Schlagwort: Ambri

HC Ambri Piotta – SC Bern 0:1

3 Punkte. Kantersieg. Uha. Das Einzige was gut war heute Abend: Die Leidenschaft von Ambri. Wir waren wieder sehr sehr kompliziert, fahrig und irgendwie nicht spritzig. Das Spiel war wie eine abgekaltete Fischsuppe mit geschwelten Küngelohren. Erwärmen konnte ich mich nicht, zu keiner Sekunde. Ausser gerade als Pabba Ehebett nach einem schweren Fehler von Ambri herrlich zum 0:1 einlochte. Das war es dann schon. OK, dann noch Leo, der mindestens 21’000 Schüsse abwehren musste. Aber ich will nicht zu lange nörgeln, unsere Siegesserie hält an, in Ambri hatten wir in letzter Zeit zu oft auf den Deckel gekriegt, also 3 Punkte verbuchen und nach diesem Matchbericht nicht mehr an dieses Spiel denken.

Das Ambri bereit war, merkte man schon nach ein paar Sekunden. Der Lugga Tschereda hat ihnen ein System verpasst, das nun völlig auf den Halslosen abgestimmt ist. Und siehe da, der spielt in Ambri jetzt richtig gut. Schon komisch, wenn ein Torhüter Trottelfon verlässt, wird er dann ziemlich besser. Naja, war schon ein paarmal so. Bei uns war hinten zwar alles dicht, doch gegen vorne versuchten wir oft, die Gesetzte der Pysik ausser Kraft zu setzten. „Der Pass wird sicher ankommen, obschon er die vierfache Erdbeschleunigung haben sollte um präzise zu sein“ und so weiter und so fort. Zudem standen wir uns bei Angriffen gegenseitig mehr im Weg als das wir kombinierten. Wir waren wie ein Bulldogge, der das Füdi zugenäht hat (hinten dicht) und im Maul Parodontose hat (vorne ohne Bisskraft). Das 0:0 nach 20 Minuten war sowas von logisch.

Im zweiten Drittel, man denkt ja immer „jetzt wirds besser“, wurde der gleiche Trott gefahren. Der Wille war da, und wo ein Wille ist, fehlt oft die Brille. Torchancen waren Mangelware, wäre dann mal eine da gewesen, dann trifft man die Krätze nicht oder scheitert am guten Goalie. Auf beiden Seiten. Unser Powerplay durften wir auch testen, allerdings liess der Karl Neinonen wohl mit Augenbinden spielen, so fludderig und ungenau waren wir diese Saison noch fast nie. Ambri lebte natürlich von diesem Resultat und setzte alle Hoffnungen in das Schlussdrittel.

Pech halt nur, wenn man den einzige Fehler genau in diesem Schlussdrittel macht. Was für ein vertendeln der Scheibe, Kämpfer komplett kam seitlich an die Scheibe, bewies Übersicht und bediente den Pabba mustergültig. Der angelte die Scheibe sowas von geil ins Netz. 1:0 und das wars auch schon, auch wenn Ambri alles versuchte. Unsere Konter versifften alle, warum? Siehe oben. Egal, Leo’s zweiter Shutout in Serie brachte uns den Sieg. Das Sumpfdotterblumen-Spiel war endlich durch.

Die letzten 2 Auswärtsspiele waren keine Offenbarung, aber 6 Punkte und 3:0 Tore, sehr geil und minimalistisch. Eben, jammern dürfen andere. Wir gewinnen, auch wenn es lange nicht danach aussieht.

SC Bern – HC Ambri-Piotta 2:0

Wenn man gegen Ambripiöttel einen guten Leo braucht, um unbeschadet aus dem Spiel zu kommen, sagt das doch schon ein bischen was über das Spiel aus. Ambri war unangenehm, hartnäckig und störte unser Spiel nahezu perfekt. Und hinten, ich hoffe ihm wächst jetzt kein Hals wegen meinem Lob, spielte Gonzo eine gute Partie und verhinderte mit guten Paraden ein paar Treffer, die uns vielleicht etwas anders hätten auftreten lassen. Zum Glück konnte Schwerweh eine Doppelpack schreiben, alle anderen Stürmer versemmelten 60 Minuten lang alles.

