Schlagwort: Gottéron

HC Fribourg-Gottéron – SC Bern 2:7

Wisst ihr noch? Das letzte Mal in Fribourg haben sich die Fribourger sooooo augeregt ab meinem selbstkomponierten Song „Weine nicht, wenn der Arko sticht, tam tam, tam tam“. Sie haben mir Geld geboten, damit ich diesen Song nicht mehr verbreite. Das mache ich ja auch. Denn heute singen wir ALLE, WIRKLICH ALLE, auch die verschüpften Fribourger ganz hinten „WEINE NICHT, WENN DER RAYMOND STICHT, TAM TAM, TAM TAM“. Uha uha uha. Der nächste Kultsong, den jeden Fribourger zum Stuhlen bringt. Singt! Eigentlich müssen wir ja wirklich dankbar sein, dass es Gottéron gibt. Sie ziehen den Stummelschwanz ein wenn es um den Meister geht, und sie verlieren mit einer Riesenwonne auch in der Regular Season gegen uns. Das Spiel heute war schon fast brutal einseitig, klar, denn „WEINE NICHT, WENN DER RAYMOND STICHT, TAM TAM, TAM TAM“, uha uha uha. Ein Hattrick von unserer Nummer neun, dann stach Deckenfrau auch 2 Mal, ebenso Rüfi und Pabba Ehebett. Was für ein historischer Kantersieg! Darum nochmals für alle, die nicht so textsicher sind: „WEINE NICHT, WENN DER RAYMOND STICHT, TAM TAM, TAM TAM“.

OK, Fribourg startete mit viel Energie in das Spiel. Sie drückten und wursteten gegen uns los wie die Feuerwehr. Das Problem ist dann halt, wenn es nur 3 Minuten so abgeht und man dann bereits ausgelaugt ist. Das war auch ein Grund, dass „WEINE NICHT, WENN DER RAYMOND STICHT, TAM TAM, TAM TAM“ so geil tönt heute Abend. Uha uha uha. Aber zuerst gehörte die Bühne dem Rüfi. Aus der Drehung knallte er uns in Führung, mein Herz hüpfte wie ein Gugelhopf. OK, ebenso geil der Durchmarsch von Mutte, unsere Backs hatten da wohl gerade die Grippeimpfung gekriegt und waren noch etwas wirr. 1:1 und 11 Minuten gespielt. Wurden wir jetzt nervös? Uha uha uha, nein, warum denn auch?? Genau 1 Minute später knallte Deckenfrau einen aus dem Slot in den Angel. Die Führung war wieder da, das tut in Fribourg einfach immer gut. Noch war es nicht Zeit, „WEINE NICHT, WENN DER RAYMOND STICHT, TAM TAM, TAM TAM“ anzustimmen, aber die Zeit sollte bald kommen. Uha uha uha.

Das zweite Drittel zogen wir dann durch, das dem Mutte seine Hämorrhoiden freiwillig explodierten. Es lag echt nicht am Wäebrrr (so sagen die Furzburger „Waeber“), aber nun zogen wir ihnen die Dickdärme endgültig zur Nase raus. Nach 6 Minuten ein Weltklassehandgelenker von wem wohl? Remeber: „WEINE NICHT, WENN DER RAYMOND STICHT, TAM TAM, TAM TAM“. Was für ein Powerplay-Ofen zum 1:3. Ich jubelte vor Jubeln nackt. Und dann liefen Moser der Du bist und Pabba Ehebett in Unterzahl davon und Pabba machte den Kurzhänder … 1:4 und alles wegschmeissen vor Freude! Damit war das Drittel noch nicht zu Ende, uha uha uha, denn es gab noch „WEINE NICHT, WENN DER RAYMOND STICHT, TAM TAM, TAM TAM“, was für ein Klassetor der Nummer 9, 1:5 und Drittelssause, mehr als Pause, „WEINE NICHT, WENN DER RAYMOND STICHT, TAM TAM, TAM TAM“. Fribourg weinte, es boxte auch noch kurz aber doch leicht heftig, egal, Slater weinte, weil er niemals so ein Lied kriegt wie der Raymond. Ihr fragt „welches Lied Tuni“? Das da: „WEINE NICHT, WENN DER RAYMOND STICHT, TAM TAM, TAM TAM“.

