Kategorie: Matchbericht

Harte Berichte

EV Zug – SC Bern 6:0

Das war wohl die Klatsche des Tages. Was für ein miserables, vergageltes, abartiges, schlechtes, verfurztes Spiel von uns. Nein, das war nichts heute, wir hatten nicht eine Sekunde eine Siegeschance, das macht mich eben so richtig hässig. Nichts ging. In der Abwehr spielten wir als ob wir gegen die Damenmannschaft vom EHC Scheidenfurz spielen würden. Gegen vorne spielten wir, als ob ein NHL-Allstar-Team gegen uns verteidigen würde. Wir sahen kaum eine Scheibe, spielten kaum einen Pass und schossen wie Windeln. Das ist mal das ganz negative Fazit von dieser Kanterniederlage. Aber, das sage ich auch gleich, wir dürfen uns nicht provozieren lassen. Zug hat einen Lauf, auch im neuen Jahr, wir sind irgendwie tapsig geworden. Angst machen die Brüllaffen aus dem Kirschtortenland mir aber noch lange nicht. Wer erst einen jämmerlichen Meistertitel erreicht hat, ist einfach keine Playoffmannschaft, das wird sich auch dieses Jahr nicht ändern. Ihr Goalie wird ab dem Viertelfinale wieder in die Scheisse greifen, ihr Matschbirni (in der Schweiz ein Star, an WM’s eine Pfeife weil die Gegner ihn einfach wegnieten) wir bei einer härterern Playoff-Gangart wieder heulend an der Brust der Mutter saugen. Trotzdem, diese Klatsche heute wäre überhaupt nicht notwendig gewesen.

Eigentlich war ja alles nach 5 Minuten schon vorbei. Zug kam wie die Feuerwehr, wir wie Schneckenschleim, es stand 2:0 für die Zuger bevor wir überhaupt mal ans Angreifen denken konnten. Zug war in dieser Phase einfach eine Klasse besser, so hart muss man es sagen. Keine Ahnung was bei uns los war. Die Abwehrfehler hätten gereicht, um bereits ein 6:0 nach 20 Minuten in den Nüssen zu haben. Der Puck war heute unser Feind, weil wir ihn halt auch so feindlich behandelten. Was für Amok-Pässe, was für Stellungsfehler, es war nicht zum Anschauen. Erstaunlich, wie ruhig das Neinonen Karl zur Kenntnis nahm. Als dieses Drittel vorbei war, blieb nur die Hoffnung, dass man nun den Gang finden würde.

Doch daraus wurde nichts. Wir erhöhten den Druck, aber im Eifer des Gefechtes servierte dann unser Ehebett, der heute durchgeruggt spielte, einen Assist zum 3:0 für Zug. Das war es dann endgültig. Es spielte dann nachher keine Rolle mehr, dass wir an der gegnerischen blauen Linie die Scheibe versemmelten und Matschbirni alleine vor Leo das 4:0 erzielte. Völlig verdient, denn Eishockey gespielt hat heute effektiv nur Zug. Unser Durcheinander aus Furzpässen, Gagelschüssen und Hodenstellungsfehlern war heute eine zu grobe Darmmischung, um gut zu riechen.

Im letzten Drittel war eigentlich alles kalter Kaffee. Zug konnte erneut durch Matschbirni, der somit einen Hattrick erzielte, das 5:0 machen, und zu guter Schluss traf sogar noch Mocken Helbling zum 6:0. Damit waren wir bedient, die Zuger aber noch nicht, sie drückten noch auf einen Ofen, es kam zu einem harmlosen Gerangel. Ein Gerangel ist dann aber eben nie harmlos, wenn Killer Morant auf dem Eis steht. Der Sohn einer ausgewanderten Pavian-Hure griff wie immer von Hinten an, man kennt es ja nicht anders von diesem Psychopathen für analgeschwängerte Bergziegenscheisse. Aber OK, das Spiel ist durch, die Rosshaar-Arena durfte klatschen, nicht mehr lange, denn eben, spätenstens im Halbfinale können sie dem Harold den Kreis abmontieren.

