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SC Bern – EHC Biel 4:5 nP

Meine Frage ist: Darf man denn auch mal sauer werden, obschon man immer noch ganz oben steht in der vergagelten Tabelle? Ich beantworte die Frage selber: JA, MAN DARF, GOPFERTAMMINOMAU. Erneut reichte uns ein 3:0-Vorsprung nicht, wie schon gegen die Käserinden. Nun passiert das auch gegen die Seeboden ohne Hoden. 3:0 und dann ablutschen, mein ganz privater Albtraum. OK, auch Biel hat den Sieg nicht gestohlen, und der entscheidende Penalty von Rajala, dem Gipskopf aus Südwestfinnland, war das Eintrittsgeld alleine wert. Ich rieb mir die Augen, denn unsere Penaltys waren, nett gesagt, die feuchteste Scheisse seit Scheisse feucht sein kann. Ausnahme Häsu.

Dabei fing es gut an. Es war sogar ein bisschen griffig, weil Poulet aus Biel Schon im Roten drehte und umherfoulte wie ein Verbrecher. Als er draussen auf der Strafbank onanieren durfte, zog Häsu durch und bezwang im Fallen den Hiller. Ein toller Ofen. Kurz darauf zog Mason Raymond durch wie die verfickte Bise draussen und knallte uns herrlich mit 2:0 in Front. Biel war aber in keiner Phase richtig unterlegen, seit Stoney an der Bande steht, gibt keiner mehr auf. Pech hatten wir noch mit einem oder zwei Stangentreffer, also Schüsse an das Torgehäuse. Egal.

Das zweite Drittel begann und wir nützten durch den Capitano gleich eine Strafe aus und führten mit 3:0. Doch eben, seit 2 Spielen heisst das dann: Nun spielen wir „Wirrkopf will das wollene Schaf schären doch sein Steissbein stinkt“. 2 Minuten brauchte Biel um gleich wieder dran zu sein. Die Frage darf auch gestellt werden: Was ist mit unserer Wand Leo los? Wie schon gegen Langnau fallen da Pucks rein, die auch schon gehalten wurden. Das ist keine Kritik, nur eine Frage. Kurz vor Schluss dieses Drittels glichen die Piller dann tatsächlich noch aus. War klar, denn wir machten Fehler, die man vorher in 20 Spielen nie gesehen hatte. Ist das wirklich einfach nur im Kopf oder gibt es nach jedem SCB-Tor einen Shot für die Spielerbank? Ich weiss nicht.

Das letzte Drittel verprach Spannung. Doch es wurde ein zähfädiges Gekratze. Weil bei uns jeder zweite Pass ein vergammelter Fehlpass war. So gewinnt man nicht mal gegen Honolulu. In der 47. Minute gab es noch kurz Hoffnung auf 3 Punkte, als Zinnkerze uns herrlich in Führung bombte. Doch eben, dann wieder das Drama „Hiller komm raus, ich streichle Dir Deine Locken“. Der Hammer von Lofquist sass. 4:4. Erstaunlich, da er doch kurz vorher noch den sterbenden Mann spielte. Nicht unverdient der Ausgleich. In der Schlussphase wurde dann noch die Mimimi-Fraktion aus Biel beruhigt, weil der Schiri seine geröteten Augen oft zudrückte und nichts mehr pfiff.

Die Verlängerung war dann noch langweiliger als ein langweiliges Buch über langweilige Hobbys. Es musste im Penaltyschiessen entschieden werden. Häsu souverän, alle anderen wie Wurstweggen ohne Plan und Ziel. Bis dann eben der Rajala das Ganze entschied, herrlich wie er einhändig Backhand Leo bezwang.

OK, schlussendlich eine verdiente Niederlage, eine nervige Niederlage, viel Vergnügen morgen in Zürich, eventuell ziehen wir da wieder mal 60 Minuten durch. Und am Dienstag kommen die Wachskopf Lecker aus Schweden, wobei der Noro ja an ein Kasperliturnier muss und nicht mittun kann. Im Moment nervt ALLES!

SC Bern – EHC Biel 4:1

Also wenn ich da so die Zeitungen lese … „Problemloser SCB-Sieg“ etc. Nein, das ist so nicht ganz wahr. Problemlos war es nun doch nicht ganz. Das lag zum Einen ganz viel an uns, zum anderen ging Biel der Speed etwas aus, weil wir halt auch ohne zu überzeugen immer vor dem Tor des Gegners rummümmeln, bis die Scheibe dann endlich drin ist. Das Spezielle am Sieg war, dass wir mit Backup Caminada spielten, nicht aus mangelndem Respekt vor Biel, sondern weil er es sich verdient hat, auch vor eigenem Publikum sein Können zu zeigen. Und Leo tut es auch gut, wenn er nicht überforciert wird. Bereits am Dienstag kommt ja Jupp Heynckes mit seiner Mia-sin-mia-Truppe via CHL zu uns.

