Kategorie: News

Aktuelle Sachen und gedankliche Spiele

Mehr Toleranz für Zweisprachige

Ihr habt sicher das Statement von unserem CEO gelesen, als er sich zum Lugagel-Spiel geäussert hat. Wie immer sprach Marc Lüthi Klartext. Guten Klartext. Eindeutigen Klartext. Man darf sich auf die nächsten Partien gegen Nordmarokko freuen. Aber es sagt absolut das Richtige: Auf dem Eis regeln!

Ich habe den gut gelesen und habe bemerkt, dass er auch für etwas Toleranz für Zweisprachige wirbt. Da muss ich ihm noch einmal Recht geben. Ich äussere mich noch einmal dazu, danach ist endgültig Schluss mit der Affaire Rüfi.

Also, ich sitze heute Morgen im Bus. Neben mir eine junge Mutter mit kleinem Kind. So der Typ „Jesus liebte Tiere und war in Wirklichkeit eine Frau“. Einen Lamapulli trug sie und Heiland-Sandalen. Alles OK. Und sie roch nach Räucherstäbli. Und auch nach Fischstäbli. Da steigt an der Haltestelle Hessstrasse so ein Chiesa-Typ ein, nur etwas abgedunkelter. Er setzt sich vis-a-vis hin. Nicht unbedingt vom Aussehen her war es Chiesa, aber als er sein Sandwich samt der Alufolie gefressen hatte, waren die Gemeinsamkeiten fast unglaublich.

Das Kind der jungen Lamafrau begann dann zu quengeln. Wir kennen das, die Schreilaute sind ohrenbetäubend und fördern aktiv einen akuten Tinnitus. Die junge Gemüsestude neben mir reagierte aber mit Verständnis für ihren Nervtöter. Sie flüsterte mir zu „ist sicher wegen der Toblerone vis-a-vis. Mohrenkopf darf ich ja nicht mehr sagen!“. Uha.

Als Black-Chiesa ausstieg, wendete er sich zu der lebenden Cannabis-Stude zu und sagte: „Sie sollten ihr Kind mal einzeln anfurzen“. Die Frau schaute ihn entsetzt an. „Sauhund“ sagte sie. „Wie kann man das meinem „Norbert Ernst Heinz Maria“ ins Gesicht sagen?“. Sie begann zu weinen. Ich hatte den Puck aber schon lange geschnallt. Ich putzte der Gurkenfrau zuerst schnell die Zähne und redete dann mit ihr. „Der Herr der eben ausgestiegen ist, war zweisprachig“ sagte ich. Sie schaute mich an und rief entsetzt „Ein Bieler?“. Egal. Ich fuhr fort „es hat hart getönt mit dem „einzeln anfurzen“, einverstanden“. „Doch da kam ihm die Sprache in die Quere, überlegen sie mal mit ihrer Drogensuppe im Kopf!“. Das misslang. Deshalb half ich ihr. „Er wollte nicht sagen dass sie ihr Kind einzeln anfurzen sollen, sondern ZUSAMMEN SCHEISSEN“. Sie sollen ihr Kind zusammenscheissen wenn es lauter ist als ein Kampfjet“. Die Frau begriff. Sie stieg mit einem Joint im Mund aus, das Kind wurde ihr nachgereicht.

Seht ihr, tiefgründig und trotzdem gab es schlussendlich dann keine Probleme mehr. Weil man die Toleranz immer walten lassen sollte, auch wenn die Frau das Niveau einer Salzkartoffel hatte.

Ganz Lugagel bedankt sich bei Rüfi für die Entschuldigung

Ihr habt es sicher schon gesehen, über SCB-TV sieht man einer-von-uns-Rüfi, wie er sich für seinen Ausdruck nach dem Lugano-Spiel entschuldigt. Verbale Entgleiser können schon mal passieren. Alles OK, für mich „in der Hitze des Gefechts“, Schwamm drüber. Warum muss sich eigentlich dann Chiesa nicht entschuldigen, wenn er die Nachbarskinder tritt weil sie zu laut sind? Oder Amöben-Darm Lapierre, wenn er seine Frau „bitchige Bitch“ nennt? Das alles live auf Risotto TV? Egal.

Lugano fühlt sich nun besser, das ist auf dem Bild zu sehen. Sie sind im Moment dankbar und demütig, weil sie ernsthaft glauben, dass sie dieses Jahr ihre 91-jährige Misswirtschaft beenden können. Wenn sie weiterhin so zahm und langweilig spielen und dem Lapierre Valium in den Vor-dem-Match-Schnaps kippen, werden bald die eigenen Fans so über sie reden wie der Rüfi.

