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HC Davos – SC Bern 1:6

Wirrrr häben se verrrrrrnächtet. Entschuldigt das Deutsch. Aber wenn man den HCD so vom Eis löffelt, darf man ja mal doof reden, nicht? Wir sahen heute eine gute Leistung, nicht eine perfekte Leistung, aber es reichte, um den Davosern die Unterhosen so richtig über den Löffel zu rühren. Ein 6:1-Sieg im tibetischen Hochland tut immer gut. Davos schämt sich, laut neusten Meldungen haben sich alle Bergziegen als Kegelrobben verkleidet, weil sich auch die Tiere vom HCD distanzieren wollen. Allerdings kamen sie mit der Kegelrobben-Verkleidung doch den Torhütern des HCD ziemlich nahe. Uha uha uha. Auf der anderen Seite erneut ein brillanter Genoni. Wie oft hatte er uns im HCD-Dress mit seinen Paraden genervt. Aber eben, das Leben ist gerecht, nun gibt er es ihnen zurück ohne Ende. Schlussendlich ein problemloser Sieg gegen ein schwaches Davos. Pflichtsieg und so. Uha uha uha.

Also, so richtig gut sind wir nicht in die Partie gestartet. Wir kamen 5 Minuten kaum aus dem Drittel, es brauchte die Wand Leo, um nicht früh in Rückstand zu geraten. Aber dann begann unser Brennsprit-Motor zu laufen, und wie! Ein geiler Angriff wurde von Rüfi im 2. Versuch zur Führung abgeschlossen. Tja, Effizienz kann man halt nicht mit Höhenscheissluft kompensieren. Da das Spiel noch jung war, verwalteten wir auch nicht, sondern fuhren endlich mal geile Konter. So einer knallte Hodenmann zum 2:0 in die Maschen. Van Hinten Trottelberg reagierte wie ein Mammut. Nicht mächtig sondern ziemlich ausgestorben. Und als Davos wankte, kam dann noch Unti und hämmerte das 3:0 in die Maschen. Was für ein Startdrittel. „Weissfluhjoch geh Gageln“ sangen die gut gelaunten SCB-Fans.

Im zweiten Drittel kam von Davos noch weniger als im ersten Drittel. Daran musste man sich zuerst gewöhnen. Dafür war jetzt Senn im Tor. Doch unser Hodenmann machte sich wieder zur Deckenfrau und schoss einen herrlichen Angriff zum 4:0 ins Netz. Endgültig „Senn macht Penn“ wurde es kurze Zeit später, als Arko haltbar abzog und der Schlafsack auf Kufen den Schuss passieren liess. 0:5 nach 2 Dritteln, die Lawine war aufgetaut und pflotschnass am Abweisen.

Das letzte Drittel war dann fast ohne Geschichte. Einzig, dass der sympatischere Wieser dem Leo noch den Shutout vermieste. OK, kleine Freude im Bergdorf. Aber auch auf das hatten wir eine Antwort, Moser Capitano der Du bist schoss postwendend das 6:1. Der Kantersieg war Tatsache. Ich sag mal: gut reagiert auf die letzten nicht mehr so überzeugenden Spiele. Mal eben den Tempo-Bündnern die Binde in den Hals gesteckt. Nicht schlecht.

Jetzt morgen gegen Krisen-Tram. Ich hoffe, wir können den Speed behalten und die Kirschtorten ebenso wegnieten.

SC Bern – HC Davos 3:2

Doch, Siege gegen Davos sind besonderer als irgend ein Sieg gegen eine Gewürzgurkentruppe. Vor Davos hat man Respekt, weil doch der Hansdieter Kurto dort so lange und so erfolgreich seine Grasdampfmaschinen laufen lässt. Allerdings war das Spiel kein Kracher, für beide Teams ist es offenbar noch zu früh in der Saison. Wir spielten nicht schlecht aber noch lange nicht gut, Davos war ebenfalls nicht das, was einem so vorschwebt. Bei Davos ist es mir Furzgagel-egal, bei uns kann man immerhin die 3 Punkte ins Körbchen legen. Einwandfrei war der Einsatz, die Jungen stellten ihren Mann, dann hatten wir mit Schwerweh wieder einen Antreiber, und Marylin Manson zeigte eine gute Partie, Häsu und Moser zeigten viel Power, schlussendlich schoss uns Andersson zum Sieg, darf er ja auch mal machen.

