SC Bern – HC Ambri Piotta 8:1

Oh ja. Diskussionslos. Offensiv mit Fantasie. Hinten zwar noch ab und zu leicht schnodrig, aber schlussendlich hatte man den neuen Tabellenletzten im Griff. Eigentlich kann am Ambri gar kein gutes Zeugnis austellen, von allen Strichkämpferklubs waren die Leventiner der mit Abstand schwächste Gegner. Ihre Defensive glich einer fettigen Mortadella, die seit 3 Wochen vor sich hin stinkt. Offensiv konnten sie nur Akzente setzten, wenn wir, wie schon erwähnt, am Träumen waren und ihnen die Scheiben quasi auflegten. Aber heute gibt es nichts zu jammern, wir haben Tore gesehen, einen dominanten SCB, wir mussten nicht eine Sekunde an irgendwas rumzweifeln.

Bereits im ersten Drittel gaben wir Gas und überforderten die Leckamtiner Indianer hoffnungslos. Der Schaden wurde durch ihren Keeper Zurkapelle im Rahmen gehalten, er hielt ein paar flüssige Kombinationen von uns von seinem Netz fern. Allerdings liess er sich dann in Unterzahl von einem Deckenfrauschlenzer von der blauen Linie eher doof erwischen. Das war unsere verdiente Führung. Danach siebten wir gewaltig auf die Krätze los, schossen aber dann mit zuwenig Druck oder suchten den schönen Pass, was den Ambriotten eher entgegen kam, da man dieses gepfegte Hockey relativ einfach zerstören kann. Da hätten wir das Spiel eigentlich schon holen sollen, aber es kam dann kurz anders. Leo liess einen Puck fallen, die Playouter schoben die Scheibe zum überraschenden Ausgleich rein. Kein Vorwurf an Leo, da machten mehrer Jungs von uns einen Fehler. Es war das einzige Mal, dass Tschenoni hinter sich greifen musste. Aber das 1:1 nach 20 Minuten war eigentlich ein schlechter Witz.

Aber eben, zittern war heute nicht angesagt. Ambri war unter Druck, foulte dann zum Glück, es war kurz nach Beginn des zweiten Drittels der Plüsch Ferdu, der uns im Powerplay die Führung wieder schenkte. Ambri bröchelte nun wie ein Fasnachtskuchen den man alben frisst. Noch nicht krass, aber sichtbar. Ganz schlechte Arbeit machten die Prankenblues in der Defensive. Randensalat und Schwerweh konnten fast identisch einen Abpraller von Zurkapelle ins Netz pfeffern. Mit dem 4:1 war nun ja bereits alles klar, Ambri liess die Ohren hängen wie Kotmann Hans seine Nüsse, da kam das 5:1 durch den unter dem Sand lebenden nicht überraschend. In diesem zweiten Drittel rückten wir die Relationen alle ins rechte Licht.

Erfreulicherweise steckten wir im letzten Drittel nicht grob zurück. Klar, morgen warten die Blindschleichen aus Zug, das wird um einiges härter werden, aber die Jungs zeigten auch im letzten Drittel gegen ein auseinanderbrosmendes Ambri gute Aktionen. Da war um Beispiel der Noro, der kaum gesund nun auch gegen seine ehemaligen Risotto-Kollegen mit dem Bauerntrick dem eingewechselten Ambrifliegenfänger das 6:1 in die Rippen ballerte. Endlich traf dann auch unser Maserati Alkoholbeller mal wieder, das 7:1 war OK, das 8:1 war ein Weltklasse-Handgelenksschuss in den Angel. Ambri war bedient, wir waren happy, ein gelungerer Abend in der eiskalten ProstataFinanz Arena.

Der Weg stimmt weiterhin, das anfängliche Januarloch wir durch unsere aufmerksamen Finnen langsam korrigiert, so dass wir uns wirklich keine Sorgen machen müssen. Klar, morgen in Zug gegen den EV Kirschtorten-Tram werden wir ein paar Sachen noch abstellen müssen (Scheibenverluste in der eigenen Zone …!), aber ich bin sicher, dass wir in den Playoffs bereits sein werden! Ein guter Abend, ich spüre auch meine Füsse langsam wieder, klar, die Rippe schmerzt noch etwas (habe sie wohl gebrochen aber jammere nicht, bin ich nicht hart wie Blumenkohl??), aber wenn der SCB so abgeht dann vergisst man fast alles! Geil Jungs!

