Kategorie: News

Aktuelle Sachen und gedankliche Spiele

Nach fast 41 Jahren ist Tuni Hardboiled endlich wieder mal in den Medien

Ja, es ist wieder passiert. Das neue gute Portal „NAU“ wollte mal sehen, wie es so abgeht, wenn ich mir den Match reinziehe und danach den Matchbericht schreibe. Ich war erleichtert, denn zuerst dachte ich als sie sagten „wir wollen Dir einfach zuschauen“, dass sie mich auch beim Duschen filmen wollen. Wisst ihr, so wie Heidi Klum, ein Duschfoto wo man das Füdi sieht, um dann ein Tag später gleich empört #metoo zu schreien, wenn man am Arsch gegrabscht wird. Aber die beiden Damen beruhigten mich sofort, nur im Wohnzimmer werde gefilmt. Also OK.

Den wirklich Oscarwürdigen Bericht findet ihr unter
https://www.nau.ch/sport/dieses-spiel-war-eine-darmgrippe-mit-keuchhusten-65263990

Besonders hervorragend, dass die treffende Aussage zum Gurkenspiel gestern auch als Überschrift erschienen ist. Dann sind noch prägende verbale Äusserungen von mir zu vernehmen. Ist lustig in der Firma, wenn man sich selber aus einem anderen Büro reden hört. Bei uns arbeitet eine massivo-Veganerin. Sogar sie hatte Freude am Beitrag. Die ist so vegan, die betäubt ihre Bananen in Chloroform bevor sie die Dinger schintet, damit sie nicht leiden.

Was war gestern noch wichtig? Ach ja, der Ausraster von Hiller. Unwahrscheinlich wie er während dem Spiel mit seinem Stock auf das Tor drischt. Zaus Klaugg meint, dass es zurecht keine Strafe gab, da es ja nur „seelenloses Metall“ sei. Meine veganische Grasschnitte hier klärt mich aber sofort auf, dass Metall auch Gefühle und eine Seele haben. „Quäle nie Metall zum Scherz, denn es fühlt wie Du den Schmerz“. OK, viel Spass noch am rohen Gemüseauflauf mit Wassersauce, ich meld mich dann mal ab.

Dass der SCB etwas ausgelaugt wirkt, ist ja kein Wunder. Wir haben sehr viele Spiele auf dem Programm und es werden nicht weniger. Deshalb ist der ausgelutschte Zustand nicht besorgniserregend, das kommt schon wieder. Oder wollen wir es machen wie Lugagel und nur noch Saunulpen einkaufen, die dann nicht zum Kakadu-Cup aufgeboten werden und somit etwas mehr Erholung kriegen? Nein, wir stählern uns jetzt einfach schon für die Playoffs. Die mentale Frische wird auch wieder kommen. Karl Neinonen hat den Deo gewechselt, schon das wird neuen Wind in die Kabine bringen.

So, auf gehts, der Countdown für das zäh riechende Derby ist am Laufen. Immer weiter gehen!

Furzkopf der Woche – Das Alter der Weisen

Nein, keine Angst, ich tobe nicht ab, weil ich schon fast ein Greis bin mit meinen 55 Jahren. Trotzdem gibt es Momente, wo sogar ich schon dran denke, wie es früher war. Früher war nicht alles besser, darum geht es mir schon gerade gar nicht. Aber auf dem geilen Auswärtstripp nach Zug konnte ich tolle vergleiche mit meinem Adonis-Body machen mit früher, wo ich ja an jedes Spiel jettete. Und auch ab und zu soff wie eine Kamikaze mit Brüsten.

