Schlagwort: Cup

Cup: HC Ambri Piotta – SC Bern 3:4 nP

Uha. Unsere Siege gleichen sich langsam wie zwei Hühnereier. Zäh beginnen, dann in Führung gehen und im letzten Drittel sich dann die ranzige Butter vom Brot lecken lassen … so geschehen auch heute. 15 Minuten vor Schluss hatten wir das 3:1 erzielt, ein Hammer vom Häsu, aber es sollte nicht reichen da die Ambriotten noch ausgleichen konnten. Erst das Penaltyschiessen brachte uns die nächste Runde, weil Deckenfrau wieder als einziger traf und Caminada hexte wie Leo und keinen reingelassen hat. So, die unglaubliche Cup-Party hat begonnen, ich weine vor Freude. So 11 Sekunden sind um, nun interessiert es mich schon nicht mehr. Egal. Die Titelsammler aus Trottelfon sind ja bereits wieder ausgeschieden, ebenso die Nordafrikaner aus Lugagel. Schauen wir mal wen uns die Losungsfee als nächsten Gegner zieht.

Da wir bereits vor 5 Tagen in der Walascha rumgeigten, hoffte man auf ein etwas besseres Spiel als beim 1:0 Sieg. Das wurde aber nicht erfüllt. Ambri ist Zuhause immer für unangenehme Spiele gut. Als sie zu zweit am Marronifressen waren und wir doppelte Überzahl hatten, traf der ungemein tolle Pabba Ehebett zur Führung. Das hielt aber nicht lange, weil noch im ersten Drittel der Ausgleich gefallen ist. Egal. Immerhin schon doppelt soviele Tore wie am Dienstag. Caminada machte einen Top-Job, die Abwehr konnte sich bald sicher fühlen, vorne waren wir aber wieder am Zahnstocher sortieren. Fast unglaublich wie ungenau wir da spielen können.

Im zweiten Drittel tänzelte dem Anders sein Sohn total motiviert im Angriffdrittel rum und knallte herrlich zum 2:1 in die Maschen. Aber das Spiel änderte den Charakter nicht, es gab auf beiden Seite ab und zu explosive Angriffe, die aber versandeten, weil der Zweikampf verloren ging oder der Pass eigentlich ein Schuss war.

Im letzten Drittel hatten wir wieder eine Überzahl, da knallte der Häsu herrlich in den Angel. So, eben, 3:1 und noch 15 Minuten zu spielen. Nochmals eben, es reichte nicht. In der 52. Minute verkürzte die Immerkämpfer aus Ambri, 2 Minuten später stand es bereits 3:3. Deja vu, nicht?

In der Verlängerung hätte der Sack mit einer Überzahl zugemacht werden können, doch eben, immer kann man die 60 Minuten nicht überdecken. Das Penaltyschiessen musste entscheiden. Da semmelten wir wie abgedunkelte Unterhosen auf das Ambri-Tor, hatten zum Glück einen guten Caminada in der Krutze. Die Deckenfrau versenkte herrlich, das reichte zum Sieg. OK. Nächste Runde wieder der grosse Gähnkrampf, ich freue mich.

So wie die Resultate der anderen Spiele im Moment stehen, nehmen wohl einige NL-Klubs den Cup einfach nicht ernst. Skandal. OK, ein kleines bisschen Veständnis habe ich. Weiter gehts, am Dienstag gegen Lugagel wollen wir die nächsten Punkte aufs Konto löffeln!

Cup: SC Bern – ZSC Lions 3:5

Wer weint jetzt von uns? Wahrscheinlich keine Sau. Nice to have ist der Cup, aber wenn man verloren hat, interessiert einem der Wettbewerb weniger als wenn in Fribourg eine Erdferkel duscht. Aber ich will den Wettbwerb jetzt nicht der Lächerlichkeit preisgeben, wer im Halbfinale steht, will ins Finale und basta. Begonnen hat es gut, doch unser Abbau war verreckter als in einem Kohlebergwerk, am Anfang schipperten wir fleissig hoch, dann russten wir im Bitz um her, bis wir dann fast besoffen auf das Ende warteten. Nichts neues also, 60 Minuten Konstanz sind bei uns nach wie vor nicht möglich, ebenso ein Powerplay, dass den Namen auch verdient.