Biel begann sehr frech auf unserem Eis. Der McNamara zeigte dem Eismeister mehrmals die lange Nase, irgendwie cool. Auch die Spieler frechten herum und waren flott unterwegs. Bei uns geigte es so auf und ab, ein paar Torchancen waren da, herausgespielt sogar, doch viel blieb eine unfertige Synphonie. Biel jubelte himmelhoch, als sie in der 17. Minute nach einen Gestocher mit 1:0 in Führung gingen. Uff, nicht gut, kurz vor der Pause in Rückstand … doch es gibt eben Pabba Ehebett, der 2 Minuten später nach gutem Nachsetzten von uns den Ausgleich erzielte. Ich glaube, schlussendlich kostete das den Pillern den Match. Das darf nicht passieren, die Führung muss man in die Drittelspause retten. Für uns war es OK.

Das zweite Drittel rumste dann besser ab. Erstens schoss uns Maserati in Front, auch da hatten die Piller den Slot eher im Schlot als im Griff. Das wird Uelis Corsi-Statistik auf MySports schon noch beweisen. Dann wurde uns ein Tor zurecht aberkannt, es war Offside. Dann zeigten wir noch den schönnsten Angriff des Abends, Rüfi traf aber nur den doofen Pfosten. Knapp aber verdient in Führung gingen wir in die Pause.

Das letzte Drittel war denn auch das, was ich erwartet hatte: Auf eine Art eine Zitterpartie, Biel roch das Unentschieden, etwas zu wenig, weil doch der Wetzel so schweiselet und mit dem säuerlichen Geruch alles andere überdeckt. Es war Kämpfer komplett, der uns mit dem 3:1 erlöste. 4 Minuten vor Schluss. Der Goalie-wo-bist-Du?-Ofen von Arvo vollendete den Heimsieg – 4:1 und 3 Punkte.

Also, ein sauberes 6 Punkte Wochenende tut gut, auch wenn man immer noch über ein paar Sachen diskutieren kann. Unsere Angriffsauslösung ist, sagen wir mal ungepflegt wie eine zu fettige Haut. Das gibt Pickel, auch wenn man täglich duscht. Fragt Schüschu wenn ihr mir nicht glaubt. Dann ebenfalls das Powerplay, irgendwie geht da nicht mehr viel, auch wenn wir in der Statistik die beste Billanz haben. Aber heute, das war nix.

Fertig gemotzt, Derby-Sieg, 6 Punkte, Leader und einen geilen Backup, der einen super Job gemacht hat. Was wollen wir mehr?

EHC Biel – SC Bern 2:5

Es gibt doch so win-win Abende. Heute war so einer. Wir kanterten Biel auf den Seeboden zurück, oder immerhin fast, Häsu konnte sich die Pfiffe der immer noch enttäuschten Piller-Gemeinde anhören und musste feststellen, dass es gar nicht so weh tat, weil er jetzt ja mit Leib und Seele bei uns dabei ist. Und zu guter Letzt bleibt Biel über dem Strich, tönt fast unglaublich, aber eben, ein totaler win-win Abend. Das Resultat kam zustande, weil wir fast unglaubliche Special Teams zeigten. Genau das, was nicht geklappt hatte in dieser Saison. Nach mir waren es 4 Powerplaytreffer und ein Shorthander. Besser gehts nicht. 5 gegen 5 war es so so la la, Biel machte eine gute Fresse und setzte oft groben Druck auf. Aber egal, für uns ein guter Sieg.

Zu Beginn wurden wir gleich grob geschockt. Aber es war ein Zuckertor. Robbie Ohr spielte brillant auf Rajala, der finnische Elchschädel schloss unhaltbar ab. Nach 3 Minuten gurkten wir mit einem Rückstand durch die Uhren-Arena (Uhren, nicht Huren!! Denkt dran, auch Chiesa liest mit!). Unsere Reaktion hielt sich in Grenzen, denn meistens zitterte ich dass nicht der zweite Ofen von den Pillern fällt. Leo hielt aber dicht und wir kamen nach 9 Minuten zum Ausgleich. Im Maxipowerplay. Schwerweh konnte ein Abhiller von Praller zum 1:1 einnetzen. So endete auch das Drittel. Eher mit einem guten Resultat für uns.