Gottéron mit neuem Klublied

Ja, da lutscht der Drachen doch am eigenen Po. Trotz dem sportlichen Durchfall, den Gottéron abliefert, haben die Klubverantwortlichen ein neues Klublied schreiben lassen, das zur Feier des totalen Misserfolgs in Kürze vorgestellt wird. Hardboiled SCB kann Euch aber, wie immer, bereits Wochen im Voraus den neuen, ultimativen Hammersong präsentieren. Dank meinen Beziehungen war ich bei der Uraufführung des neuen Klublieds von Gottéron in der ersten Reihe. Wenn ihr gute Nerven habt, dann klickt ihr hemmungslos auf das Video, schliesst die Augen und stellt Euch vor, wie es sein muss wenn man wirklich nicht mal auf der Toilette Erfolg hat. Dann wisst ihr, wie sich ganz Trottelfon im Moment anfühlt.

Es gab Unstimmigkeiten im Vorfeld dieses Liedes. In Fribourg gibt es viele bekannte Gruppen, so zum Beispiel die Sensekacker, oder dann die Patinoirehunde, die aber allesamt übergangen wurden, da sie zu viel Gage wollten. Der umtriebige Sportchef Dubé fand dann aber eher zufällig die „Gallahager Lipsticks of Max“, eine australische Acapella-Band aus Brisbn oder wie die Ortschaft heisst. Sie singen in der Sprache der Aborigines, was für unsere Ohren halt etwas fremd tönt, aber das passt ja zum Französisch, ist ungefähr das Gleiche. Der recht einfache Text hat laut Sportchef Dubé zwei Vorteile: Zum einen ist die Fribourger Kurve nicht sehr textsicher und singt meistens falsch ohne Ende, das will man mit diesem Lied nun beheben. Zudem, wenn man es richtig betont (wie im Video) hat das Lied in der Sprache der Aborigines auch Text. Wörtlich übersetzt bedeutet es „Sogar ein Känguru mit einem zugenähten Beutel hat mehr Titel als wir“. Sehr tiefsinnig.

Schön zu sehen ist auch, wie Leadsänger „Just Inside“ plötzlich den Finger zeigt, weil ihm Dubé in dem Moment den Gottéron-Wimpel vor die Nase hält. Die Backgroundsängerinnen „Ninja Tymian“ (links) und „Hull Shortpants“ lassen sich davon aber nicht beeindrucken und singen aufreizend und lässig weiter.

Der neue Gottéron-Klubsong wird ab Ende Monat in den Läden sein. Die Originalversion, die fast 21-Minuten dauert, wird 179 Franken kosten. Das war klar, denn irgendwie müssen sie ja den Playout-CHL-Kanterniederlage-Tittellosauflebzeiten-Bomber Rathgeb finanzieren. Das Lied wird garantiert ein grosser Erfolg werden, da es ähnlich tönt wie die Geräuschkulisse in einer Fribourger Hochzeitsnacht. Da die meisten Frauen in Trottelfon unter Quarantäne stehen und die Männer aus Verzweiflung nun schon Astlöcher heiraten wollen, wird dieses Lied den Testosteron-Spiegel wieder auf menschliche Werte bringen.

Der Einzige, der die Aktion nicht gut findet, ist natürlich Larry Huras. ER wollte das Lied singen, ER wollte auf das Video drauf, ER wollte diesen Artikel schreiben und ER wollte einen Spruch über Rathgeb machen. Wie kann man nur das Ego von Larry so ignorieren? Schlussendlich ist ja der Larry ein Erfolgscoach, wenn er die Saison so durchzieht und Gottéron noch in die NLB versenkt, werden ihm unzählige Leute auf die Schultern klopfen. Halt eher Berner, aber egal.