Das Spiel begann mit grober Verspätung, weil wir unseren Bulldozer Marc Reichert noch ehrten und sein Leibchen hängten. Verdient, seine Karriere bestand vor allem aus harter Arbeit. Solche verlederte Typen muss man ehren, das treibt sogar einem alten Haudegen wie mir ein Bier in den Magen. hat Spass gemacht.

Dann ging es auf dem Eis los. Allerdings waren wir die Säure und Davos die Lauge. Es neutralisierte sich auf dem Eis und roch nach Schwefelfurz. Wie alben im Chemie-Unterricht wenn man illegales Zeugs gepanscht hat. Es brauchte ein Powerplay um in Führung zu gehen. Das Tor war dann aber schon das Eintrittsgeld wert. Unglaublich, wie nach einem zähen Gewurste der Arko die Übersicht hatte und einen Zauberpass vor das Tor spielte, wo Capitano Moser der Du bist (er hatte 22 Meter vor, neben und unter sich keinen Gegenspieler) sofort zum 1:0 einlenkte. Gut so. Die restlichen 5 Minuten gaben eine kurze Reaktion von Davos, wir schaukelten die Führung aber in den Pausentee.

Das zweite Drittel gab dann etwas mehr Hektik. Ich kam fast nicht mehr nach mit trinken. Als wir im Play boxen mussten, Manson der Rockstar sass auf der Bank, traf Nilpferdgen oder so aber herrlich zum Ausgleich für die Murgängigen. Nichts zu machen für Leo. Gar nichts. Gut, ich hätte ihn wohl gehalten, will ja nicht blöffen. Uha. Nein, nicht wirklich. Aber 10 Minuten später füdelete Schwerweh ab wie ein angeschossener Dachs, herrlich wie er uns alleine vor Sennentuntschi wieder in Führung brachte. Die Halle jubelte, noch mehr als unser Pabba Ehebett herrlich lanciert wurde und das vermeindtliche 3:1 erzielte. Alles klar? Mitnichten. Arno nahm dieses unsägliche bekloppte Koutsch-Tschälleinsch-Gegagel, so konnten die die Blindschleichen ihre Meinung revidieren und gaben den Ofen nicht. Ehrlich gesagt konnte ich es nicht erkennen ob richtig oder falsch. Da der Treffer so schön war, nehmen nur ganz bekiffte Gegner-Coaches eine Challenge, ist meine Meinung. Lasst doch dem Pabba sein Ofen, Gopfertamminomau.

Das Volk war nun heiss, wurde aber leicht abgeduscht, als Mineralharrasse Walserwasser gleich zu Beginn des Schlussdrittels ausglich. Uha, kippte das Spiel jetzt? Nein, den Davos war viel zu zahm, um noch eine nachzulegen. Es brauchte dann eben dem Anders sein Sohn, der nach einer herrlichen Kombination 11 Minuten vor Schluss das 3:2 reingeigte wie alben der Mozart wenn er den Betthafen seine Harfe zeigte. 3:2 und noch ein paar Zittermomente, die aber meistens von Unti bereinigt wurden. Sieg!

Morgen gegen den Leader Zug, die ja Gottéron völlig vorgeführt haben bzw. lächerlich gemacht haben, wird es ein hartes Stück Büetz werden. Bei uns braucht es vor allem in der Offensive einfach noch den gewissen Kick, da zu viel Stückwerk blieb und die komplizierten Pässe nie ankommen wollten. Egal. Da ich morgen auf Zug fahre, wird der Matchbericht etwas später erscheinen (wenn ich die Tasten noch finde), egal, dafür habt ihr eine geile Sonntagmorgen-Lektüre. Lektüre hat übrigens nichts mit Lecken zu tun. Nur so. Uha.

HC Davos – SC Bern 5:1

Ich bleibe dabei: 2017 haben wir bis jetzt nur flüssige Scheisse gesehen. Aber dass es jetzt in Davos dann noch gleich ein Brechscheissedurchfallgagelfurz werden musste, haut mich doch dann effektiv aus dem Sockel. 5:1-Niederlage, nach einer Minute im Rückstand, keine Siegchance zu keiner Sekunde des Spiels, vergammelte Angriffe, 200 Offsides, ein Powerplay das einer Beschneidung eines Stiers glich, bei dem die Narkose nicht gewirkt hat weil er gerade einen Esel bumst, 2 Pfostenschüsse von Davos, ein verschossener Penalty von Davos, dazu noch 2 Shorthander die wir eingebumst kriegten, innerhalb von 66 Sekunden, das liess mir den Weisswein zu den Ohren raussabbern und die Lutz in den Penis wandern. Was für ein Scheissspiel heute. Das war wirklich schlimm, hätten wir nicht so viele Punkte müsste man aber so richtig abtoben wenn man gegen einen um die Playoffs kämpfenden Klub so jämmerlich am Gagelhaufen riechen muss. Mit dieser Leistung hätten wir Rang 12 verdient, der aber von Gottéron ja leidenschaftlich verteidigt wird.