Aber was solls, leitet besser mal ein Verfahren gegen den behinderten Walker ein, den Kopfcheck an Krüeger muss man untersuchen. Uh, was habe ich gerade geschrieben? Ich entschuldige mich bei allen Leuten für den Ausdruck oben, das geschah halt in der Emotion, zudem bin ich zweisprachig und habe das falsche Wort erwischt. Nicht „behindert“ wollte ich sagen, sondern „feiges verpisstes Analloch“. So, alles gut. Ihr könnt aufhören zu knien in Lugagel! Weil: irgendeiner furzt gleich. Ich sag aber nicht wer.

Noch ein Tipp: Bald geht es ja gegen Bandis los im Cup. Der Gegner hat nichts mit Alkohol zu tun, man spricht es so aus wie man es schreibt, nicht „Brändi“ oder so. Gell Jazzy? Uha uha uha. Und gespielt wird das Spiel ja in Huttwil, wenn ihr akzeptiert werden wollt, sagt der Ortschaft richtig schön Huttu. So wie die Burdlefer oder die aus Chiuprg.

Rüfi, Du bist und bleibst der geilste Rock’n’Roller. Lass Dich ja nicht zähmen! Geile Siech!

Das mit den Promis war kein Seich im Fall

Ich weiss, viele Leser haben ab dem unheimlich tollen Artikel gestern „Welche Promis unterstützen welchen Klub“ oder so ähnlich gemeint, dass ich wieder den totalen Käse erfunden habe. Die Fribourger haben sich beschwert, dass ich ihnen den Kim Jong Un angehängt habe. Ich sei ein Saubube. Aber, wie immer, bin ich dann auf die Suche gegangen, um Beweise dafür zu finden.

In Nordkorea ist Hardboiled SCB als fast einzige westliche Seite lesbar. Ich habe viele Follower dort. Echt jetzt. Uha. Und einer, der BIN KUNG UN FU DU, hat mir gerade jetzt ein Mail mit einem Video geschickt, das auch die letzten Skeptiker überzeugen wird.

Zu sehen ist Kim Jong Un bei einer ergreifenden Rede. Lasst Euch nicht durch das Berndeutsch irritieren. Er redet im Parlament immer so, da die Muffel eh nicht zu verstehen brauchen, was er genau sagt, da eh keiner den Mut hat, dagegen zu stimmen. Nach der Rede brandet tosender Applaus auf, so dass die Namensänderung als genehmigt gilt.

Und eigentlich muss man als Fribourger ja stolz darauf sein, dass der eigene Verein so weit vertreten ist. Und das total ohne Meistertitel in einem Ferienparadies, Hut ab! Meine Pre-Season Recherchen sind jetzt abgeschlossen, ab Morgen gehts nur noch ums Eishockey, oder fast, ausser wenn mir langweilig ist. Ich freue mich auf die neue Saison ohne Ende!

Erneut ein Steilpass der „Fribourger Nachrichten“ für Hardboiled SCB

Es war ein ganz normaler Morgen heute morgen. Ich sitze ziemlich müde in meinem ÖV-Bus und beobachte die mitfahrenden Leute. Wie immer sehe ich griesgrämige Gringe, weil sie wohl gestern nicht brettern durften. Dann steigt auch noch eine Muddi mit Kind ein. Nach 7 Minuten hat sie sich endlich entschieden, wo und wie sie mit ihrem Wonneproppen sitzen will. Das Kind ist total aufgeweckt und redefreudig, obschon es noch nicht reden kann. Es sagt „Mamma, blioou ga da flgalall!“. Muddi schaut das Kind an und sagt „Ja, die Ampel ist rot“. Oh, eine Kinderversteherin dachte ich. Das Gelabber kann wohl nur die eigene Mutter verstehen. Alles gut, aber nach der 6. Ampel nervt es dann doch gewaltig. Vorallem weil das Kind immer das gleiche lallt, die Muddi aber immer neue Sätze versteht. „Ja, der Mann der da läuft hat kurze Hosen an“ etc. Uha. Nervtötend.