Noch ein interessantes Experiment für Euch: Lasst einen Hund in den Wald kacken. Wenn jetzt per Zufall eine Amsel im Flug genau auf die Hundekacke kackt, eine Maus in den Doppelkack läuft und etrinkt, danach natürlich verwest und nur kurze Zeit später ein Hirsch darüber ejakuliert, dann sammelt diesen Brei ein, denn ihr habt ein Abbild von Johann Morants Hirnmasse. Die könnt ihr dann in Zug abgeben gehen, einmal pro Woche wird die Witzfigur mit neuer Masse gefüllt. Abgesehen davon müssen wir uns kurz besinnen, denn so geht es wirklich nur gegen Ambri. Und das reicht nicht.

SC Bern – HC Ambri Piotta 8:1

Oh ja. Diskussionslos. Offensiv mit Fantasie. Hinten zwar noch ab und zu leicht schnodrig, aber schlussendlich hatte man den neuen Tabellenletzten im Griff. Eigentlich kann am Ambri gar kein gutes Zeugnis austellen, von allen Strichkämpferklubs waren die Leventiner der mit Abstand schwächste Gegner. Ihre Defensive glich einer fettigen Mortadella, die seit 3 Wochen vor sich hin stinkt. Offensiv konnten sie nur Akzente setzten, wenn wir, wie schon erwähnt, am Träumen waren und ihnen die Scheiben quasi auflegten. Aber heute gibt es nichts zu jammern, wir haben Tore gesehen, einen dominanten SCB, wir mussten nicht eine Sekunde an irgendwas rumzweifeln.

Bereits im ersten Drittel gaben wir Gas und überforderten die Leckamtiner Indianer hoffnungslos. Der Schaden wurde durch ihren Keeper Zurkapelle im Rahmen gehalten, er hielt ein paar flüssige Kombinationen von uns von seinem Netz fern. Allerdings liess er sich dann in Unterzahl von einem Deckenfrauschlenzer von der blauen Linie eher doof erwischen. Das war unsere verdiente Führung. Danach siebten wir gewaltig auf die Krätze los, schossen aber dann mit zuwenig Druck oder suchten den schönen Pass, was den Ambriotten eher entgegen kam, da man dieses gepfegte Hockey relativ einfach zerstören kann. Da hätten wir das Spiel eigentlich schon holen sollen, aber es kam dann kurz anders. Leo liess einen Puck fallen, die Playouter schoben die Scheibe zum überraschenden Ausgleich rein. Kein Vorwurf an Leo, da machten mehrer Jungs von uns einen Fehler. Es war das einzige Mal, dass Tschenoni hinter sich greifen musste. Aber das 1:1 nach 20 Minuten war eigentlich ein schlechter Witz.

Aber eben, zittern war heute nicht angesagt. Ambri war unter Druck, foulte dann zum Glück, es war kurz nach Beginn des zweiten Drittels der Plüsch Ferdu, der uns im Powerplay die Führung wieder schenkte. Ambri bröchelte nun wie ein Fasnachtskuchen den man alben frisst. Noch nicht krass, aber sichtbar. Ganz schlechte Arbeit machten die Prankenblues in der Defensive. Randensalat und Schwerweh konnten fast identisch einen Abpraller von Zurkapelle ins Netz pfeffern. Mit dem 4:1 war nun ja bereits alles klar, Ambri liess die Ohren hängen wie Kotmann Hans seine Nüsse, da kam das 5:1 durch den unter dem Sand lebenden nicht überraschend. In diesem zweiten Drittel rückten wir die Relationen alle ins rechte Licht.

Erfreulicherweise steckten wir im letzten Drittel nicht grob zurück. Klar, morgen warten die Blindschleichen aus Zug, das wird um einiges härter werden, aber die Jungs zeigten auch im letzten Drittel gegen ein auseinanderbrosmendes Ambri gute Aktionen. Da war um Beispiel der Noro, der kaum gesund nun auch gegen seine ehemaligen Risotto-Kollegen mit dem Bauerntrick dem eingewechselten Ambrifliegenfänger das 6:1 in die Rippen ballerte. Endlich traf dann auch unser Maserati Alkoholbeller mal wieder, das 7:1 war OK, das 8:1 war ein Weltklasse-Handgelenksschuss in den Angel. Ambri war bedient, wir waren happy, ein gelungerer Abend in der eiskalten ProstataFinanz Arena.