Eben, gestartet sind wir wie die Feuerwehr. Der Z rübte am Anfang relativ halbmotiviert über das gefrorene Wasser, was wir dann relativ rasch ausnützen konnten. Hering schoss uns mit einem sofort abgezogenen Schlenzer in Führung, kurz darauf dopplete Dirk König mit einem unhuren haltbaren Ofen nach. Zuviel für Krähenford, er wechselte seinen 11-jährigen Torwart aus und brachte den fast 90-jährigen Baum. In diesem Drittel waren wir dem Z fast ein bisschen überlegen, wir brachten das 2:0 relativ locker in die Pause, wehrten 3 Unterzahl-Situationen ab und schnupperten noch ein bisschen am 3:0 rum.

Aber Zürich ist nicht vergebens Leader, ich spürte es schon fast auf meiner Leber, dass im zweiten Drittel nun ein anderer Wind wehen würde. Allerdings brauchte es dazu primär mal einen geilen Auftritt von der alten Schachtel Bärtschi. Er wurde nur halbbatzig angegriffen, verarschte sofort den Back vor sich und knallte herrlich zum Anschlusstreffer ein. Unhaltbar das Geschoss. Die Züzis waren nun tonangebend, bei uns semmelten die Jungs eher wieder nach dem Einzelgängerprinzip ab, der Unerschied war frappant: Zürich spielte zusammen, wir eher jeder für sich, ab und zu per Zufall gab es so ähnliche Sachen wie eine Kombination. Allerdings wäre dann die ganz grosse Chance für uns trotzdem gekommen, Zürich spielte 1:30 Minuten mit 2 Mann weniger. Aber eben, dann kommt unser unheimliches Powerplay, ich verstehe es einfach nicht und werde es auch nie begreifen. Das war kaum gefährlich, die Pässe programmiert, telefoniert, das darf einfach nicht sein mit solchen Spielern. Wird das komisch trainiert oder hatten die Jungs eine Gehirnwäsche? Oder ist das noch die Verunsicherung vom Pöggelmann Ki Busche? Das Schicksal meinte es aber noch einmal gut mit uns, als Berghelm einen reinmurkste und wir wieder mit 2 Toren führen durften. Allerdings freute man sich nur kurz, denn innert Sekunden glich dann Zurigo aus. Beide Schüsse furzten dem Stefan im Eck unter der rasierten Achsel durch. Das ging mir zu schnell, allerdings waren wir da schlichtweg überfordert, die Fehlpässe in der Abwehr waren schon beinahe dramatisch. Kurz vor Schluss des Drittels versemmelte dann Blumenkohl noch die sichere Führung, da ahnte man bereits was kommen könnte.

Und das kam dann auch. Erst plätscherte das Spiel ein wenig hin- und her, allerdings plätscherten wir da bereits deutlich panischer als der Gegner. Weil sie immer gefährlich waren im Angriff. Und Stürmer haben, die halt auch mal hemmungslos ansatzlos abziehen. So wie der unsägliche Keller, der uns 10 Minuten vor Schluss in den Po traf. Nach einer tollen 3:1-Führung waren wir nun also in Rückstand, nun hätte der Sturmlauf bestialisch gut abgehen sollen, es gab auch gleich ein Kraftspiel für uns. Aber eben. Mit einem Mann mehr mag man oft gar nicht mehr hinschauen. Was für ein Gewurste ohne Gefahr für den gegnerischen Knarst. Es sollte nicht mehr sein, auf die leere Krätze kriegten wir dann noch das 3:5. Aus aus aus … das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister! Uha.

OK, wir müssen und sollten das sofort abhaken, der Cupfinal wird also Lasagne gegen Z sein, weil im Hallenstadion scheinbar wieder ein Anlass ist, Massenwichsen für Dattergreise oder so was ähnliches. Für uns zählt ab sofort nur noch der Samstag, wenn man bedenkt, dass wir am Freitag nicht spielen und eventuell die Strichfürze punkten, müssen am Samstag ohne wenn und aber 3 Punkte her. Allerdings wird Genf bereits sein, die sind sehr gut im Schuss. Bei uns kann man wohl nur hoffen, dass das Powerplay wie aus heiterem Himmel plötzlich funktioniert. Und die Stürmer ihre Laufwege plötzlich so wählen, dass sie nicht in den Verteidger hineinlaufen und dort auf eine Larsschnitte warten. Der Cup ist weg, jetzt alle Kraft in die Meisterschaft, ich will schliesslich den 14. Titel. Uha.