Mit einem 5:1 ins letzte Drittel – eigentlich ist der Mist geführt. Nur gegen absolute Krisenvereine gewinnt man dann noch – sagen wir mal mit 7:2 – uha uha uha. Erst verkürzte der sympatische Froschfresser Meunier auf 2:5 … zittern?? Nein, den Deckenfrau zauberte einen unheimlich herrlichen Ofen postwendend in den Angel. 2:6. Und es gab keine Fragen mehr. Es gab noch ein Lied, ihr werdet überrascht sein: „WEINE NICHT, WENN DER RAYMOND STICHT, TAM TAM, TAM TAM“. Sein drittes Tor erledigte Trottelfon aber sowas von.

Das war ein ausgezeichneter Auftritt. Ich habe unglaublich gute Laune, weil heute mal im Sturm die Hölle los war. Klar, es brauchte in ein paar Phasen Leo, damit die Euphorie nicht in die St. Pissoir Arena zurückkehrte. Aber im Grossen und Ganzen war das ein guter Auftritt. Das macht Laune. Neben mir sitzt meine Tochter und singt gerade „WEINE NICHT, WENN DER RAYMOND STICHT, TAM TAM, TAM TAM“. Und ich singe mit.

SC Bern – HC Fribourg-Gottéron 5:2

So, da sind wir wieder auf der Siegerstrasse. Nach einer Niederlage reissen wir uns ja meistens sehr kräftig am Riemen. Das war heute gegen ein starkes Gottéron auch nötig. Richtig gelesen, denn die Hutzenbröhne waren heute doch ziemlich nahe dran, Unrat in unser Heimspiel zu bringen. Erst als wir dann endlich umstellten von „der Zuckerpass zum Tor muss so zuckrig sein wie ein Zuckerstock“ zum „ich murks die schwarze Gummisau nun einfach rein“ konnten wir die lebenden Weichkäsefanatiker in die Schranken weisen.

Das erste Drittel war Leos Drittel. Da hatte Gottéron ein Chancenplus, aber eben, unsere Wand liess sie anrennen. Wenn wir angriffen gab es schon auch gute Szenen, aber eben, wie oben beschrieben, da fehlte irgendwie die Entschlossenheit. Und es fehlten immer Leute vor dem Tor, die die Blaulinienknaller dem Herr Wäeber unsichtbar machten. Es war nicht schlecht zum Zuschauen, auch weil es die gewohnten Scharmützel gab. Ohne dass es zu einer Schlacht ausartete. Klar, der Herr Fockleer führte sich schon etwas doof auf. Aber kein Problem, das ist auch so wenn Du eine Familie aus Fribourg kennen lernst, auch wenn fast alle nett sind, ein Arsch ist immer dabei. Ist halt so. Egal. Also, ein 0:0 Drittel, wir konnten uns nicht beklagen.

Im zweiten Drittel erlöste uns dann der Marylin Manon mit einem herrlichen Powerplaytreffer. Ein Strich, ein Laser, und wir führten. Trottelfon reagierte zwar, wirkte aber übermotiviert und foulte halt fröhlich weiter. So konnte Pirelliölälä im Powerplay auf 2:0 erhöhen. Das tönte zwar gut, war aber noch zu wenig. Wir versiebten noch ein paar aufgelegte Tore, die Schussqualität war heute Abend zu wenig gut. Eindeutig.

Das letzte Drittel war dann Spektakel. Ausgelöst wurde es durch den Anschlusstreffer von Hutzenbrohn. Aber unsere Antwort dauerte etwas mehr als eine Minute, da zog die Blume ab und wir hatten das 3:1 im Sack. 7 Minuten vor Schluss wurde Leo dann komisch erwischt, wieder waren die Sensemurkser dran. Und nun stellten wir eben um und murksten wie wilde Kanibalen vor dem gegnerischen Tor umher. So konnte Trüffelnacht das 4:2 eintopfen, 3 Minuten vor Schluss war das die Entscheidung. Ganz zum Schluss krampfte Arko der Bello noch eine Scheibe ins leere Tor, so dass das (zu) hohe Schlussresultat feststand. Aber troztdem haben wir heute vieles gut gemacht, so dass das Glück auf unsere Kellen gefallen ist, ich finds gut.