Das Spiel beginnt und ich registriere, dass die Temperatur sich langsam nach unten bewegt. Das Bier in den Klauen fror schon fast an. Erwärmen konnte man sich am Spiel allerdings nicht. Ambri forcheckte wie sturme Brämen, und wir bekundeten unsere Mühe. Fast wie das erste Drittel gegen die Hutzenbröhne. Fast alles bei uns beruhte auf „Augen zu und der Pass kommt vielleicht an“. Das war von Hinten heraus nicht gut. Dann kamen auch noch ein paar Schnitzer dazu, aber eben, Leo ist Leo. Schlussendlich war ich leicht froh, dass ich in der Pause einen gretteln gehen konnte. Das 0:0 war wohl das Maximum an Hochgefühlen.

Im zweiten Drittel, dann das grosse aber feine Unterschiedchen zu Trottelfon, ging es gleich weiter. Kein Nachlassen von Ambri oder dem Halsi im Tor. Erst als ein 5er-Block der Leventiner wohl eine Pizza Diabolo in den Unterhosen hatten (Kohlenhügel, ex-Berner, erinnerte sich wohl an die tollen Abende mit Schwerweh) konnte Schweweh alleine vor Conz uns in Führung dribbeln. Immerhin. Die Ambriotten reagierten aber für die letzten 13 Minuten des Drittels recht imposant. Wir liessen uns zeitweise einschnüren wie Bondage-Sklaven im Studio „Peitschen-Po“. Es gelangen keine Konter, so war ich erneut froh, dass das Drittel durch war.

Im letzten Drittel zitterte ich bis zur 52. Minute, ehe wieder Schwerweh nach einem schuldlosen Abpraller von Conz das 2:0 ins fast leere Tor semmelte. Das war es nun, auch wenn Ambri nie aufgab, aber gegen einen Leo in 8 Minuten 3 Tore schiessen … naja. Eine kleine Resignation konnte man sehen, weil er einfach wieder mal alles hielt. Das erste Mal hatte ich übrigens nach dem Spiel Recht betreffend „Das schönste Tor des Abends erzielte …“ uha uha uha, war extrem schwer.

Also, 2 Spiele und reines Punktekonto, das ist das, was zu erwarten war nach Heimspielen gegen Trottelfon und Ambrosia. Aber man muss es auch erst erreichen. Positiv ist, dass wir erst ein Gegentor erhalten haben, Leo sei dank. Steigerungspotential ist noch fast überall, aber die Saison ist noch sehr jung. Am Freitag gegen Genf wird es dann aber wohl eine Spur schwieriger werden. Der grosses Vorteil von uns: Das Team bleibt ruhig, auch wenn es nicht läuft, und irgendwie wissen sie, dass sie es irgendwie doch noch holen.

SC Bern – HC Ambri Piotta 8:1

Oh ja. Diskussionslos. Offensiv mit Fantasie. Hinten zwar noch ab und zu leicht schnodrig, aber schlussendlich hatte man den neuen Tabellenletzten im Griff. Eigentlich kann am Ambri gar kein gutes Zeugnis austellen, von allen Strichkämpferklubs waren die Leventiner der mit Abstand schwächste Gegner. Ihre Defensive glich einer fettigen Mortadella, die seit 3 Wochen vor sich hin stinkt. Offensiv konnten sie nur Akzente setzten, wenn wir, wie schon erwähnt, am Träumen waren und ihnen die Scheiben quasi auflegten. Aber heute gibt es nichts zu jammern, wir haben Tore gesehen, einen dominanten SCB, wir mussten nicht eine Sekunde an irgendwas rumzweifeln.

Bereits im ersten Drittel gaben wir Gas und überforderten die Leckamtiner Indianer hoffnungslos. Der Schaden wurde durch ihren Keeper Zurkapelle im Rahmen gehalten, er hielt ein paar flüssige Kombinationen von uns von seinem Netz fern. Allerdings liess er sich dann in Unterzahl von einem Deckenfrauschlenzer von der blauen Linie eher doof erwischen. Das war unsere verdiente Führung. Danach siebten wir gewaltig auf die Krätze los, schossen aber dann mit zuwenig Druck oder suchten den schönen Pass, was den Ambriotten eher entgegen kam, da man dieses gepfegte Hockey relativ einfach zerstören kann. Da hätten wir das Spiel eigentlich schon holen sollen, aber es kam dann kurz anders. Leo liess einen Puck fallen, die Playouter schoben die Scheibe zum überraschenden Ausgleich rein. Kein Vorwurf an Leo, da machten mehrer Jungs von uns einen Fehler. Es war das einzige Mal, dass Tschenoni hinter sich greifen musste. Aber das 1:1 nach 20 Minuten war eigentlich ein schlechter Witz.