Der Weg stimmt weiterhin, das anfängliche Januarloch wir durch unsere aufmerksamen Finnen langsam korrigiert, so dass wir uns wirklich keine Sorgen machen müssen. Klar, morgen in Zug gegen den EV Kirschtorten-Tram werden wir ein paar Sachen noch abstellen müssen (Scheibenverluste in der eigenen Zone …!), aber ich bin sicher, dass wir in den Playoffs bereits sein werden! Ein guter Abend, ich spüre auch meine Füsse langsam wieder, klar, die Rippe schmerzt noch etwas (habe sie wohl gebrochen aber jammere nicht, bin ich nicht hart wie Blumenkohl??), aber wenn der SCB so abgeht dann vergisst man fast alles! Geil Jungs!

EHC Kloten – SC Bern 2:3

Ich gebe es zu, ich habe nach dem Siegestor zum 3:2 vom Ehebett gegigelet als ob ich Gigelisuppe mit dem Gigel eingesogen gehabt hätte. Warum musste ich so lachen? Nun, gegen Biel wartete man bis 2 Sekunden vor Schluss um den finalen Einschuss zu machen, gegen die Kerosintanker aus dem Dorf Kloten waren wir nicht ganz so romantisch und entschieden uns schon 12 Sekunden vor Schluss, den alles entscheidenden Treffer einzumümmeln. Uha! Also haben wir die letzten 6 Punkte quasi in den letzten 14 Sekunden des Spiels geholt, 119 Minuten und 46 Sekunden konnte man getrost Busen-Bilder auf Snapchat anschauen. Was ich natürlich NIE mache wenn der SCB spielt. Uha. Man muss Prioritäten setzten, nicht? Also, der Wurm ist noch nicht ganz abgestorben, er steckt schon noch ein bisschen drin. Wir waren aber besser als in den letzten Spielen, nur waren noch zu viele kurze Konzentrationsschwächen drin und halt das 2017er-Übel: Tore schiessen. Aber eben, als Leader jammere ich ja jetzt garantiert nicht ab. Wir werden uns jetzt bis zu den Playoffs von Spiel zu Spiel steigern.

Gestartet sind wir gut. Mit Druck. Mit Tempo. Eigentlich dominierten wir Kloten in deren Stadion fast wie ein schlechtgelaunter Muni, der gerade bemerkt hat, dass die Kuh vor ihm in Wirklichkeit eine Fribourgerin ist. Wir ratterten ab, mussten die Gegenangriffe der Klotener immer im Auge haben, da sie läuferisch gut sind. Das klappte aber ganz gut, es brauchte Leo nicht zu oft. Die Führung holten wir uns dann in einem Powerplay, als die Blume ein Panzerabwehrraketengeschoss an die Latte von Gerber (also an die aus Metall, tönt schon etwas zweideutig, nicht?) setzte, den folgenden Abpraller versteckte der Ramon unter dem Sand zur Führung im Tor. Nicht unverdient, aber auch nicht sonderlich zwingend.

Im zweiten Drittel furzten wir dann schon etwas komischer umher. Kloten wusste um die Wichtigkeit der Punkte und versuchte nun, den Ausgleich zu erzielen, was ihnen auch gelang. Es blieb aber beim einen Erfolgserlebnis, da Leo dicht hielt. Das Spiel war jetzt ausgeglichener als im ersten Drittel, es gab die Chancen fast im Minutentakt, doch beide Keeper hielten dicht wie eine Dichtung die so dicht ist, dass es die dichteste Dichtung der Welt ist. Wir versiebten durch Trüffelnacht sogar eine glasklare Chance, ich nervte mich sehr, denn ein 2:1 für uns wäre dann schon etwas wie der langweilige Sieg geworden, weil wir die Buben danach sicher mit 33:1 vom Eis gefegt hätten. Uha.