EHC Kloten – SC Bern 2:3

Ich gebe es zu, ich habe nach dem Siegestor zum 3:2 vom Ehebett gegigelet als ob ich Gigelisuppe mit dem Gigel eingesogen gehabt hätte. Warum musste ich so lachen? Nun, gegen Biel wartete man bis 2 Sekunden vor Schluss um den finalen Einschuss zu machen, gegen die Kerosintanker aus dem Dorf Kloten waren wir nicht ganz so romantisch und entschieden uns schon 12 Sekunden vor Schluss, den alles entscheidenden Treffer einzumümmeln. Uha! Also haben wir die letzten 6 Punkte quasi in den letzten 14 Sekunden des Spiels geholt, 119 Minuten und 46 Sekunden konnte man getrost Busen-Bilder auf Snapchat anschauen. Was ich natürlich NIE mache wenn der SCB spielt. Uha. Man muss Prioritäten setzten, nicht? Also, der Wurm ist noch nicht ganz abgestorben, er steckt schon noch ein bisschen drin. Wir waren aber besser als in den letzten Spielen, nur waren noch zu viele kurze Konzentrationsschwächen drin und halt das 2017er-Übel: Tore schiessen. Aber eben, als Leader jammere ich ja jetzt garantiert nicht ab. Wir werden uns jetzt bis zu den Playoffs von Spiel zu Spiel steigern.

Gestartet sind wir gut. Mit Druck. Mit Tempo. Eigentlich dominierten wir Kloten in deren Stadion fast wie ein schlechtgelaunter Muni, der gerade bemerkt hat, dass die Kuh vor ihm in Wirklichkeit eine Fribourgerin ist. Wir ratterten ab, mussten die Gegenangriffe der Klotener immer im Auge haben, da sie läuferisch gut sind. Das klappte aber ganz gut, es brauchte Leo nicht zu oft. Die Führung holten wir uns dann in einem Powerplay, als die Blume ein Panzerabwehrraketengeschoss an die Latte von Gerber (also an die aus Metall, tönt schon etwas zweideutig, nicht?) setzte, den folgenden Abpraller versteckte der Ramon unter dem Sand zur Führung im Tor. Nicht unverdient, aber auch nicht sonderlich zwingend.

Im zweiten Drittel furzten wir dann schon etwas komischer umher. Kloten wusste um die Wichtigkeit der Punkte und versuchte nun, den Ausgleich zu erzielen, was ihnen auch gelang. Es blieb aber beim einen Erfolgserlebnis, da Leo dicht hielt. Das Spiel war jetzt ausgeglichener als im ersten Drittel, es gab die Chancen fast im Minutentakt, doch beide Keeper hielten dicht wie eine Dichtung die so dicht ist, dass es die dichteste Dichtung der Welt ist. Wir versiebten durch Trüffelnacht sogar eine glasklare Chance, ich nervte mich sehr, denn ein 2:1 für uns wäre dann schon etwas wie der langweilige Sieg geworden, weil wir die Buben danach sicher mit 33:1 vom Eis gefegt hätten. Uha.

Aber eben, dann kam das turbulente letzte Drittel. Die Airbusse ohne Flügel hatten dann effektiv noch Chancen zur Führung, da war aber Leo total bereit, die schwarze Scheibe abzupflücken. Aber die Nerven wurden nur nach 2 Minuten wieder beruhigt, als der Randensalat uns erneut in Führung bombte. Nun wäre eben der Moment gekommen, um die immer härter angreiffenden Klotener auszukontern. Aber das passierte mir zu wenig präzise. Der Gittarist von Gotthard glich dann eben 10 Minuten vor Schluss noch aus, die Swiss-Schiss Arena klatschte begeistert im Takt. Das wären ganz wichtige Punkte gewesen für Kloten. Und was die danach noch alles versiebt haben! Das reicht für 12 Siege. Aber eben nicht gegen Leo. Als ich gerade mein neues Fass anstechen wollte, furzten unserte Jungs auch wieder mal energisch vor Gerber der Gans herum, Ehebett brachte mich dann eben 12 Sekunden vor Schluss zum Lachkrampf.

Also, alles im Lot, es interessiert nicht heftig, das WIE meine ich, WENN man gewinnt. 3 Punkte und gut ist, selbstveständlich geht uns die Arbeit noch lange nicht aus, ich denke vor allem an ein knackiges Torschusstraining. Und Yoga-Übungen, damit man in hektischen Phasen einfach eiskalt bleibt und sich nicht selber Probleme macht mit Füdipässen. Aber eben, wir haben noch genug Zeit, um beim Playoffstart 100 Prozent bereit zu sein. Huch, sehe gerade, dass wir nun also bereits für die Playoffs qualifizert sind. Das freut vor allem Gottéron, die mit den besten CHL-Halbfinals aller Zeiten mit 1:100 gegen Frölunda augeschieden sind. Uha uha uha. Egal.