Der ganze Müll begann bereits ein paar Sekunden nach Spielbeginn. Wie Turnschuhtouristen, die gerade seiken müssen, verteidigten wir den Knarst von Leo. Wumm, es stand 1:0 für die Daffen aus Wos. Eigentlich hätte man, im Nachhinein ist man immer klüger, hier bereits das Spiel abbrechen können und sich die restliche Rattenkacke ersparen können. Aber egal. In diesem Drittel lief nur unsere Darmflora durch den Scheissekanal, aber kein Puck. Nichts ging, kein Pass kam an, Missverständisse wie wenn ein Rocker eine Baletttänzerin triff. Davos war eine Klasse schneller, eine Klasse präziser und eine Klasse siegeswilliger. Die neue Regelauslegung war auch wieder genial, ich hätte heute nicht eine Strafe gepfiffen, aber eben, man darf sich gar nicht mehr aufregen ab dem Scheissdreck. Als wir in Unterzahl waren, knallten die Püntler uns das 2:0 in den Knarst. Verdient. Weil wir heute nichts waren. Gar nichts. Zum Glück versemmelten die Davoser noch einen Penalty in der 4. Minute, sonst hätten wir gotteronistische Züge angenommen. Ein Arschdrittel nach Noten.

Im zweiten Drittel sah man dann eine Reaktion. Die fiel so aus, dass wir nun sehr engagiert ungefähr 201-Mal ins Offside rannten, immerhin jeden 22. Pass zum Mann brachten und die Torschüsse nur noch knapp daneben oder dann deutlich in den Ranzen vom Senn dem Penn gingen. Aber man spürte es zu jeder Sekunde: das war verlorene Liebesmüh. Es lief nichts zusammen. Die Schussqualität ähnlet im Jahr 2017 einem Hamburger, der seine Gurke im McDonalds sucht. Davos stand defensiv gut, das war auch nicht so schwierig gegen unsere Wirrkopfeiersack-Angriffe. Aber sie konterten uns pro Minute mindestens 2 Mal massiv aus, so dass eigentlich das Spiel schon total entschieden hätte sein können.

Das besorgten wir dann selber im letzten Drittel. Bis zur 46. Minute hatten wir uns eben die 2 Shorthander eigefangen, mein Magensaft schrie um „Hilfe“ weil ich innerlich so kochte, dass der saure Bruder im Ranzen zu verdampfen begann. Danach knallte Davos total noch 2 Mal aus gefährlichster Lage an den Pfosten, eine Kanterniederlage hätte uns so richtig gut getan. Aber immerhin konnten wir dann stabilisieren, auch weil Davos danach nur noch dem Sennerpenner den Schiessaus retten wollten. Plüsch Ferdu konnte dann den Unehrentreffer noch reinmüllern. Das Ironische daran: Es war ein Powerplay-Tor. Ich lache Tränen ab diesem Satz, ihr auch? SCHEISSDRECK ELENDER.

Also, hoffentlich ist es dem Hinterletzten jetzt klar, dass es so nicht geht. Die Playoffs rücken immer näher, es wäre schon zum empfehlen, dass man sich wieder etwas auf Hockey besinnt. Ich weiss nicht genau, was im Moment im Team diskutiert wird, ob Schwerweh den Sack rasieren soll oder nicht, keine Ahnung, aber auf jeden Fall reden sie zuwenig über „Sinn und Zweck eines Eishockeyspiels“. Ich bin jetzt so richtig schlecht gelaunt, habe aber gesehen, dass Fribourg immer noch massiv Letzter ist, jetzt habe ich meinen Lachkrampf doch noch gekriegt. Trottelfon sei dank! Und bitte Herr Neinonen, zeig den Wonneproppen doch wieder, wie man Zug aufs Tor kriegt. Unsäglich!