Aber eben, dann kam das turbulente letzte Drittel. Die Airbusse ohne Flügel hatten dann effektiv noch Chancen zur Führung, da war aber Leo total bereit, die schwarze Scheibe abzupflücken. Aber die Nerven wurden nur nach 2 Minuten wieder beruhigt, als der Randensalat uns erneut in Führung bombte. Nun wäre eben der Moment gekommen, um die immer härter angreiffenden Klotener auszukontern. Aber das passierte mir zu wenig präzise. Der Gittarist von Gotthard glich dann eben 10 Minuten vor Schluss noch aus, die Swiss-Schiss Arena klatschte begeistert im Takt. Das wären ganz wichtige Punkte gewesen für Kloten. Und was die danach noch alles versiebt haben! Das reicht für 12 Siege. Aber eben nicht gegen Leo. Als ich gerade mein neues Fass anstechen wollte, furzten unserte Jungs auch wieder mal energisch vor Gerber der Gans herum, Ehebett brachte mich dann eben 12 Sekunden vor Schluss zum Lachkrampf.

Also, alles im Lot, es interessiert nicht heftig, das WIE meine ich, WENN man gewinnt. 3 Punkte und gut ist, selbstveständlich geht uns die Arbeit noch lange nicht aus, ich denke vor allem an ein knackiges Torschusstraining. Und Yoga-Übungen, damit man in hektischen Phasen einfach eiskalt bleibt und sich nicht selber Probleme macht mit Füdipässen. Aber eben, wir haben noch genug Zeit, um beim Playoffstart 100 Prozent bereit zu sein. Huch, sehe gerade, dass wir nun also bereits für die Playoffs qualifizert sind. Das freut vor allem Gottéron, die mit den besten CHL-Halbfinals aller Zeiten mit 1:100 gegen Frölunda augeschieden sind. Uha uha uha. Egal.

SC Bern – EHC Biel 1:0

Folgende Fazits möchte ich Euch in die Ohren labern: Ein Spiel dauert 60 Minuten. Uha uha uha. Hiller hätte den letzten Schuss gehalten. Uha uha uha. Nein, im Ernst jetzt, das war eigentlich nicht ganz richtig, was heute Abend passiert ist. Nach 59:58 Minuten schiesst uns der Moser der Du bist zu den ersten drei Punkten in diesem Jahr 2017. Es war ehrlich gesagt nicht ganz verdient, dass diese Sauerkraut-Partie einem Team 3 Punkte gab und dem anderen gar nichts. Denn die Leistung von uns war nach wie vor nicht das, was ich mir erwarte. Die Piller, überraschenderweise ohne Hiller dem Piller angetreten, wehrten sich gut und hätten es in der Hand gehabt, uns mit einem Gegentreffer ziemlich arge in Nöten zu bringen. Da Leo aber alles hielt, blieb dieses 0:0 auf der Tafel, bis eben der Moser Fritz 1.8 Sekunden vor Schluss die Scheibe ins Tor murkste. Hoffen wir, dass dieser Sieg nun etwas auslöst bei uns und dass das Bademantel-Hockey nun wieder langsam verschwindet.

Das erste Drittel war von uns her eher hilflos. Die Teams stehen gegen uns neuerdings sehr hoch und unterbinden unsere Angriffe viel zu früh. Eine solche Taktik könnte man kaputt machen, wenn der geniale raumöffnende Pass von Hinten kommt, der die hoch stehenden Seebeckenlecker überrumpeln würde. Bei uns ist es aber so, dass wir uns mit den Pässen meist selber überrumpeln. Ich sah nicht viel Gutes in diesem Drittel, vom Powerplay müssen wir gar nicht reden, es gab einen geilen Angriff, der aber von Deckenfrau versemmelt wurde. Der Rest waren so Halbchancen. Die Piller hingegen versagten in einer 5:3-Überzahl, es wurde zwar ein paar Mal heiss vor Leo, doch er hielt alles. Die Fouls waren übrigens alle unsichtbar, scheinbar sind die Schiris mit einem Buzzer ausgestattet, wenn der im Slip virbriert, müssen sie eine Strafe aussprechen, auch wenn es keine war. Unsäglich. Das 0:0 war vom Spielverlauf her OK, nicht aber für mein Gemüt.