Also, der Start auf der Schütz zu Bern war angenehm pünktlich. Erster Zwischenhalt war Füdlispalt, uha uha uha, nein, wir fuhren die Familie Ultan der Sultan an. Die Getränke waren schnell verladen, auch weil Luca die Hälfte schon zum Zmittag gesoffen hatte. Uha uha uha. Danach weiter weiter, immer weiter, für mich nach Jahren wieder mal die Erfahrung wie es ist, wenn man nur noch Alkohol trinkt. Daheim nehme ich ja ab und zu einen Kamillentee. NICHT!! Ein Zwischenhalt gab es in einer Brauerei, die lieber anonym bleiben möchte. Feines Bier war das! Alles ging dann gut bis nach Zug, wir waren sauber und pünktlich da. Bis das Spiel beginnt, trinkt man ja dann aus Langweile noch ein paar Bierchen, während dem Spiel der elegante Übergang zu den affeneilen Cafi Lutz. Dazwischen sah ich das wohl geilste Schlussdrittel des CEBE seit langer Zeit. In der Quali. Nach dem Spiel die pünktliche Heimreise, natürlich mit Bier.

So, dann war ich Zuhause, schrieb artig meinen Matchbericht, erwachte auch immer wieder rechtzeitig, um das Teil fertig zu schreiben. um 03.00 Uhr ins Bett. Der Schlaf des Weisen. Um 06.00 Uhr war Tagwache, so geil. Aber egal. Senile Bettflucht sagt man dem. Aber egal, der Hund freute sich unglaublich, dass er nicht zeitverzögert in den Wald konnte. Früher, da hatte ich meistens einfach einen Mega-Kater, der erst am Montag weg war. Und nun, als halb-Greis?? Nun es ging erstaunlich gut. Aber, das hat mich dann noch mehr genervt als Kopfweh und Kotzen, war ich den ganzen Tag neben den Schuhen. Ich gab dem Hund Katzenfutter, trank eine Milch mit Cola drin und Frühstückte Hackbraten mit Currysauce.

Danach kriegte ich 2 Schreikrämpfe, weil der Telefonanschluss bei der UPC nicht funzte und ich nicht telefonieren konnte und man auch nicht anrufen konnte. Ich analysierte alles, nervte mich immer mehr, bis ich endlich sah, dass das Telefon nicht eingesteckt war. Weltklasse.

Kurz und gut: Es war ein guter Trip auf Zug, wenn die Celà jetzt nicht noch so unglaublich laut und falsch singen würde, wäre mein Tinitus sicher schon weg. Uha uha uha. Gute Leute im Car, der Roland war besonders nett, er hat immer geschaut, dass ich mich im Car nicht verirre und war auch im Stadion ein richtiger Warmmacher. So sagt man! Uha uha uha.

Kurz und gut: wäre ich 41 Jahre jünger, würde ich nicht so über den Samstag leiern sondern wäre schon lange wieder am abfeiern!

EHC Biel – SC Bern 2:5

Es gibt doch so win-win Abende. Heute war so einer. Wir kanterten Biel auf den Seeboden zurück, oder immerhin fast, Häsu konnte sich die Pfiffe der immer noch enttäuschten Piller-Gemeinde anhören und musste feststellen, dass es gar nicht so weh tat, weil er jetzt ja mit Leib und Seele bei uns dabei ist. Und zu guter Letzt bleibt Biel über dem Strich, tönt fast unglaublich, aber eben, ein totaler win-win Abend. Das Resultat kam zustande, weil wir fast unglaubliche Special Teams zeigten. Genau das, was nicht geklappt hatte in dieser Saison. Nach mir waren es 4 Powerplaytreffer und ein Shorthander. Besser gehts nicht. 5 gegen 5 war es so so la la, Biel machte eine gute Fresse und setzte oft groben Druck auf. Aber egal, für uns ein guter Sieg.

Zu Beginn wurden wir gleich grob geschockt. Aber es war ein Zuckertor. Robbie Ohr spielte brillant auf Rajala, der finnische Elchschädel schloss unhaltbar ab. Nach 3 Minuten gurkten wir mit einem Rückstand durch die Uhren-Arena (Uhren, nicht Huren!! Denkt dran, auch Chiesa liest mit!). Unsere Reaktion hielt sich in Grenzen, denn meistens zitterte ich dass nicht der zweite Ofen von den Pillern fällt. Leo hielt aber dicht und wir kamen nach 9 Minuten zum Ausgleich. Im Maxipowerplay. Schwerweh konnte ein Abhiller von Praller zum 1:1 einnetzen. So endete auch das Drittel. Eher mit einem guten Resultat für uns.