Furzkopf der Woche – Gottérons Personalpolitik

Ja, da bin sogar ich völlig geschockt. Nachdem Trottelfon an diesem Wochenende wieder alles vergeigt hat, was man vergeigen kann, wurde nicht etwa mit dem Team Klartext geredet, nein, wie fast immer mussten wieder Unschuldige harte Arbeiter dran glauben. Diesesmal traf es den geselligen Masseur Juschti Rotzetter, der seit 61 Jahren die Muskeln der Spieler nach jedem Training durchgeknetet hatte. Klar, so top machte er seinen Job in seinem Alter (er wurde letztes Jahr 97 Jahre alt) nicht mehr, die Spieler beklagten sich des Öftern, dass dem Juschti das Gebiss ab und zu auf ihre Pofurche gefallen sei. Aber an den dauernden Niederlagen kann der Juschti Rotzetter wirklich nichts dafür.

Das war aber kein Argument für den umtriebigen Sportchef Dubé Chrigu. Rotzetter bekam nach der Heimniederlage gegen Davos (3:5 nach einer 3:0-Führung) die fristlose Kündigung und wurde mit einem Duschgel als Entschädigung abgefertigt. „Die Spieler waren nach einer Massage von Rotzetter in einem komatösen Zustand“ erklärte Dubé mir persönlich am Handy. „Ich musste reagieren, weil die Spieler sonst gestreikt hätten“ fährt der Sportchef weiter. Das kennen wir ja noch von Kotmann Hans.

Dubé hat bereits einen neuen Wonneproppen engagiert. Der kanadische Masseur Brett Hulliganer wird bereits am Montag seinen Job beginnen. Hulliganer hat eigene Methoden, um müde Muskeln wieder auf Trab zu bringen. Er war ein begnadeter Schweine-Masseur, was auch in seinem Bewerbungsvideo (s. oben) sichtbar ist. Allerdings war Dubé in der Annahme, dass das auf dem Massagebett Julien Sprunger war, weil er „ähnliche Nippel habe“. Man kann sich ja mal irren. Man sieht auf den ersten Blick, dass es sich um Conz handelt. Hulliganer massierte die Schweine so erfolgreich, dass kaum 2 Wochen später jede Sau trächtig wurde. Genau das kann Gottéron jetzt brauchen. Wenn schon kein Spass auf dem Spielfeld, dann doch wenigstens eine Freundin, die eine Empfängnis annimmt. Auch unbefleckt.

Man sieht sofort, wie der Brett Hulliganer mit Freude an der Arbeit ist. Ich habe mit ihm telefoniert und gefragt, ob es denn nicht eine grosse Umstellung sei, von einer Sau zu einem Menschen zu wechseln. „Doch“ sagte mir Brett, „aber nicht wenn es Fribourger sind, da ist die Haut fast gleich, weil die Ernährung sehr ähnlich ist“. Also hat Dubé neben den glamurösen Transfers (Tabellen Rang 12 ist gar nicht so schlecht, echt jetzt) wohl einen weiteren Glücksgriff gelandet. Einen Lotto-Sechser am Wühltisch gefunden, oder wie man dem sagt.

Trottelfon wird das grosse Saisonziel „Playouts“ so ohne Probleme erreichen. Es könnten sich wahrlich ein paar Klubs einen Ringelschwanz an der sportlichen Führung von Gottéron abschneiden.

SC Bern – EHC Biel 1:0

Folgende Fazits möchte ich Euch in die Ohren labern: Ein Spiel dauert 60 Minuten. Uha uha uha. Hiller hätte den letzten Schuss gehalten. Uha uha uha. Nein, im Ernst jetzt, das war eigentlich nicht ganz richtig, was heute Abend passiert ist. Nach 59:58 Minuten schiesst uns der Moser der Du bist zu den ersten drei Punkten in diesem Jahr 2017. Es war ehrlich gesagt nicht ganz verdient, dass diese Sauerkraut-Partie einem Team 3 Punkte gab und dem anderen gar nichts. Denn die Leistung von uns war nach wie vor nicht das, was ich mir erwarte. Die Piller, überraschenderweise ohne Hiller dem Piller angetreten, wehrten sich gut und hätten es in der Hand gehabt, uns mit einem Gegentreffer ziemlich arge in Nöten zu bringen. Da Leo aber alles hielt, blieb dieses 0:0 auf der Tafel, bis eben der Moser Fritz 1.8 Sekunden vor Schluss die Scheibe ins Tor murkste. Hoffen wir, dass dieser Sieg nun etwas auslöst bei uns und dass das Bademantel-Hockey nun wieder langsam verschwindet.

