumme „HoHi“-Mob war wohl nicht zufrieden. Egal ob der Typ während der Gruppenspiele traf, man hat sich in den Barrage-Spiele so richtig auf ihn eingeschossen. Unwürdig. Sie sollen weiterhin ihre Käsehüte und Kuhkostüme anziehen und nach Russland reisen und wenn es geht dort dann Putin beleidigen, dann können sie ihre Verkleidung in Sibirien zur Schau stellen. 12 Jahre lang.

2. Unsägliche Meisterschaftsunterbrüche
Der Winter ist stürmisch in die Schweiz gezogen, nur schade, dass man nicht im Stadion bei einem Schümlipflümli in der Pause darüber ableiern konnte. Da eben ein Unterbruch war, da der Fritz Fischrute unbedingt an den Kakadu-Cup wollte. Er wollte testen, ob Spieler X ein eventueller Kandidat für die WM wäre. Hat denn dieser Gurkenhans keine Scouts, die ihm das bereits eindeutig ausreden könnten?

3. Unsäglicher Kakadu-Cup
Unser Nationaltrainer jubelte, als er mit seinen Mannen für diesen Cup eingeladen wurde. Oh ja, endlich nicht mehr Spiele gegen Wurstbudenteams wie Weissflussland oder Bettland. Nein, die Grossen gaben sich mit „Naja“-Teams die Ehre. Und die Moral von der Geschichte: Gehen wir doch lieber wieder an Turniere mit Wurstbudenteams. 0 Punkte und das wars. Kommentar überflüssig. Etwas dürftig. Und für sowas pausieren wir unsere Liga … und der Zaus Klaugg schreibt doch immer., dass wir die zweitbeste Liga nach der NHL haben. Uha. Ich lach mich kaputt.

4. HC Lausanne
Ja, die riechenden Raclette-Würste nerven auch. Nicht weil sie Ville die Tonne Pell zum Chef ernannt haben. Sein Abgang von uns ist eigentlich logisch, er will nach 41 Jahren hinter Karl nun auch mal zuvorderst stehen. Aber die Weissweinn-Deppen nerven aus anderen Gründen. Haben sie nicht zugeschaut, wie es Kloten ergangen ist, als die kanadischen Mümmelschwänze die Lust verloren und ausgestiegen sind? Genau das wird auch in Lausanne passieren. Im Moment kaufen und kaufen und kaufen sie alles, was nach Kufe aussieht. Sie werden sich in den Ruin treiben. Aber ist egal, niemand würde sie vermissen. Doch, vielleicht dann Vill die Tonne Pell.

Endlich geht es morgen weiter mit unserem hochstehenden Klub. Das Warten hat ein Ende.

Furzkopf der Woche – Der demoralisierende Cup

Ja, das ist ein Thema. Nicht für uns, da wir im Moment alles gewinnen, was man gewinnen kann. Aber der Retorten-Cup bringt andere Teams in echte Schwierigkeiten. Der Reiz vom Underdog, der auf wundersame Art und Weise den Cup gewinnt, kann man im Hockey ja eh vergessen. Ab und zu kann es eine Überraschung geben, aber was passiert mit den überraschten Teams? Es erhöht die Probleme nur noch mehr, da es meistens Teams sind, die schon in der Meisterschaft spielen wie ausgeleierte Ballettkostüme.

Nehmen wir die ZSC Lions: In der Meisterschaft sind sie ziemlich unter Kritik, weil sie zwar schön spielen, aber von ihren 16 Spielen bereits 9 vergeigt haben. Der Trainer gerät sofort unter Druck. Dann der Auftritt gestern beim NHL-Serienmeister Ajoje. Semmel Semmel weg, ausgeschieden. Klar, so richtig interessiert das nicht, aber die Kritik am elchigen Schwedenfurz an der Bande wird so nicht verstummen, im Gegenteil. Und das alles wegen dem Cup.

Dann auch unsere Titelsammler aus Trottelfon. In die neue Saison sind sie gut gestartet, keine Frage. Doch nun hat der Alltag Einzug gehalten. Klar, man kann wie immer auf die Playoffs hoffen. Aber wir wissen ja, wie es ihnen dort meistens geht. Da geht man im Cup doch dann voll, um wenigstens einmal sowas wie einen Titel vor der Nase zu haben. Klar, solange wir vom SCB im Wettbewerb sind, würde das nichts werden. Aber das Losglück war für Hutzenbrohn ja da, die SCL Tigers sind ja jetzt nicht gerade unbedingt die Einsteingleichung des überlegenen Hockeys. Meistens verlieren die Tigers auch, wenn gar kein Gegner auf dem Eis ist. Trotzdem schlagen sie Gottéron mit 2:1 und beenden somit alle Träume. Das wird Unruhe ins Tal der melkenden Einwohner bringen, klarer Fall. Und auch Mark Französisch muss sich ein paar unangenehme Fragen gefallen lassen.

