Kategorie: News

Aktuelle Sachen und gedankliche Spiele

Sensation – es ist bewiesen: Auch Tiere interessieren sich für Eishockey!

Das sind doch mal gute Meldungen für alle Fans des HC Gottéron. Eine internationale Forschergruppe hat in einer Langzeitstudie nun beweisen können, dass der Schwarzfuss-Pinguin scheinbar stark an unserem Schweizer Hockey interessiert ist. Das ist eine ungeheuer wichtige Entdeckung, da es bis jetzt als ausgeschlossen galt, dass Tiere sich für unsere Hobbies auch nur einen Deut interessieren. Der Versuch war wie folgt angeordnet: 2 Pinguinen wurden Anfeuerungsrufe von allen NLA-Vereinen abgespielt. Die Reaktion der Tiere wurde genau festgehalten und protokolliert. Bei signifikanten Ergebnissen wurde das Resultat sogar auf Video festgehalten.

Nicht bei allen Vereinen war die Reaktion der Tiere eindeutig. Als zum Beispiel das gefürchtete „Ho-Ho-Hopp Langnau“ durch die Boxen dröhnten, verloren die Tiere zwar auf einen Schlag alle Federn und flüchteten, aber nur beim Ersten von 10 Versuchen. Ist aber auch klar, denn die Federn konnten sie ja dann nicht mehr verlieren, da sie schon keine mehr hatten. Bei Schlachtrufen des SC Bern zeigten die Tiere eine vermehrte Paarungsbereitschaft, die aber aus Gründen des Jugendschutzes nicht gezeigt werden dürfen. „Die Tiere rammelten wie wilde Karnickel“ meinte der norwegische Forscher Bretta Maxiohlson. Kam der hektische „Hopp Biel – klatsch – klatsch – klatsch“-Ruf, explodierten im Nest die frisch gelegten Eier. Aber die Forscher warteten auf ein eindeutiges Verhalten, dass von den Tieren ausging, eine Gefühlsregung, die wiederholbar war.

Am letzten Tag dieses weltbewegenden Versuchsreihe kam dann der HC Gottéron zu seiner Ehre. Ihr könnt das sich immer wieder wiederholende Ergebnis auf dem soeben freigegebenen Video anschauen. Es ist eine Sensation, die für die Wissenschaft neue Zweige erblühen lässt. Was nicht erwähnt wurde ist, dass auch bei den Forschern ähnliche Symptome zu sehen waren, nur reichte es meistens noch auf die Toilette. „Irgendetwas an diesem Namen reizt den Dickdarm explosionsartig“ meint Bretta Maxiohlson dazu. „Dass es bei Mensch und Tier aber genau gleich wirkt, ist der Beweis, dass Pinguine sich ebenfalls für das Eishockey in der Schweiz interessieren!“. Das ist erstaunlich, da doch die NHL den Tieren eigentlich näher liegen würden.

Der einzige Verein, der nicht auf der Liste steht, ist der HC Lugano. Hardboiled SCB hat da nachgefragt, die Antwort war sehr bedrückend. Die Pinguine stürzten sich, kaum ertönte „Forza Ragazzi“ aus den Boxen, freiwillig ins Meer vor eine Horde hungriger Orcas. Nach 110 verlorenen Tieren wurde der Versuch mit Lugano beendet.

Wenn man jetzt das Resultat der Pinguine kombiniert mit den Playoutbomber-Qualitäten von Rathgeb, dann kommt man nur zu einem Schluss: Der Meistertitel geht wie frisch gefurzt nach Fribourg. Ich schaue nur rasch die Tabelle an, Moment, uh, ah …. gut, vielleicht nicht dieses Jahr sehe ich gerade, zu meiner Überraschung sind die ja ganz schlecht drin und werden sich in den Playouts vertörlen, während es für viele Vereine um den Meistertitel geht. Aber egal, es muss ein Trost sein, wenn Pinguine sich mit der ganzen Schweiz solidarisch erklären. Auf diesem Fundament sollte man den Vertrag mit Larry Huras dringend verlängern, bevor er sich ebenfalls für die Liebe entscheidet wie vor ihm der Gerd Zehenhaus.