Der Match wurde im zweiten Drittel dann in die für uns richtige Richtung gelenkt. Wieder im Maxipowerplay traf Noro gleich zum 2:1. Das war Bier in unsere leeren Kühlschränke. Als Biel dann Powerplay spielen konnte, verforsterte der Forster eine Scheibe eher kläglich, Pabba Ehebett zog auf und davon und knallte uns 3:1 in Front. Nun kam die Sicherheit in unser Spiel und wir liessen die Piller anrennen, obschon wir sie geschickt in die Arschfurche des Eisfelds (Ecken) abdrängen konnten.

Allerdings musste wir auch noch das Schlussdrittel konzentriert zu Ende bringen. Nur nicht zu passiv werden, tammi nomau! Aber erneut war Pabba Ehebett zur Stelle und schoss für mich haltbar zum 4:1 in die Maschen, natürlich im heutigen Maxipowerplay. Nun war die Mehlsuppe angerührt, McNamara weinte wie einst Kevin, nur das sein Schnauzer die Tränen aufsog und man sie nicht sah. Maserati erhöhte im Maxipowerplay dann noch auf 5:1 und festigte den kleinen Kantersieg. Biel gab immer noch nicht ganz auf und verkürzte durch einen herrlichen Ofen durch Robbie das Ohr auf 2:5. Eben, ein win-win-Abend.

Noch was zu den Pfiffen gegen Haas: Ich würde das nicht überbewerten. Zum einen schmerzt es die Piller halt immer noch, dass er gewechselt hat. Und dann noch zu ihren Lieblingen aus Bern. Uha. Aber: Wir haben ja nur darauf reagiert, dass sie uns dauernd die Backs wegkaufen, Fey, Kreis, jaja. Da sind auch ein paar Berner böse, ich habe heute gehört wie einer laut geschriehen hat „Fey gang hey“ und „Kreis Du Viereck“. Das gibts überall. Vorallem lächle ich meisten über die Leute, die sich so aufregen. Sie selber wechseln ohne Hemmungen den Job und Arbeit für ein paar hundert Franken mehr im Monat. Aber vom Hockeyspieler verlangen sie ewige Treue. Geht irgendwie nicht auf. Egal.

Playoff VF 5: SC Bern – EHC Biel 4:1 (jou jou Halbfinale)

Wisst ihr, warum ich fast in die Hosen schiffe vor Lachen? Am Samstag gewannen wir in Biel mit 3:1 und die Serie stand 3:1, heute gewinnen wir 4:1 und die Serie steht 4:1. Unglaublich oder? Paranormale Aktivitäten? Ausserirdische Zeichen? Nein, eher ein Zufall. Aber egal. Wir sind durch und stehen nächsten Dienstag mit einem Heimspiel im Halbfinale. Das ist mal die schöne Meldung. Allerdings muss ich dem EHC Biel meinen allerhöchsten Respekt zollen. Nie sah ich ein stärkeres Biel uns unserem Stadion. Die haben wirklich gut gespielt und sind eigentlich primär an einem Mann gescheitert: Leonardo Genoni. Das war unglaublich, was der Mann heute gehalten hat. Und endlich wurde im die Ehre auch vom Publikum total gegeben. Was für ein Klassemann. Auf der Gegenseite natürlich auch Hiller, der hat mit seinen Reflexen auch ein paar unmögliche Dinger gehalten. Aber gehen wir das Spiel mal durch.

Also, im ersten Drittel ratterte es zuerst ziemlich zahm los. Beide Teams waren in einem Abtast-Modus (ich sag dem Petting-Hockey), eigentlich erstaunlich im Spiel 5. Als bei uns eine Druckphase da war, schnitzerte Biel in der Abwehr und Maserati Alki Bello schoss nach einem herrlichen Zuspiel von Moser der Du bist die Führung heraus. Aber Biel, das niemals aufgibt, zeigte sich nicht gross beeindruckt. Im Gegenteil, nun legten sie einen Zacken zu. Es dauerte nicht lange, bis der Ausgleich fiel. Robbie das Ohr Earl lief durch, wartete den richtigen Moment ab und Penetranti schoss kaltblütig ab. Da schwante mir böses, denn irgendwie ähnlich hatten wir doch Spiel 3 versemmelt, nicht?