Aber eben, zittern war heute nicht angesagt. Ambri war unter Druck, foulte dann zum Glück, es war kurz nach Beginn des zweiten Drittels der Plüsch Ferdu, der uns im Powerplay die Führung wieder schenkte. Ambri bröchelte nun wie ein Fasnachtskuchen den man alben frisst. Noch nicht krass, aber sichtbar. Ganz schlechte Arbeit machten die Prankenblues in der Defensive. Randensalat und Schwerweh konnten fast identisch einen Abpraller von Zurkapelle ins Netz pfeffern. Mit dem 4:1 war nun ja bereits alles klar, Ambri liess die Ohren hängen wie Kotmann Hans seine Nüsse, da kam das 5:1 durch den unter dem Sand lebenden nicht überraschend. In diesem zweiten Drittel rückten wir die Relationen alle ins rechte Licht.

Erfreulicherweise steckten wir im letzten Drittel nicht grob zurück. Klar, morgen warten die Blindschleichen aus Zug, das wird um einiges härter werden, aber die Jungs zeigten auch im letzten Drittel gegen ein auseinanderbrosmendes Ambri gute Aktionen. Da war um Beispiel der Noro, der kaum gesund nun auch gegen seine ehemaligen Risotto-Kollegen mit dem Bauerntrick dem eingewechselten Ambrifliegenfänger das 6:1 in die Rippen ballerte. Endlich traf dann auch unser Maserati Alkoholbeller mal wieder, das 7:1 war OK, das 8:1 war ein Weltklasse-Handgelenksschuss in den Angel. Ambri war bedient, wir waren happy, ein gelungerer Abend in der eiskalten ProstataFinanz Arena.

Der Weg stimmt weiterhin, das anfängliche Januarloch wir durch unsere aufmerksamen Finnen langsam korrigiert, so dass wir uns wirklich keine Sorgen machen müssen. Klar, morgen in Zug gegen den EV Kirschtorten-Tram werden wir ein paar Sachen noch abstellen müssen (Scheibenverluste in der eigenen Zone …!), aber ich bin sicher, dass wir in den Playoffs bereits sein werden! Ein guter Abend, ich spüre auch meine Füsse langsam wieder, klar, die Rippe schmerzt noch etwas (habe sie wohl gebrochen aber jammere nicht, bin ich nicht hart wie Blumenkohl??), aber wenn der SCB so abgeht dann vergisst man fast alles! Geil Jungs!

HC Ambri Piotta – SC Bern 6:3

Nein, so richtig verbissen wollten wir dieses Spiel scheinbar nicht gewinnen. Das hat nichts mit dem Einsatz von Greenhorn Aebi im Kasten zu tun, damit meine ich die Art und Weise, wie wir das Spiel angegangen sind. Dreimal gingen wir in Führung, relativ locker, kassierten jedesmal den Ausgleich und gingen dann in eine legendär schlechten Schlussdrittel mit 4:0 ins Gotthardloch. Der 6:3-Sieg von Ambri war verdient, weil die Risottos um jeden Preis gewinnen mussten und viel mehr für den Sieg taten als wir. Dank unserer Nonchalance wird der Strichkampf nun immer brutaler. Da sind wir zum Glück weit weg davon. Entscheidend war, dass wir bis Ende des zweiten Drittels immer locker in Führung gehen konnten, dann aber bei der erstmaligen Ambri-Führung von den Emotionen der Polenta richtig überfahren wurden. 6 Gegentore gegen den Tabellenletzten sagen genug, dieser 29. November 2016 habe ich bereits aus meinem attraktiven Gehirn gestrichen. Erneut muss ich sagen: Maul abwischen und weiter gehts.