Dieser Tag darf nicht so negativ enden!

Die Klatsche gegen Zug sitzt tief. Ihr habt sicher auch die gleichen Symptome wie ich: Hängende Rute, trockener Mund, Durst, Tränen im Gesicht. Was ein Jäger als Tollwut diagnostizieren würde, ist in Wirklichkeit einfach das Gefühl, wenn der SCB chancenlos ablutscht. Das tut weh.

Aber wir dürfen in unserer Trauer nicht vergessen, dass es ja Joggelvereine gibt, denen es noch viel schlechter geht als uns. Nehmen wir als Beispiel … hm … das ist schwierig … hm … hat denn jemand heute ein wichtiges Spiel gegen einen ebenfalls in der Scheisse steckenden Klub verloren … uh, ah, ja, Trottelfon hat heute ja wieder happig versagt. Eben, das muss unser Gemüt wieder leicht aufhellen.

Damit das gelingt, habe ich einen Filmausschnitt für Euch hervorgekramt. Ihr seht eine sympatische Grossfamilie, typische Trump-Wähler, die sehr emotionell reagieren, als der Bube einen Wunsch äussert. Schaut Euch dieses Meisterwerk immer wieder an, es wird wohl für einen Oscar nominiert werden.

Wenn es nur ein kleines Lächeln auf das Gesicht zaubert, dann hat das Teil seine Pflicht erfüllt!

Diese Meldung ist wichtig und macht mich stolz

Entschuldigt mich, ich weiss, ihr liegt sicher noch nackig im Bett und habt leichtes Kopfweh nach dieser unbeschreiblichen Tor-Orgie gestern. Aber ein aufmerksamer Leser hat mir gerade mitgeteilt, dass es auf Weltbild, dem Buchversandhaus Nummer 1 der gesamten Welt, nun einen Link gibt, wo man das geilste Buch aller Zeiten, „111 Gründe, den SC Bern zu lieben“, bereits vorbestellen kann. Der 1. April wird dort ebenfalls als Erscheinungsdatum aufgeführt, so dass der letzte und hinterste Mensch es nun schwarz auf weiss hat, dass es kein Aprilscherz ist.

Viel darüber muss ich nicht sagen. Es steckt mehr Herzblut in diesem Buch drin, als Schüschu in seinen Schwellkörpern hat. Ich habe mir den Wolf in die Hand geschrieben und ich hoffe fest, dass mein Werk bei Euch gut ankommen wird. Es ist wie ein Manifest, dass man auch einem „nicht-Berner“ in die Finger drücken kann, damit er sieht, dass unser Klub etwas ganz besonderes ist.

Klarerweise ist der „Hardboiled Style“ auch in diesen Zeilen vertreten. Ich schreibe einfach wie ich schreibe, ein paar Leute lieben das nicht, aber verdammt viele Leute verschlingen meine Zeilen mit Hingabe, Lust und guter Laune. So soll es sein, das macht das Schreiben selber zum Genuss. Mein erster Brief, den ich geschrieben hatte, ein Liebesbrief, wurde nicht mal von der Auserwählten gelesen, da sie schon der Schrift ansah, dass ich es war. Das war traumatisch. Ihr Leser habt mir aber nun das Gefühl gegeben, dass es Spass macht, mich zu lesen. Dafür möchte ich mich bei Euch allen Bedanken! Über 8’000 Followers auf Facebook sind bereits toll, ein Buch das bald erscheint ist noch toller, und wenn ich 10’000 Followers auf Facebook habe, dann verlange ich von Marc Lüthi persönlich, dass ich vor einem Spiel mit einem Blumenstrauss geehrt werde wie alben der Marc Reichert oder so.

Nun genug gelabert, hier ist der Link zum Paradies: Hardboiled SCB bei Weltbild.