Die Fribourger Nachrichten haben in der gestrigen Ausgabe ein Quiz zum Saisonstart über Trottelfon publiziert. Wäre eigentlich was tolles, aber diese Frage brachte mich zum Lachkrampf (s. Bild). Also nein, wie kann man die Einwohner der ganzen Stadt so kaltblütig zum Weinen bringen? Scheinbar bildeten sich gestern um diverse Container herum Menschentrauben, die sich gegenseitig Trost spendeten und die Abfallbehälter leer gegessen haben. Der ganze Verkehr kam zum erliegen! Die Selbsthilfegruppe „Erfolglos macht auch Spass“ verzehnfachte ihre Mit- und Ohneglieder (wegen Frau Pinkhair).

Man hätte doch gescheiter keine Frage gestellt und einfach Felder zum Ankreuzen gegeben ohne Antwort, das wäre schwieriger gewesen als diese unheimliche Frage. Noch schlimmer ist aber, dass 91 Prozent aller Teilnehmer dieses Antwort falsch angeklickt haben. Ich habe es schnell getestet und die Frage nach Aserbaidschan geschickt, dort waren 100% der Antworten korrekt.

Egal, ich habe mich köstlich amüsiert. Deshalb hier mein Versprechen: Ich sage dem Barry Brust aka Timo Titte erst “ Norbert Nippel“ wenn er dann auch eine sichtbare Warze hat. Hardboiled SCB lacht nicht nur andere Vereine aus, sondern ist exemplarisch fair.

Für alle Gottéronistis, die hier mitlesen: Die richtige Antwort oben ist „NOCH NIE“. Oder für unsere Amis French: „JAMAIS“. Aber egal, was nicht ist wird auch sicher nie werden. Immerhin hat die Zeitung eine gute Portion rabenschwarzen Humor, ist ja auch was.

Welcher Promi steht auf welchen Klub?

Sie stehen meistens nicht öffentlich dazu, das ist klar, man will sich ja bei der Konkurrenz nicht anschwärzen. Aber auch Prominente fiebern mit unseren Eishockeyvereinen mit. Hardboiled SCB hat nun die Daten, die doch einige Überraschungen enthalten. Mehr dazu in diesem Bericht.

HC Ambri-Piotta: Angela Merkel, Peter Spatzvogel, der Chef der Suppenküche Giubiasca.

HC Lugano: Mohammed der Vierte, König von Marokko. Wegen der geografischen Nähe nehme ich an. Die Katzenberger, weil sie Frau Schwanzberg sexy findet. Michelle Hunziker, wenn sie nicht gerade am gebären ist.

EV Zug: Beatrice Egli, die Schlagergöttin in den sehr engen Hosen. Ist wie der EVZ. Breite Brust, wenn die Musik dann abgehen sollte, ist aber Feierabend. Beatrice Egli wollte rockiger werden und wollte eine deutsche Coverversion vom Sweet-Hit „Wig Wam Bam“ singen, bis das Management merkte, dass „Wig Wam Bam“ übersetzt „Im Indianerzelt ficken“ bedeutet. Kein Problem mit dem Ficken meinte die Sängerin, aber Indianer findet sie doof.

SC Bern: Roger Federer, Barack Obama, Robbie Williams, Tom Cruise, sämtliche Erotikdarstellerinnen der Welt, Tuni Hardboiled.

SCL Tigers: Diverse prämierte Kühe und 3 Munis

ZSC Lions: Donald der einzigartige Trump. Laut, reich und ziemlich verrucht. Passt.

EHC Biel: Bundesamt für Migration, der weisse Hai, die Seeschwalben

EHC Kloten: niemanden gefunden, sind alle Konkurs und wollen anonym bleiben

Lausanne HC: der Laubfrosch, der Springfrosch, der Ochsenfrosch

Genf Servette HC: Ex-Bundesrätin Kalmire. der Waldfrosch, McSorbets Mutter

HC Davos: Institut für Schnee- und Lawinenforschung, Blocher, halb Holland, Familie Spengler

HC Fribourg-Gottéron: Nach langem suchen fand ich jemanden: Kim Jong Un. Auch wenn er im Liebefeld zur Schule ging, geschaut hat er immer auf Fribourg. Sein Regime in Nordkorea ist jetzt auch die perfekte Abbildung des Kanton Fribourgs. Bewirbt sich seit Jahren als Torhüter bei den Hutzenbröhnen, wird aber immer abgelehnt. Von der Masse her würde es passen (ist 12 kg leichter als Timo Titte), aber er spricht zu schlecht französisch. Heisses Spiel, bis er dann plötzlich auch Fribourg mit der Bombe droht.

Heute Abend geht es los! Schade einfach, dass das wohl unsäglichste Derby weltweit (Frosch gegen Frosch) die Saison eröffnen darf. So ganz richtig starten tut es Freitag/Samstag!