Ambri war von der Tabellenlage her unter Druck und kriegte gleich zu Beginn einen Ehebett-Ofen in die Krätze. Ein Schock für die Plankoblöds oder wie sie heissen. Eigentlich hätten wir da nachdoppeln müssen, aber ein doofer Gegentreffer brachte Ambri wieder auf die Bahn, die wir dann durch Moser der Du bist gleich wieder mit dem 2:1 zerstörten. Danach schrammte Trüffelnacht einen an das gefrorene Gestänge, das hätte eventuell das Spiel verändert. Solange Ambri eine Chance sieht, bleiben sie dran, das Team will die Kurve singen hören, ihr kennt ja das Kult-Lied „La Montagazza“, das die Tifosis heissblütig singen wenn sie gewonnen haben und dazu ein Damien Brunner-Shirt schwenken. Das Drittel ging an uns, bei uns fiel Massenhauer noch aus, aber das war nicht entscheidend für meine Sorgen. Mir machte Sorgen, dass man scheinbar unbedingt das „Tor des Tages“ erzielen wollte und für meine Begriffe vieeeeeeel zu verspielt agierte. Da war nicht mehr dieser unbändige Druck aufs Tor. Aber egal, man führte ja.

Im zweiten Drittel änderte sich nicht viel am Spiel, wohl aber die Schiris. Scheinbar wirkte der Grappa bei Kurmann und Fischer nun doch gröber, auch wenn sie ihn als Einlauf ins Füdi genommen hatten. Der erste annulierte Treffer von Ambri war klar, da war das Spiel abgepfiffen, zu früh zwar, aber Pfiff ist Pfiff. Als dann der aarige Ambri-Finne erneut den vermeintlichen Ausgleich erzielte, gaben die beiden Lustgurken dann den Treffer nicht, weil sie eine Strafe gegen Ambri angezeigt hatten. Trotz Wiederholung und extrem gut hinschauen sah man alleridings rein gar nix. Ich habe danach den Kurmann angerufen, scheinbar hatte der Ambri-Spieler den Puck geduzt, was natürlich gar nicht geht. OK, 2 Treffer nicht gegeben, die Wallascha heulte und schmiss alles auf Eis, was man werfen konnte, Brillen, Handys, dicke Italienerinnen, es war krass. Danach folgten herrliche Kompensationsentscheide der beiden Zebras, man wollte doch nicht wieder ein verbeultes Auto mit Gagel auf der Kühlerhaube. Der Ausgleich kam ja dann troztdem noch, den wir aber nur Sekunden später mit dem zweiten Ehebett-Tor gleich wieder gerade rückten. Mit einer 3:2-Führung gingen wir in die Pause.

Das letzte Drittel war dann eben ein Fiasko. Anstatt entschlossen die Entscheidung zu suchen, versuchte man mit russischen Kombinationen irgendwas zu spielen, was nicht zu uns passt. Ambri spürte, dass wir nicht so tierisch ernst drauf waren, nutzte die Gunst der Stunde und löffelte uns 4 Tore rein. 2 kriegte Aebi, danach kam Leo, der kriegte noch einen und dann, wie meistens, steckten wir noch einen Leernetzer ein. Das spielte keine Rolle mehr. Im Stadion blieb es erstaunlich still, weil inzwischen 80 Prozent der Zuschauer mit eingefrorenen Gliedern im Spital Bellinzona lagen und dort mit lauwarmer Bouillon die Nüsse gewärmt kriegten.

OK, ich gebe es zu: Steht man hoch oben in der Tabelle, sind einem Dienstagsspiele im Loch Ambri so ziemlich egal. Klar hofft man auf einen Sieg, aber wenn es nicht klappt kann man trotzdem schlafen. Allerdings muss bei uns schon langsam wieder besseres Hockey kommen. Im Moment bin ich nicht zufrieden, weil wir irgendwie den Zug und die Intensität auf Sparflamme halten. OK, man muss sich nicht mehr auskotzen wie wenn man um den Strich rumbumst, aber die Betriebstemperatur muss man trotzdem erreichen. Am Freitag gegen Rotkopfschredder muss es viel intensiver werden.