Erzählt es ruhig weiter, wenn das Buch gut läuft und der Verlag mich dann auf die Stufe „Goethe“ oder „Schüttelbier“ hebt, gibt es ja vielleicht noch weitere Meisterwerke von Tuni, eurem gehardboilten Hardboiler, der nichts so sehr hasst wie Niederlagen.

Ich grüsse Euch alle!

Gottéron mit neuem Klublied

Ja, da lutscht der Drachen doch am eigenen Po. Trotz dem sportlichen Durchfall, den Gottéron abliefert, haben die Klubverantwortlichen ein neues Klublied schreiben lassen, das zur Feier des totalen Misserfolgs in Kürze vorgestellt wird. Hardboiled SCB kann Euch aber, wie immer, bereits Wochen im Voraus den neuen, ultimativen Hammersong präsentieren. Dank meinen Beziehungen war ich bei der Uraufführung des neuen Klublieds von Gottéron in der ersten Reihe. Wenn ihr gute Nerven habt, dann klickt ihr hemmungslos auf das Video, schliesst die Augen und stellt Euch vor, wie es sein muss wenn man wirklich nicht mal auf der Toilette Erfolg hat. Dann wisst ihr, wie sich ganz Trottelfon im Moment anfühlt.

Es gab Unstimmigkeiten im Vorfeld dieses Liedes. In Fribourg gibt es viele bekannte Gruppen, so zum Beispiel die Sensekacker, oder dann die Patinoirehunde, die aber allesamt übergangen wurden, da sie zu viel Gage wollten. Der umtriebige Sportchef Dubé fand dann aber eher zufällig die „Gallahager Lipsticks of Max“, eine australische Acapella-Band aus Brisbn oder wie die Ortschaft heisst. Sie singen in der Sprache der Aborigines, was für unsere Ohren halt etwas fremd tönt, aber das passt ja zum Französisch, ist ungefähr das Gleiche. Der recht einfache Text hat laut Sportchef Dubé zwei Vorteile: Zum einen ist die Fribourger Kurve nicht sehr textsicher und singt meistens falsch ohne Ende, das will man mit diesem Lied nun beheben. Zudem, wenn man es richtig betont (wie im Video) hat das Lied in der Sprache der Aborigines auch Text. Wörtlich übersetzt bedeutet es „Sogar ein Känguru mit einem zugenähten Beutel hat mehr Titel als wir“. Sehr tiefsinnig.

Schön zu sehen ist auch, wie Leadsänger „Just Inside“ plötzlich den Finger zeigt, weil ihm Dubé in dem Moment den Gottéron-Wimpel vor die Nase hält. Die Backgroundsängerinnen „Ninja Tymian“ (links) und „Hull Shortpants“ lassen sich davon aber nicht beeindrucken und singen aufreizend und lässig weiter.

Der neue Gottéron-Klubsong wird ab Ende Monat in den Läden sein. Die Originalversion, die fast 21-Minuten dauert, wird 179 Franken kosten. Das war klar, denn irgendwie müssen sie ja den Playout-CHL-Kanterniederlage-Tittellosauflebzeiten-Bomber Rathgeb finanzieren. Das Lied wird garantiert ein grosser Erfolg werden, da es ähnlich tönt wie die Geräuschkulisse in einer Fribourger Hochzeitsnacht. Da die meisten Frauen in Trottelfon unter Quarantäne stehen und die Männer aus Verzweiflung nun schon Astlöcher heiraten wollen, wird dieses Lied den Testosteron-Spiegel wieder auf menschliche Werte bringen.

Der Einzige, der die Aktion nicht gut findet, ist natürlich Larry Huras. ER wollte das Lied singen, ER wollte auf das Video drauf, ER wollte diesen Artikel schreiben und ER wollte einen Spruch über Rathgeb machen. Wie kann man nur das Ego von Larry so ignorieren? Schlussendlich ist ja der Larry ein Erfolgscoach, wenn er die Saison so durchzieht und Gottéron noch in die NLB versenkt, werden ihm unzählige Leute auf die Schultern klopfen. Halt eher Berner, aber egal.