Dann kam das zweite Drittel. Und von mir ausgesehen hat Biel da das Spiel vergeben. In diesem zweiten Drittel war uns Biel überlegen. Bei jedem Angriff kam bei mir der EKG (Eierkontrollgriff), weil ich immer nervöser wurde. Aber da war einfach ein Mann da, der alles zunichte machte: Weltklassemann Genoni. Ein paar Paraden waren schier nicht zu glauben und rissen mich vom Sitz. Grossartig. Trotzdem drohten die Piller weiterhin mit der Führung. Ich war ja schon froh, dass wir nicht wieder 4 Eier fressen mussten. In unsere Bahnen wurde das Spiel dann durch unter dem Sand gelenkt. Sein Hammer brachte uns die 2:1-Führung, die zwar noch nicht die nötige Ruhe ins Team brachte, aber unglaublich wichtig war. Ein „Glückstreffer“ führte uns auf die Glücksspur. Wie poetisch!

Im letzten Drittel sah man zuerst wieder ein weiter Powerplay, dass nicht mal eine Kaulquappe so kompliziert und ungefährlich spielen würde. Es passierte das, was ich nicht ausstehen kann. Im gleichen Powerplay konnten nacheinander 2 Piller alleine auf Genoni fahren, doch eben, wenn er hext dann hext er verreckter als eine verhexte Hexe, die gerade am Hexen ist. Es blieb bei unserer Führung, das gab uns dann trotz harten Druckphasen der Piller die Gewissheit, dass wir es schaffen können. Als wir dann endlich mal einen Konter fuhren, schoss uns der Lasche in den Himmel. Sein 3:1 war eigentlich die Entscheidung. Der Leernetzer von Ehebett rundete die Party dann noch ab. Schluss. Aus. Deutschland ist Weltmeister oder so.

Also, konzentrieren wir uns auf das Wesentliche. Wir müssen noch ganz viel trainieren, um im Halbfinale etwas dominanter aufzutreten. Das Powerplay muss geübt werden, ebenso „wie komme ich aus dem eigenen Drittel raus ohne mir die Pobacken zu verletzen“. Das muss unbedingt verbessert werden.

Am Schluss der Playoffs schüttelt man sich auf dem Eis die Hände und die Schreibwürste wie ich ziehen ein Fazit: Also, Biel hat mich sehr überrascht. Sie waren immer auf unserer Höhe, haben einen geilen Goalie und haben heute ein paar kleine Fehler gemacht, die wir ausnützten, unsere Fehler wurden nicht bestraft. Ihre Angriffsauslösung war vom Feinsten und ihr Powerplay war meistens 2 Minuten in unserem Drittel. Zur ganz grossen Überraschung fehlte nicht so viel, wie das 4:1 in der Serie darstellt. An unseren Heimspielen waren sie 2 x sehr nahe dran und haben einmal gewonnen. Verseckelt hat es sie mit ihren 2 Heimspielen, da sie in 120 Minuten nur das eine Tor geschossen haben. Das reicht dann halt nicht. Aber egal, das Team hat Potential, das dürfte spätestens seit heute allen klar sein.

Freuen wir uns auf weitere Spiele, schauen wir mal was uns die Saison noch bringt. Die Hockeygeilheit ist wieder extrem und irgendwie furzt mich die Woche Pause gewaltig an. Aber für meine Nerven ist das vielleicht gar nicht so schlecht. Geniesst den Moment und feiert unsere Jungs ruhig ab, auch wenn erst Dienstag ist und morgen wieder alle im Stollen stehen müssen. Gute Nacht.

Playoff VF 3: SC Bern – EHC Biel 3:6

Das ist schon leicht kindisch wenn man ein Break schafft und dann gleich das Rebreak kriegt. Nervt mich auch immer im Tennis. Ich erspare Euch die Geschichte meiner Tenniskarriere. Also, Biel war heute besser, hat das richtig gemacht, was wir falsch gemacht haben. Etwas lachen musste ich nur ab der Euphorie in der Bieler Kurve, wir wischen einfach das Maul ab und weiter gehts. Passiert ist rein gar nichts, wir führen nach wie vor mit 2:1 und haben die Trümpfe noch in der Hand. Wenn wir allerdings so weiterspielen, versiechen wir uns die Serie gleich selber. Wie im Jassen wenn man 8 Schaufeln in den Klöpen hat, dann aber in der Aufregung „Kreuz“ Trumpf machen würde. Unsere Leistung war wie ein Gartenschlauch. Im ersten Drittel stand ein Mensch auf der Leitung, es tröpfelte. Im zweiten Drittel stand der Mount Everest auf dem Schlauch, da kam gar nichts. Im letzten Drittel war er etwas freier, es rünnelete besser, allerdings war da Biel schon lange in einem anderen Modus und zählt für mich nicht mehr. Fazit: 3 Spiele gespielt und 2:1 in Führung, nach wie vor ist alles grün. Auch wenn es am Samstag, was ich aber bezweifle, zum 2:2 kommen würde.