SC Bern – HC Davos 2:1 nV

Ich will den heutigen Matchbericht positiv beginnen. Wir haben nur ein Gegentor gerkriegt und sind auf die Siegesstrasse zurückgelöffelt. So, das wars. Uha. Richtig erwärmen konnte mich das Spiel gegen die Püntler heute nicht. Was früher ein emotioneller Kracher war, zerfiel heute zur Gähn-Partie. Selten sah ich weniger Emotionen in diesen Duellen. Aber eigentlich ist es ja egal, man kann nicht dauernd im Roten drehen, nach der brutalen Schlappe gegen Kloten war es sicher mal wichtig, dass man hinten wieder dicht war wie ein Gummi mit Noppen. Gefühlsecht und so. Ein Weggentor von Plüsch Ferdu hätte uns fast 3 Punkte eingeschenkt, aber kurz vor Schuss kam Davos dann doch noch zum nicht unverdienten Ausgleich. Es nervte, weil uns auch die Verlängerung fast in die Pofurche gerutscht wäre, weil Davos in der Verlängerung 2 Matchpucks hatte, die sie aber versemmelten und dann die Deckenfrau unwiederstehlich zu unserem Sieg einschoss. 2 Punkte sind gut, im Grossen und Ganzen haben wir heute mit „genügend“ erfüllt. Das war alben auch meine Note im „Benehmen“ als ich noch ein Schulbube war.

Das Spiel begannen beide Teams eher vorsichtig. Ist klar, Davos hat jetzt einen Torhüter, der den Stimmbruch noch nicht hat, wir hatten das letzte Heimspiel vergeigt wie ein Operettenteam, also wollte man mal abwarten. Das war auch der Grund, dass das Tempo nicht sehr hoch war und die Torchancen eher Mangelware blieben. Wir waren in diesem Drittel leicht gefährlicher als Arno dem Kurt seine Truppe, aber so richtig affengeiler Druck konnten wir selten entwickeln. Abgesehen von unserer Leistung spielte aber auch Davos einen unhuren Stiefel zusammen. Es brauchte dann ein Kraftplay weil ein Grischabube gefoult hatte, um uns in Führung zu bringen. Der Senn machte einen Penn, er konnte eigentlich nichts dafür, trotzdem sah es doof aus, als er nach seiner Parade auf den unter dem Sand-Schuss die Scheibe auf die Torlinie kullern liess, wo eben der Plüsch Ferdu nur noch antippen musste.

Das zweite Drittel änderte nicht dramatisch. Davos war jetzt etwas besser im Strumpf, knallte auch noch mal an den Pfosten, da hatten wir Glück wie ein leuchtender Leo. Wir versuchten zwar, immer anzugreifen, aber heute war wieder so ein Spiel wo der letzte Pass wohl eher eine Nilpferdarsch getroffen hätte als dass er auf den Stock des Mitspielers gekommen wäre. Viel Unpräzision war in unserem Spiel, so dass die blutjunge und sicher noch minderjährige Abwehr der Davoser es viel zu lange zu gut im Griff hatte. Nach 40 Minuten stand es immer noch 1:0, wie gesagt, warm wurde mir nicht ums Herz.

Im letzten Drittel versuchten wir schon, dass wohl entscheidende zweite Tor zu schiessen. Es gab auch mal Chancen, die aber eher zufällig entstanden. Wir verpassten die Vorentscheidung, mussten dann auf Genoni hoffen, der nun immer mehr Arbeit kriegte. Davos lief jetzt besser, passte besser, sie steigerten ihr Tempo nun von Minute zu Minute. Doch es schien alles gut zu gehen, bis dieser Gagelschuss in unsere Krätze einschlug. 30 Sekunden vor Schluss. Meine Laune war defintiv tiefer als der Pegel in meinem Bier. Scheissdreck. Nicht wegen den versemmelten 3 Punkten, aber eine Verlängerung hätte es nicht noch gebraucht. Es war wie im Kino, wenn man einen neumodischen Kack-Film schaut und der einfach nicht fertig wird und Du aus lauter Verzweiflung Deine Popcorns nach vorne hämmerst.

Die Verlängerung war dann fast ein bisschen ein Davoser Festspiel, die versiebten grobe Chancen, doch dann entwischte eben der Bodenmann und schoss Backhand einen absoluten Traumofen. Das war der Höhepunkt des Spiels, keine Frage. 2 Punkte sind besser als nichts, wir siegen wieder, legen wir den Schwamm drüber und gehen morgen nach Pill und holen den Dreier halt dort!