Was mich aber noch mehr beschäftigt: Im Moment könnte ein Cupfinal Rapperswil vs Ajoje drohen. Das Spiel müsste wohl in Ost-Polen stattfinden, da hier höchstens 21 Personen ein Ticket kaufen würden. Aber egal, Cup ist Cup, nimmt man ihn nicht genug ernst, scheidet man halt aus.

Furzkopf der Woche: Die fehlende Phantasie der Schwanzklubs

Ja, das ist tatsächlich Furzzkopfwürdig. Es ist ja schon unangenehm, wenn man weit hinten in der Tabelle sitzt und auch nicht mehr hoch kommt. So wie der EHC Kloten und die SCL Tigers. Allerdings kann man auch aus dieser beschissenen Situation das Beste machen. Das Marketing muss umgestellt werden, damit der Klub trotz Dauerniederlagen attraktiv bleibt. Dazu gibt es zahlreiche Möglichkeiten.

EHC Kloten:
Sofort umtaufen in EHC-RMS Kloten-Titanic. Die parallelen sind sooo offensichtlich, warum muss immer der Tuni Hardboiled darauf kommen? Antwort: Weil ich es kann. Uha. Also, die Titanic muss man niemanden erklären, wohl alle haben den Film gesehen. Kloten ist doch genau gleich. OK, die Titanic rammte einen gewaltigen Eisberg, bei Kloten genügte halt schon ein Eiswürfel. Aber egal. Die Hauptdarsteller sind ebenfalls schon gegeben. Die Kate Winslet wird durch das Publikum gespielt, da sie ja auch 60 Minuten lang winseln wie die Kate. Der di Caprio wird durch Denis Hollenstein besetzt, auch er sieht blendend aus und versinkt am Schluss. So bleibt man im Gesrpäch und generiert Kino-Fans als neue Zuschauer. Wird niemand merken, da die Kloten-Heimspiele ungefähr gleich viel Stimmung generieren wie wenn man im Kino einen Neudeutschen Problemfilm schaut (Meine Katze mobbt mich).

SCL Tigers
Ganz klar, sie müssen die neuen Technologien ausnützen. Das Internet hat im Emmental Fuss gefasst, es gibt sogar Applikationsentwickler die geniale Apps für das Smartphone programmieren können. Allerdings muss jetzt dort eine App rauskommen, die einschlägt wie dem Rüfi sein Hammer zum 2:0. Oh, ich will nicht die Wunden erneut mit Salz bestreuen. Es müsste eine App sein, wo stolz „Sponsored by SCL Tigers“ druntersteht. Mein Vorschlag: Wir kennen alle Tinder. Das ist eine App für Halbperverse, die ihr Ofenrohr dort zu finden hoffen. Eben, SCL Tigers, rattert es schon wie bei mir?? Die App sollte nicht „Tinder“ sondern „Rinder“ heissen. Der Bezug zum Emmental wäre genial. Und wer als Anwender einen „match“ hat (er mag die Kuh die auch ihn mag), darf als Belohnung mit Mocken Ehlers auf Dänemark reisen.

Klar, aus mir sprudeln die Ideen nur so, da wir mit dem SCB so souverän schön ganz oben stehen. Das beschleunigt die Denkprozesse. Das liegt aber nicht jedem Klub so gut wie uns, man sehe sich nur Gottéron an, was aus ihrer ehemaligen Tabellenführung nun geworden ist … naja.

Ich liebe das Frotzeln. Geniesst die Woche!

Furzkopf der Woche – Schüschus Choreo

Ja, klar, das Motto heute Sonntag war logischerweise „Weine nicht, wenn Dich der Arko sticht, tam tam, tam tam“. Ein echter Gassenhauer. Wir auch in Furzburg laut gesungen, ein Lied zieht quasi von der Zvilisation in die Klobrille. Doch wie überrascht war ich, als es heute Mittag an meiner Wohnung klingelte. Besuch am Sonntag? Pfarrer oder so? Ich öffnete, begrüsste den Herrn und rief zu meiner Familie „Hey, hat jemand von Euch eine Fischrute bestellt, die Koteletten trägt wie die Hauptdarsteller im Schulmädchen-Report Teil 21?“. Da sagte der Herr „Sprunger ist mein Name“. Huch. Ich schloss sofort die Zimmertüre von Manson ab, der ja immer noch bei mir wohnt. Nur keine Konflikte! Doch Schüschu hatte einen anderen Wunsch. Du Tuni, also das Lied von Arko ist der Hammer, hättest Du was dagegen, wenn ich zu dem Lied eine Choreo aufführe, gleich hier in Deinem edlen Wohnzimmer?“. Ich hatte nichts dagegen. Schüschu freute sich. Ich legte ihm eine Maske an, weil seine fludderigen Koteletten sonst gegen meine Kameralinse gepinselt hätten.