HC Ambri Piotta – SC Bern 1:4

Die ganze Schweiz fragt sich natürlich jetzt: Ist Tuni Hardboiled jetzt nicht mehr schweinescheissesauer? Der SCB hat tatsächlich nach 6 Dritteln wieder mal ins Tor getroffen, der Sieg ist unser, also Tuni? Nun, es war ein Spiel, das mich zu keiner Sekunde vom Sitz gerissen hat. OK, gemässigt war ich sicher auch, da ich heute mir nicht sympatisch den Kübel gefüllt habe. Trinke ich an einem Dienstag, bin ich bis Samstags in den Seilen, das will ich nicht mehr. Das 4:1 sieht vom Resultat her sicher gut aus, aber es war ein steiniger Weg dorthin. Nicht das Ambri uns irgendwann dominiert hat, auf beiden Seiten versandeten Angriffe ohne Ende im Anus der Valascia, weil die Stürmer auf beiden Seiten heute sich kaum mal durchsetzten konnten. Gut für uns, das der Lasche uns durch zwei Treffer die Führung holte, die wir dann nicht mehr abgaben. Um das geht es ja. Ich will nicht zuviel nörgeln, es war an der Zeit, dass wir auch auswärts die Punkte mal wieder einfahren.

Das erste Drittel war eben das muntere auf und ab, ohne dass eine grosse Geschichte geschrieben worden wäre. Beide Keeper hielten alles relativ locker, was auf den Knarst kam. Auf den Knarst kamen meistens nicht unbedingt gerade die NHL-Hammerschüsse, da die Stürmer auf beiden Seiten selten in guter Postition waren. Scherzkeks Untersander eröffnete dann quasi das Score mit einem Pass auf den Stock vom Monnet, das ganze 3 Meter vor dem eigenen Tor … das war fürs Lehrbuch „He, Verteidiger, wenn Du vor der Kiste durchspielst, sollte man Dir eine Nuss schlagen, wenn der Gegner den Pass dann auch noch abfängt, sollte man Sackhüpfen machen“. Ambri führte ab diesem Moment, und da kriegte ich wirklich etwas Angst. Unsere Reaktion blieb in diesem Drittel ziemlich in der Garderobe. Als die Luftschutzsirene im Kriegsdenkmal Valascia heulte, war man also erneut in Rückstand.

Die zweiten 20 Minuten blieben dann lange auch nicht sehr sehenswert. Wie wenn man im Kino einen erotischen Film sehen möchte, dann aber nicht gesehen hat dass der Titel „in meinen buschigen Schamhaaren leben kleine Tiere“ heisst. Es brauchte dann eine Strafe gegen Ambri, um mich dann wirklich massiv jubeln zu lassen. Der vorher noch gebeutelte Unter dem Sand knallte ab, der Abpraller knallte der Lasche noch verreckter unter die Latte. Ausgleich und die Hoffnung auf 3 Punkte war wieder da. Danach setzten wir gut nach, kamen langsam aber sicher mit der nötigen Durchschlagskraft vor das Tor der Ambriosen. Aber die Präzision und der knallige Abschluss fehlte noch zu oft.

Im letzten Drittel rissen wir das Spiel dann endgültig in unsere Hose. Es brauchte dazu einen dümmlichen Puckverlust von Ambri, der Maserati Alkoholbeller servierte dem Laschen einen Zuckerpass auf seinen Ministock, der dribbelte sich irgendwie zum 2:1. Ambri musste fest weinen, es drohte eine weitere Niederlage. Der Kotmann an der Bande kochte, aber wir kühlten im den Kübel bald noch mehr ab. Erst versemmelte der Plüsch Ferdu das sicher scheinende 3:1, ehe dann unser Mexikaner Martinez zum 3:1 einlochte. Ambri war danach am stürmen, doch hinten hielt unser Leo Geo dicht wie ein Dichter. Ambri kam noch zu guten Chancen, aber eben, wenn einer dich in diesen Situationen rettet, dann Leo. Als die Talmenschen dann alles auf eine Karte setzten, schlug dann Plüsch Ferdu doch noch zu und schoss in das schauderhaft nackte Ambri-Tor noch das 4:1.

Also, 3 Punkte, das Spiel so-so-la-la, aber nach meinem hysterischen legendären Wutanfall vom Samstag will ich wirklich das positive Erlebnis geniessen. Auswärts mal wieder gewonnen, kein Mensch interessiert es morgen noch, wie es zustande kam. Auf jeden Fall waren wir schlussendlich das bessere Team auf dem Eis. Bringen wir den Harz aus dem Kolben, wird es wieder besser und wie geschmiert laufen!