SC Bern – HC Davos 3:2

Wenn Deine Partnerin aus der Toilette ruft „Schatz, Hilfe, ich habe den Faden verloren“ dann droht Ärger. Das bedeutet ja nichts anderes, als dass der mit 1 Liter Blut gefültte Tampon nun ohne Faden in der Grotte hockt. OK, das Problem ist schnell gelöst, ein paar deftige Rückenschläge und der Blutegel sitzt im Klo. Wenn mein Klub aber den Faden verliert, ist das viel dramatischer, aber dank „The Wall of Wall“ Leo Geo blieb es beim unguten Gefühl. Dank einem sackstarken ersten Drittel brachten wir die Davoser in die Bückstellung und siegten mit 3:2. Ein unhuren wichtiger Sieg, warten doch nun auswärts mit den Lionern und den Lasagnern zwei ekelhaft starke Gegner auf uns. 3 wichtige Punkte sind geile Punkte, also lasst uns feiern!

Das erste Drittel lupfte mich vom Sitz. Was für ein Tempo von unseren Buben, was für ein Spielwitz, was für eine Dominanz. So stelle ich mir SCB-Hockey vor. Davos wurde vermüllert und vermahlen, es war brillant. Unser unbändiger Tempodruck brachte uns das 1:0 durch ein ziemlich hässliches aber ist ja scheissegal Tor von Randensalat. Total verdient, total gerecht. Davos war uns wohl tempomässig in der ganzen Geschichte des Eishockeys noch nie so unterlegen. Ihr Ausgleich war dann auch eher glücklich, als Leo Geo zwar reflexschnell abwehren konnte, gegen den Nachschuss aber keine Chance hatte. Auch weil der Affenmann ziemlich genial vewertete. Und wir? Es störte uns einen feuchten Furz. Die Powerhour war noch lange nicht zu Ende. Massenhauer, der immer besser wird, servierte einen Zuckersaugrohraffenpass auf Tormaschine Reichert, der geil zum 2:1 in die Maschen knallte. Und als eine wirklich hochstehende Kombination durch Plüsch Ferdu zum 3:1 in ihr Tor drang, fühlte ich mich wie auf Wolke 22. Mit etwas mehr Abschlussglück hätten wir noch locker 2 oder 3 Tore dem Senn machsch Penn? ins Tor fegen können.

Aber, das muss auch gesagt werden, das Tempo kombiniert mit der Präzision konnten wir bereits im zweiten Drittel nicht mehr auf diesem Level halten. Davos steigerte sich nun langsam aber stetig, so dass es vor unserem Knarst nun auch mehrmals brannte. Aber wenn man einen geilen Feuerlöscher hat, muss man sich noch nicht so Sorgen machen. Bei uns riss eben der Faden nun immer mehr, symbolisch dazu waren die Powerplays. Zwar kam man mit viel Ideen sofort in das Drittel der Püntler Bergfreunde, aber damit war auch schon fertig. Komische Pässe und komische Einfälle machten unser Powerplay zu einem Horrorplay. Das war nicht gut, das ganze Drittel war nicht gut. Davos nahm immer mehr Fahrt auf.

Das letzte Drittel brachte dann zu Beginn eine Steigerung unsererseits. Der spielentscheidende Treffer wollte aber nicht fallen, auch weil der Senn ein paar Dinger wie eine Alp entschärfte. Die Zitterknie kamen dann nach dem Anschlusstreffer der Daffoser. Ein sauberers Powerplay (gut analysieren lieber Herr Karl Ja Lonen, so ginge es!) liess schlussendlich dem Leo Geo keine Chance. Wer hätte gedacht, dass dieses Spiel noch dramatisch werden würde? Nun brauchte es viel Einsatz und viel Reflexe. Die Defensive hielt Davos nicht unbedingt in Schach, aber wir brachten immer wieder einen schön langen Stock in die Schüsse der Bergsennen, so dass wir am Schluss jubeln durften.

Also, das Tempo vom ersten Drittel kann man wohl nicht über 60 Minuten durchhalten, das ist mir klar. Andererseits kann man auch mit weniger Tempo die Daffoser kontrollieren, nur darf man dann halt nicht plötzlich Mühe mit der Scheibe haben. Wir vergagelten viele Kontermöglichkeiten durch technische Mängel, das ist mir nicht entgangen. Aber ich will nicht heulen, Sieg ist Sieg, und das heute waren wirklich so richtig wichtige Punkte!