Freudig legte Schüschu den Soundtrack auf. Da folgte die erste Enttäuschung. Die Melodie von meinem Lied wäre ja „Marmor, Stein und Eisen bricht“, erste Strophe oder so. Und Schüschu bringt mir Ghostbusters mit, aber egal, ist die einzige CD die er Zuhause hören darf.

Schüschu tanzt also ab, ich versuche immerhin noch mein Lied mit dem Text dazu zu singen. Das Ergebnis ist das wohl legendärste Schüschu-Video aller Zeiten. Und trotzdem der Furzkopf der Woche. Ist nicht hart gemeint, sondern wie immer nett, weil sie doch gestern 3:0 geführt hatten und trotzdem untergingen wie die Titanic. Wo die Kate doch so Winslet weil der Leo angefroren war und sie in löste und er versoff dann endgültig. War aber wohl froh, denn so wie die Frau Winslet kurz vorher in die Pfeife geblasen hatte, hätte er sie wohl eh nie geheiratet.

Furzkopf der Woche – Das Alter der Weisen

Nein, keine Angst, ich tobe nicht ab, weil ich schon fast ein Greis bin mit meinen 55 Jahren. Trotzdem gibt es Momente, wo sogar ich schon dran denke, wie es früher war. Früher war nicht alles besser, darum geht es mir schon gerade gar nicht. Aber auf dem geilen Auswärtstripp nach Zug konnte ich tolle vergleiche mit meinem Adonis-Body machen mit früher, wo ich ja an jedes Spiel jettete. Und auch ab und zu soff wie eine Kamikaze mit Brüsten.

Also, der Start auf der Schütz zu Bern war angenehm pünktlich. Erster Zwischenhalt war Füdlispalt, uha uha uha, nein, wir fuhren die Familie Ultan der Sultan an. Die Getränke waren schnell verladen, auch weil Luca die Hälfte schon zum Zmittag gesoffen hatte. Uha uha uha. Danach weiter weiter, immer weiter, für mich nach Jahren wieder mal die Erfahrung wie es ist, wenn man nur noch Alkohol trinkt. Daheim nehme ich ja ab und zu einen Kamillentee. NICHT!! Ein Zwischenhalt gab es in einer Brauerei, die lieber anonym bleiben möchte. Feines Bier war das! Alles ging dann gut bis nach Zug, wir waren sauber und pünktlich da. Bis das Spiel beginnt, trinkt man ja dann aus Langweile noch ein paar Bierchen, während dem Spiel der elegante Übergang zu den affeneilen Cafi Lutz. Dazwischen sah ich das wohl geilste Schlussdrittel des CEBE seit langer Zeit. In der Quali. Nach dem Spiel die pünktliche Heimreise, natürlich mit Bier.

So, dann war ich Zuhause, schrieb artig meinen Matchbericht, erwachte auch immer wieder rechtzeitig, um das Teil fertig zu schreiben. um 03.00 Uhr ins Bett. Der Schlaf des Weisen. Um 06.00 Uhr war Tagwache, so geil. Aber egal. Senile Bettflucht sagt man dem. Aber egal, der Hund freute sich unglaublich, dass er nicht zeitverzögert in den Wald konnte. Früher, da hatte ich meistens einfach einen Mega-Kater, der erst am Montag weg war. Und nun, als halb-Greis?? Nun es ging erstaunlich gut. Aber, das hat mich dann noch mehr genervt als Kopfweh und Kotzen, war ich den ganzen Tag neben den Schuhen. Ich gab dem Hund Katzenfutter, trank eine Milch mit Cola drin und Frühstückte Hackbraten mit Currysauce.

Danach kriegte ich 2 Schreikrämpfe, weil der Telefonanschluss bei der UPC nicht funzte und ich nicht telefonieren konnte und man auch nicht anrufen konnte. Ich analysierte alles, nervte mich immer mehr, bis ich endlich sah, dass das Telefon nicht eingesteckt war. Weltklasse.

Kurz und gut: Es war ein guter Trip auf Zug, wenn die Celà jetzt nicht noch so unglaublich laut und falsch singen würde, wäre mein Tinitus sicher schon weg. Uha uha uha. Gute Leute im Car, der Roland war besonders nett, er hat immer geschaut, dass ich mich im Car nicht verirre und war auch im Stadion ein richtiger Warmmacher. So sagt man! Uha uha uha.

Kurz und gut: wäre ich 41 Jahre jünger, würde ich nicht so über den Samstag leiern sondern wäre schon lange wieder am abfeiern!