Das erste Drittel begann nicht soooo schlecht. Etwas mehr Druck von unseren Stürmern war ersichtlich, allerdings waren die Mängel im Powerplay dann halt wieder krass sichtbar. Eher zufällig kam dann ein Treffer zustande. Nach 14 Minuten konnte das Ehebett uns in Führung schiessen. Nicht schön der Ofen, aber das interessiert nicht. Herzig dann, wie der McTablar, etwas reklamieren wollte. Hiller-Behinderung oder so. Das ganze Stadion sah dann die Zeitlupe, ein lächerlicher Versuch. Er tobte nach der Anerkennung des Treffers immernoch ab. Eventuell sieht er halt auch nicht mehr so weit. Schwarzer Star? Damit meine ich nicht Robbie Ohr, sondern seine Augen. Egal. Biel schlug aber noch in diesem Drittel zurück. Ein herrlich herausgespielter Powerplay-Ofen brachte den Pillern den Ausgleich. 1:1. Das ging OK. Auffallend war, dass wir im Gegensatz zum Auswärtsspiel die Piller zum Teil einluden, mit Tempo in unser Drittel zu rasen. Das passte mir nicht. Das war nicht mehr die konsequente Leistung vom Dienstag. Stellungsfehler noch und nöcher. Ein Pornodarsteller wäre nach sovielen Stellungsfehlern nur noch Kondomauspacker.

Die Strafe folgte dann im zweiten Drittel, als wir uns innert 7 Minuten 3 Öfen in den Knarst wursten liessen. Erst traf Wellinger, der sonst nur durch Stockschläge auffiel (ja, der Wellinger der ja damals mit dem Druck in Bern nicht umgehen konnte und unbedingt wieder an der weinenden Zitze von Kevin saugen wollte), danach löffelten sich Genoni und Kamerzin einen selber rein, um dann Robbie Ohr in mit einem Mann weniger alle Zeit der Welt gab, um satt zum 1:4 zu treffen. Der Schrecken nahm kein Ende, denn es traf auch noch Mäckficker zum 1:5 aus unmöglichem Winkel. Eigentlich waren wir da schon bedient. Von mir ausgesehen hätte man abbrechen können. Wir brachten in diesem Drittel NICHTS zustande. Grauenhaft.

Das letzte Drittel zeigte dann immerhin noch, dass wir uns dann doch nicht gleich total verprügeln lassen wollten. Durch Noro und Alkoholbeller konnten wir noch auf 3:5 verkürzen, zu mehr reichte es nicht, der Ofen in die leere Krutze besiegelte dann das 3:6 Schlussresultat. Alles in allem eine verdiente Niederlage, logo, da müssen wir nicht diskutieren. Nerven tut jede Playoffniederlage, aber jetzt ist die Serie wohl richtig lanciert.

Genervt hat mich nur wieder das Dauergegränne der Piller ab dem Schiri. „MIMIMIMI“ bei jedem noch so klaren Foul von ihnen… Sie sollen doch McTablar als Schiri aufstellen, eventuell akzeptieren sie dann mal eine Leistung der Schiedsrichter. Einfach mal zuschauen und das Spiel geniessen, nein, man heult nach einem 3:6-Auswärtssieg bereits wieder an den Schiris rum. Playoffunwürdig, basta. Bern hat 2 Spiele nur wegen dem Schiri gewonnen, MIMIMIMI. Gäääääähn. Also, beenden wir morgen die Arbeitswoche und geben am Samstag die sportliche Antwort auf die Niederlage. Es ist mir egal, wenn ich dann wieder lesen muss „MIMIMIMIMI“. Wir kennen es ja vom letzten Jahr. Gestoppt hat es uns eh nicht. Was wir aber unbedingt brauchen: Der Playoff-Gang hat irgendein Getriebeproblem wie alben beim Nigel Mansell wenn er den Motor überdreht hat. Irgendwer muss das reparieren. Sofort. Bitte SCB: Lass es die schlechteste Partie in den diejährigen Playoffs gewesen sein.