Im zweiten Drittel ging es halt ähnlich weiter. Biel schützte die Ritze im Tor, wir unternahmen viel zu wenig um ihn so richtig in Gefahr zu bringen. Bei Strafen gegen Biel war die Chance für erneut einen Shorthander einzukassieren immer grösser, als einen Ofen zu schiessen. Das Schlimme war auch, das niemand weniger schlecht spielte als der Andere, nein, es waren alle Jungs auf dem ähnlichen Trip. Zugegeben, die Scheibe fiel auch niemals für uns, gab es einen Abpraller landete er auf dem Stock eines Pillerbuben. Aber das Resultat machte ihnen natürlich einen breiten Rücken, das gab ihnen Saft in die Nüsse. Wir suchten intensiv nach unserer Dezember-Form, fanden aber nur klägliche Pässe und eine Schussqualität, die einem Aktphoto von einem Pinguin glich. Es war ein Gemurkse ohne viel Niveau.

Als ich mich mit Glühwein zu vertörlen begann, rasten unsere Boys im letzten Drittel nun doch etwas besser in das gegnerische Drittel rein. Allerings war viel zu viel auf Zufall aus, ebenso kamen die Pässe kaum an, so dass die Piller kaum je ernsthaft in Gefahr gerieten. Es gab auch hier ein paar Zufallschancen, die aber nicht verwertet wurden weil a) der Schuss 2 Meter neben das Tor ging oder b) der letzte Pass 2 Meter neben den Mitspieler serviert wurde. Egal. Der Wille war da, nur deshalb war es möglich, das letzte Bully zu gewinnen. Plüsch Ferdu machte anschliessend einen Move, der war so movieg dass alle Movies aus Hollywood nun Plüss heissen. Sein Pass vor das Tor wurde dann eben von Moser ins Tor gemurkst. Doch, ich habe gejubelt, brach mir aber dabei beide Füsse, da die abgestorben waren aus lauter Langeweile. Und der Scheisskälte.

Den 3er haben wir geholt, ein bischen war es eine Entschädigung für den verlorenen Punkt gegen die Kerosin-Lecker, aber so richtig zufrieden kann heute niemand sein. Wir bewegen uns meilenweitweg von der Dezember-Form, soooo lange geht es nicht mehr bis zu den Playoffs, dem Neinonen und der Tonne Ville geht die Arbeit ganz sicher nicht aus. Nur noch eine kurze Meldung: Hallo Fribourg, wir sind wieder Leader, oder interessiert es Euch nicht da ihr so brutal Lezter seid? Uha uha uha.

HC Davos – SC Bern 5:1

Ich bleibe dabei: 2017 haben wir bis jetzt nur flüssige Scheisse gesehen. Aber dass es jetzt in Davos dann noch gleich ein Brechscheissedurchfallgagelfurz werden musste, haut mich doch dann effektiv aus dem Sockel. 5:1-Niederlage, nach einer Minute im Rückstand, keine Siegchance zu keiner Sekunde des Spiels, vergammelte Angriffe, 200 Offsides, ein Powerplay das einer Beschneidung eines Stiers glich, bei dem die Narkose nicht gewirkt hat weil er gerade einen Esel bumst, 2 Pfostenschüsse von Davos, ein verschossener Penalty von Davos, dazu noch 2 Shorthander die wir eingebumst kriegten, innerhalb von 66 Sekunden, das liess mir den Weisswein zu den Ohren raussabbern und die Lutz in den Penis wandern. Was für ein Scheissspiel heute. Das war wirklich schlimm, hätten wir nicht so viele Punkte müsste man aber so richtig abtoben wenn man gegen einen um die Playoffs kämpfenden Klub so jämmerlich am Gagelhaufen riechen muss. Mit dieser Leistung hätten wir Rang 12 verdient, der aber von Gottéron ja leidenschaftlich verteidigt wird.