Der Match wurde im zweiten Drittel dann in die für uns richtige Richtung gelenkt. Wieder im Maxipowerplay traf Noro gleich zum 2:1. Das war Bier in unsere leeren Kühlschränke. Als Biel dann Powerplay spielen konnte, verforsterte der Forster eine Scheibe eher kläglich, Pabba Ehebett zog auf und davon und knallte uns 3:1 in Front. Nun kam die Sicherheit in unser Spiel und wir liessen die Piller anrennen, obschon wir sie geschickt in die Arschfurche des Eisfelds (Ecken) abdrängen konnten.

Allerdings musste wir auch noch das Schlussdrittel konzentriert zu Ende bringen. Nur nicht zu passiv werden, tammi nomau! Aber erneut war Pabba Ehebett zur Stelle und schoss für mich haltbar zum 4:1 in die Maschen, natürlich im heutigen Maxipowerplay. Nun war die Mehlsuppe angerührt, McNamara weinte wie einst Kevin, nur das sein Schnauzer die Tränen aufsog und man sie nicht sah. Maserati erhöhte im Maxipowerplay dann noch auf 5:1 und festigte den kleinen Kantersieg. Biel gab immer noch nicht ganz auf und verkürzte durch einen herrlichen Ofen durch Robbie das Ohr auf 2:5. Eben, ein win-win-Abend.

Noch was zu den Pfiffen gegen Haas: Ich würde das nicht überbewerten. Zum einen schmerzt es die Piller halt immer noch, dass er gewechselt hat. Und dann noch zu ihren Lieblingen aus Bern. Uha. Aber: Wir haben ja nur darauf reagiert, dass sie uns dauernd die Backs wegkaufen, Fey, Kreis, jaja. Da sind auch ein paar Berner böse, ich habe heute gehört wie einer laut geschriehen hat „Fey gang hey“ und „Kreis Du Viereck“. Das gibts überall. Vorallem lächle ich meisten über die Leute, die sich so aufregen. Sie selber wechseln ohne Hemmungen den Job und Arbeit für ein paar hundert Franken mehr im Monat. Aber vom Hockeyspieler verlangen sie ewige Treue. Geht irgendwie nicht auf. Egal.

Mehr Toleranz für Zweisprachige

Ihr habt sicher das Statement von unserem CEO gelesen, als er sich zum Lugagel-Spiel geäussert hat. Wie immer sprach Marc Lüthi Klartext. Guten Klartext. Eindeutigen Klartext. Man darf sich auf die nächsten Partien gegen Nordmarokko freuen. Aber es sagt absolut das Richtige: Auf dem Eis regeln!

Ich habe den gut gelesen und habe bemerkt, dass er auch für etwas Toleranz für Zweisprachige wirbt. Da muss ich ihm noch einmal Recht geben. Ich äussere mich noch einmal dazu, danach ist endgültig Schluss mit der Affaire Rüfi.

Also, ich sitze heute Morgen im Bus. Neben mir eine junge Mutter mit kleinem Kind. So der Typ „Jesus liebte Tiere und war in Wirklichkeit eine Frau“. Einen Lamapulli trug sie und Heiland-Sandalen. Alles OK. Und sie roch nach Räucherstäbli. Und auch nach Fischstäbli. Da steigt an der Haltestelle Hessstrasse so ein Chiesa-Typ ein, nur etwas abgedunkelter. Er setzt sich vis-a-vis hin. Nicht unbedingt vom Aussehen her war es Chiesa, aber als er sein Sandwich samt der Alufolie gefressen hatte, waren die Gemeinsamkeiten fast unglaublich.

Das Kind der jungen Lamafrau begann dann zu quengeln. Wir kennen das, die Schreilaute sind ohrenbetäubend und fördern aktiv einen akuten Tinnitus. Die junge Gemüsestude neben mir reagierte aber mit Verständnis für ihren Nervtöter. Sie flüsterte mir zu „ist sicher wegen der Toblerone vis-a-vis. Mohrenkopf darf ich ja nicht mehr sagen!“. Uha.