Skandal! Museum will Jobin und Reichert ausgestopft ausstellen!

Im Moment ist es sehr ruhig in Bern. Klar, die Rangliste beruhigt die Seh-, Hoden- und Muskelnerven ungemein. Wenn ich mir da andere Vereine so ansehe, kriege ich fast ein wenig Mitleid. Nehmen wir mal, hm, einen Moment, hm, also, nehmen wir mal Gottéron Trottelfon als Beispiel. Tabellenletzter, im Cup ausgeschieden und in der CHL gedemütigt, ausgestattet mit Goalis deren Fangquote der einer toten Sau gleicht, da ist Panik pur angesagt. Das schlägt sich dann auch in Transferwirrwarr-Situationen nieder. Wir hingegen können die Saison in Sachen Transfers nun sehr überlegt angehen und bereits für die nächste Saison planen. Darum hat es mich nicht überrascht, dass die Meldung, die ihr alle gelesen habt, über den Ticker rasselte, dass den Urgesteinen Jobin und Reichert kein neuer Vertrag mehr angeboten wird. Natürlich tut es weh, wenn bestandene Jungs Abschied nehmen müssen, aber Schatlä verjüngt das Team und macht den fliessenden Umbau. Alles OK also, auch wenn man sagen muss, dass Jobin in dieser Saison erst 5 Spiele verpasst hat und Reichert mit seinen 8 Scorerpunkten bereits jetzt doppelt so viele Punkte hat wie in der ganzen letzten Saison zusammen.

Auch Legenden müssen einmal aus Altersgründen weichen. Ganz Langnau klatscht sich begeistert in die Finger, da sie ja immer sehr geil sind auf Spieler, die bei uns keinen Vertrag mehr erhalten. Es steht aber noch in den Sternen, ob beide Spieler ihre Karriere überhaupt noch fortsetzten werden. Auch weil dem SCB ein Angebot vom Naturhistorischen Museum aus Bern vorliegt (s. Bild, von Twitter genommen). Das hingegen geht jetzt zu weit, wir als SCB-Fans müssen da nun unser Veto einlegen. Ich will Jobin und Reichert nicht ausgestopft in einem Museum anschauen gehen, egal wie viel Kohle die locker machen würden. Auch transfermässig wäre das schlecht, da kaum mehr ein Spieler zu uns wechseln würde, da er weiss, dass bei einem allfälligen Karriereende ein Tierpräparator kommt und ihn mit Sägemehl ausstopft.

Es reicht bereits, dass mit Lapierre vom HC Lugagel ein präpariertes Poloch auf unserem Eis umherkurvt. Er wurde in Kanada nicht ganz ausgestopft, sie haben nur sein Hirn in Alkohol eingelegt, um es zu konservieren. Aber sogar das nackte Hirn hat den Alkohol ausgesoffen, so dass das Teil von Baumnuss-Grösse auf Erdnüssli-Grösse geschrumpft ist. Lapierre, der 2 Jahre mit Sägemehl im Schädel spielte, wurde anschliessend das Minigehirn wieder eingepflanzt. Natürlich funktionierte nicht mehr alles ganz optimal, das merken wir ja, aber laut seiner Frau kann er noch selber die Toilettenspühlung betätigen, was er vorher nie gemacht hatte. Das reicht ihr. Sie verwaltet das Salär und stellt ihren Mann über Nacht in den Keller. Was will sie mehr?

Genau deshalb rufe ich alle SCB-Fans nun auf, gegen dieses Angebot vom Naturhistorischen Museum zu protestieren. Spieler sind Menschen, obschon Lapierre eben ein Grenzfall ist. Eine geile Aktion wäre, wenn alle Besucher des Spiels vom Samstag gegen die Brillen aus Pill, die gegen dieses Angebot sind, ein Bier trinken. Je mehr man dagegen ist, desto mehr Bier säuft man. Ich werde SEHR dagegen sein! Prost!