Der ganze Müll begann bereits ein paar Sekunden nach Spielbeginn. Wie Turnschuhtouristen, die gerade seiken müssen, verteidigten wir den Knarst von Leo. Wumm, es stand 1:0 für die Daffen aus Wos. Eigentlich hätte man, im Nachhinein ist man immer klüger, hier bereits das Spiel abbrechen können und sich die restliche Rattenkacke ersparen können. Aber egal. In diesem Drittel lief nur unsere Darmflora durch den Scheissekanal, aber kein Puck. Nichts ging, kein Pass kam an, Missverständisse wie wenn ein Rocker eine Baletttänzerin triff. Davos war eine Klasse schneller, eine Klasse präziser und eine Klasse siegeswilliger. Die neue Regelauslegung war auch wieder genial, ich hätte heute nicht eine Strafe gepfiffen, aber eben, man darf sich gar nicht mehr aufregen ab dem Scheissdreck. Als wir in Unterzahl waren, knallten die Püntler uns das 2:0 in den Knarst. Verdient. Weil wir heute nichts waren. Gar nichts. Zum Glück versemmelten die Davoser noch einen Penalty in der 4. Minute, sonst hätten wir gotteronistische Züge angenommen. Ein Arschdrittel nach Noten.

Im zweiten Drittel sah man dann eine Reaktion. Die fiel so aus, dass wir nun sehr engagiert ungefähr 201-Mal ins Offside rannten, immerhin jeden 22. Pass zum Mann brachten und die Torschüsse nur noch knapp daneben oder dann deutlich in den Ranzen vom Senn dem Penn gingen. Aber man spürte es zu jeder Sekunde: das war verlorene Liebesmüh. Es lief nichts zusammen. Die Schussqualität ähnlet im Jahr 2017 einem Hamburger, der seine Gurke im McDonalds sucht. Davos stand defensiv gut, das war auch nicht so schwierig gegen unsere Wirrkopfeiersack-Angriffe. Aber sie konterten uns pro Minute mindestens 2 Mal massiv aus, so dass eigentlich das Spiel schon total entschieden hätte sein können.

Das besorgten wir dann selber im letzten Drittel. Bis zur 46. Minute hatten wir uns eben die 2 Shorthander eigefangen, mein Magensaft schrie um „Hilfe“ weil ich innerlich so kochte, dass der saure Bruder im Ranzen zu verdampfen begann. Danach knallte Davos total noch 2 Mal aus gefährlichster Lage an den Pfosten, eine Kanterniederlage hätte uns so richtig gut getan. Aber immerhin konnten wir dann stabilisieren, auch weil Davos danach nur noch dem Sennerpenner den Schiessaus retten wollten. Plüsch Ferdu konnte dann den Unehrentreffer noch reinmüllern. Das Ironische daran: Es war ein Powerplay-Tor. Ich lache Tränen ab diesem Satz, ihr auch? SCHEISSDRECK ELENDER.

Also, hoffentlich ist es dem Hinterletzten jetzt klar, dass es so nicht geht. Die Playoffs rücken immer näher, es wäre schon zum empfehlen, dass man sich wieder etwas auf Hockey besinnt. Ich weiss nicht genau, was im Moment im Team diskutiert wird, ob Schwerweh den Sack rasieren soll oder nicht, keine Ahnung, aber auf jeden Fall reden sie zuwenig über „Sinn und Zweck eines Eishockeyspiels“. Ich bin jetzt so richtig schlecht gelaunt, habe aber gesehen, dass Fribourg immer noch massiv Letzter ist, jetzt habe ich meinen Lachkrampf doch noch gekriegt. Trottelfon sei dank! Und bitte Herr Neinonen, zeig den Wonneproppen doch wieder, wie man Zug aufs Tor kriegt. Unsäglich!