Das erste Drittel war von uns her eher hilflos. Die Teams stehen gegen uns neuerdings sehr hoch und unterbinden unsere Angriffe viel zu früh. Eine solche Taktik könnte man kaputt machen, wenn der geniale raumöffnende Pass von Hinten kommt, der die hoch stehenden Seebeckenlecker überrumpeln würde. Bei uns ist es aber so, dass wir uns mit den Pässen meist selber überrumpeln. Ich sah nicht viel Gutes in diesem Drittel, vom Powerplay müssen wir gar nicht reden, es gab einen geilen Angriff, der aber von Deckenfrau versemmelt wurde. Der Rest waren so Halbchancen. Die Piller hingegen versagten in einer 5:3-Überzahl, es wurde zwar ein paar Mal heiss vor Leo, doch er hielt alles. Die Fouls waren übrigens alle unsichtbar, scheinbar sind die Schiris mit einem Buzzer ausgestattet, wenn der im Slip virbriert, müssen sie eine Strafe aussprechen, auch wenn es keine war. Unsäglich. Das 0:0 war vom Spielverlauf her OK, nicht aber für mein Gemüt.

Im zweiten Drittel ging es halt ähnlich weiter. Biel schützte die Ritze im Tor, wir unternahmen viel zu wenig um ihn so richtig in Gefahr zu bringen. Bei Strafen gegen Biel war die Chance für erneut einen Shorthander einzukassieren immer grösser, als einen Ofen zu schiessen. Das Schlimme war auch, das niemand weniger schlecht spielte als der Andere, nein, es waren alle Jungs auf dem ähnlichen Trip. Zugegeben, die Scheibe fiel auch niemals für uns, gab es einen Abpraller landete er auf dem Stock eines Pillerbuben. Aber das Resultat machte ihnen natürlich einen breiten Rücken, das gab ihnen Saft in die Nüsse. Wir suchten intensiv nach unserer Dezember-Form, fanden aber nur klägliche Pässe und eine Schussqualität, die einem Aktphoto von einem Pinguin glich. Es war ein Gemurkse ohne viel Niveau.

Als ich mich mit Glühwein zu vertörlen begann, rasten unsere Boys im letzten Drittel nun doch etwas besser in das gegnerische Drittel rein. Allerings war viel zu viel auf Zufall aus, ebenso kamen die Pässe kaum an, so dass die Piller kaum je ernsthaft in Gefahr gerieten. Es gab auch hier ein paar Zufallschancen, die aber nicht verwertet wurden weil a) der Schuss 2 Meter neben das Tor ging oder b) der letzte Pass 2 Meter neben den Mitspieler serviert wurde. Egal. Der Wille war da, nur deshalb war es möglich, das letzte Bully zu gewinnen. Plüsch Ferdu machte anschliessend einen Move, der war so movieg dass alle Movies aus Hollywood nun Plüss heissen. Sein Pass vor das Tor wurde dann eben von Moser ins Tor gemurkst. Doch, ich habe gejubelt, brach mir aber dabei beide Füsse, da die abgestorben waren aus lauter Langeweile. Und der Scheisskälte.

Den 3er haben wir geholt, ein bischen war es eine Entschädigung für den verlorenen Punkt gegen die Kerosin-Lecker, aber so richtig zufrieden kann heute niemand sein. Wir bewegen uns meilenweitweg von der Dezember-Form, soooo lange geht es nicht mehr bis zu den Playoffs, dem Neinonen und der Tonne Ville geht die Arbeit ganz sicher nicht aus. Nur noch eine kurze Meldung: Hallo Fribourg, wir sind wieder Leader, oder interessiert es Euch nicht da ihr so brutal Lezter seid? Uha uha uha.