Als Black-Chiesa ausstieg, wendete er sich zu der lebenden Cannabis-Stude zu und sagte: „Sie sollten ihr Kind mal einzeln anfurzen“. Die Frau schaute ihn entsetzt an. „Sauhund“ sagte sie. „Wie kann man das meinem „Norbert Ernst Heinz Maria“ ins Gesicht sagen?“. Sie begann zu weinen. Ich hatte den Puck aber schon lange geschnallt. Ich putzte der Gurkenfrau zuerst schnell die Zähne und redete dann mit ihr. „Der Herr der eben ausgestiegen ist, war zweisprachig“ sagte ich. Sie schaute mich an und rief entsetzt „Ein Bieler?“. Egal. Ich fuhr fort „es hat hart getönt mit dem „einzeln anfurzen“, einverstanden“. „Doch da kam ihm die Sprache in die Quere, überlegen sie mal mit ihrer Drogensuppe im Kopf!“. Das misslang. Deshalb half ich ihr. „Er wollte nicht sagen dass sie ihr Kind einzeln anfurzen sollen, sondern ZUSAMMEN SCHEISSEN“. Sie sollen ihr Kind zusammenscheissen wenn es lauter ist als ein Kampfjet“. Die Frau begriff. Sie stieg mit einem Joint im Mund aus, das Kind wurde ihr nachgereicht.

Seht ihr, tiefgründig und trotzdem gab es schlussendlich dann keine Probleme mehr. Weil man die Toleranz immer walten lassen sollte, auch wenn die Frau das Niveau einer Salzkartoffel hatte.

Ganz Lugagel bedankt sich bei Rüfi für die Entschuldigung

Ihr habt es sicher schon gesehen, über SCB-TV sieht man einer-von-uns-Rüfi, wie er sich für seinen Ausdruck nach dem Lugano-Spiel entschuldigt. Verbale Entgleiser können schon mal passieren. Alles OK, für mich „in der Hitze des Gefechts“, Schwamm drüber. Warum muss sich eigentlich dann Chiesa nicht entschuldigen, wenn er die Nachbarskinder tritt weil sie zu laut sind? Oder Amöben-Darm Lapierre, wenn er seine Frau „bitchige Bitch“ nennt? Das alles live auf Risotto TV? Egal.

Lugano fühlt sich nun besser, das ist auf dem Bild zu sehen. Sie sind im Moment dankbar und demütig, weil sie ernsthaft glauben, dass sie dieses Jahr ihre 91-jährige Misswirtschaft beenden können. Wenn sie weiterhin so zahm und langweilig spielen und dem Lapierre Valium in den Vor-dem-Match-Schnaps kippen, werden bald die eigenen Fans so über sie reden wie der Rüfi.

Aber was solls, leitet besser mal ein Verfahren gegen den behinderten Walker ein, den Kopfcheck an Krüeger muss man untersuchen. Uh, was habe ich gerade geschrieben? Ich entschuldige mich bei allen Leuten für den Ausdruck oben, das geschah halt in der Emotion, zudem bin ich zweisprachig und habe das falsche Wort erwischt. Nicht „behindert“ wollte ich sagen, sondern „feiges verpisstes Analloch“. So, alles gut. Ihr könnt aufhören zu knien in Lugagel! Weil: irgendeiner furzt gleich. Ich sag aber nicht wer.

Noch ein Tipp: Bald geht es ja gegen Bandis los im Cup. Der Gegner hat nichts mit Alkohol zu tun, man spricht es so aus wie man es schreibt, nicht „Brändi“ oder so. Gell Jazzy? Uha uha uha. Und gespielt wird das Spiel ja in Huttwil, wenn ihr akzeptiert werden wollt, sagt der Ortschaft richtig schön Huttu. So wie die Burdlefer oder die aus Chiuprg.

Rüfi, Du bist und bleibst der geilste Rock’n’Roller. Lass Dich ja nicht zähmen! Geile Siech!