Cup: EHC Visp – SC Bern 2:3 nP

Eigentlich wollte ich ja schreiben: Ja, mächtiger SCB, ihr habt den Wespen aus Visp aber gehörig den Dackel rasiert, ihr habt ihnen quasi den Sepp in den Blatter gesteckt, hätten sie auch verdient die immersaufenden Eseffen! Bis mir in den Sinn kam, dass wir heute grauenhaft gespielt haben und nur weitergekommen sind, weil der Walliser Hirschierher als einziger seinen Penalty in die Maschen setzte. Das hat mir die Freude an meinem geilen Einleitungssatz dann doch ziemlich aus dem Kropf gewindet. Egal, dann muss ich halt hier ohne grossen weltpolitischen Vergleiche über ein Kampfspiel berichten. Es ist schon so: Der Cup ist vor allem mal für die Unterligensaubomben witzig, für uns eher nicht, aber was solls, wir gehen weiter!

Also, wir brauchen wohl wirklich mal eine Peniscrème die den Orgasmus verzögert. Unglaublich, wir kommen immer zu früh. Viel zu früh. In Rückstand. Auch gegen einen NLB-Durchschnittsklub lassen wir relativ früh einen in das eigene Netz, ich hatte schon gedacht mit dem Lars Lachs hätte das nun ein Ende, aber scheinbar nicht. Das 1:0 konnte nicht sooo beunruhigen, da der Kornacker auf Pass von Dirk König den Ausgleich rasch erzielen konnte. Ich sage der #8 immer noch Dirk König, da ich mich weigere, nach seinen Leistungen ihm einen kandadischen Slang in den Namen zu geben. Für mich spielt der wie eben Dirk König vom Stangassinger EV Swartokowiki Eislauf aus Kärnten. Aber egal. 1:1 und sonst ging nicht mehr viel, das Drittel war zu Ende und meine Nerven überhaupt nicht, weil es eben Cup ist.

Im zweiten Drittel gingen wir dann relativ rasch in Führung, der Berghelm schlenzte wieder einen rein, der kommt scheinbar, im Gegensatz zu Dirk König, so langsam aber sicher in Fahrt. Es sind nicht die Scorepunkte die ich damit meine, sondern das Durchsetzungsvermögen und den Speed. Wir kachelten das Game dann relativ fahrig kontrolliert durch die Silikon-Berge im Wallis, allerdings verpassten wir hier die leichte Vorentscheidung. Wie immer wenn wir anlaufen, sieht der gegnerische Goalie aus wie Ron Hextall Tretjak Tosio. Es war aber Schoder, das sich so schön reimt auf Koder, der beim ZSC und bei Langnau, naja, sagen wir: einfach ein bisschen mitspielen durfte. Vor ungefähr 10 Jahren oder mehr. Aber egal, es wäre ja noch gegangen, aber dass wir dann den Ausgleich noch fressen mussten, hat mich dann schon etwas zornig gemacht.

Das letzte Drittel war dann etwas dominanter von uns, allerdings mussten wir immer aufpassen, die hochgesoffenen Walliser versuchten immer, den entscheidenden Konter zu setzten. Wir scheiterten aber dann an unserer erneut schlechten Schussgenauigkeit und an der fehlenden Übersicht. Es musste in die Verlängerung, hat mich nicht sooo schockiert, ist halt Cup, die Unterklassigen secklen verreckter als wenn sie in die NLA aufsteigen müssten. In der Verlängerung hatten wir es dann relativ grob im Griff, allerdings seckelte uns die Zeit wie der Bolt, oder wie der gedoppte Gepard heisst, total davon. Wir mussten ins Penaltyschiessen. Das fass ich mal so zusammen: Gschwelti hielt alles, geil von ihm! Bei uns liefen 4 Schützen an, die allesamt relativ schwach scheiterten. Besonders hervorheben möchte ich doch hier den Versuch von Dirk König, ehemaliger Thekensäufer aus Hamburg. Sein Penalty war sowas von schwach, dass die NHL beschlossen hat, ihn aus sämtlichen Registern zu streichen. Egal, Sieg ist Sieg.

Die Auslosung für diesen unheimlich erotischen Wettbewerb wird am Freitag 12.00 Uhr stattfinden, ich habe noch Willy Vögltin getroffen bei der Müllverbrennung Visp, er hat mir gesagt dass als Losfee Widmer-Schlumpf im Tanga die Kugeln mit ihrer Pofurche ziehen wird. Na toll. Weiter hat der Herr Vögtlin mir noch gesagt, dass wir wahrscheinlich gegen Fribourg-Gottéron den Halbinfal spielen werden. Gopfertammi. Hornochsen. Oder ziehen sie uns nun Rappi als Gegner? Uha uha uha.