Schade fand ich, dass die Zuschauer die Gottéron-Choreo zu Beginn des Spiels nicht beachteten. Wie geil war das denn? Sie wählten das Thema „Toter Blauwal angeschwemmt am Strand“. Gut, Ok, war auch etwas schwer zum erkennen, wenn eine Kurve wie ein Kadaver rumsteht. Aber das fantastische war der Geruch, so täuschend echt war das, überwältigend! Und das ist schwer zum imitieren, glaubt mir, da braucht es eine Kurve die zusammenhält und jeder genau im richtigen Moment den richtigen Gestank ablässt. Klasse.

Huch, sehe gerade, dass wir mit 8 Punkten Vorsprung Leader sind. Also so lässt sich gut schlafen. Pfuuset guet. Bis gli!

HC 3:0 in Front und troztdem Ablutschen – SC Bern 4:5 nV

Ja, da bin ich doch endlich ein meinem trauten Heim angekommen. Absolut chaotische Zustände herrschten in Fribourg, sämtliche Taxifahrer weigerten sich zu fahren, weil sie zuviele Tränen in ihren Augen hatten. Verständnlich. Denn was war passiert. Da führen die Weggen gegen uns nach 24. Minuten mit 3:0, das ganze Stadion steht Kopf, alle klatschen in ihre schwieligen Melkfinger und jubeln, als hätten sie das gewonnen, was sie nie gewinnen. Doch es gibt doch ein Sprichwort: Wer zuletzt lacht hat ästhetische Eier. Das traf heute ein. Weil wir auferstanden sind, das Spiel in die Verlängerung brachten und dann dort durch Arko entschieden. Einer der geilsten Siege ever in Furzburg. Neues Lied, Nummer 1 in den Sense-Charts: „Weine nicht, wenn der Arko sticht, tam tam, tam tam“. Und jetzt alle mitsingen, auch Timo Titte, bitte. Furzburg stürzt nach dieser Niederlage vom Leaderthron auf Rang 5, ist etwa so tief wie damals der Baumgarnter aus dem Ballon vom Mond auf die Erde oder so.

Also, ganz ehrlich überraschte mich der Karl Neinonen wieder mal krass. Er stellte Caminada in die Krätze, was die Demütigung für Fribourg noch geiler macht. Nicht dass Caminada schlecht wäre, nein nein, er zeigte ein paar geile Saves, aber einfach so mal den Backup in Furzburg aufstellen ist cool. Klar war, das Kari nach dem Trainingsspiel gestern die Jungs auf Empfang drehen wollte. Schlussendlich muss man sagen: Alles richtig gemacht, Karl!

Gespielt haben wir lange weit unter unseren Möglichkeiten. Hinten trug man Sorge zum Backup, aber gegen vorne lief lange nichts. Brust warzte sich die Titten weil er fast nichts zu tun hatte. Fribourg war in dieser Phase immer eine Spur gefährlicher, es dauerte bis zur 17. Minute, bis es bei uns einschlug. Schüschu, das Kotelettegesicht, traf abgelenkt zum 1:0. Nicht fluchen dachte ich. Wir gewinnen ja eh. Und alle, bitte auch in Fribourg: „Weine nicht, wenn der Arko sticht, tam tam, tam tam“. Ich würde sagen „gut bedient“ als es in die Pause ging.

Das zweite Drittel war noch jung, da führten die Hotzenplotzen aus Grottenkotzen dann eben mit 3:0. Ich fluchte immer noch nicht, da ich wusste, dass wir ja eh gewinnen. Bitte richtig laut jetzt, auch in Fribourg: „Weine nicht, wenn der Arko sticht, tam tam, tam tam“. Es war dann eben der Arko, der in Überzahl zum 1:3 verkürzte. Wir singen das Lied jetzt extra nicht, weil es ja dann noch toller kommen wird. Rüfi doppelte nach, und wir waren wieder dran. Drittelspause.

11 Minuten vor Schluss knallte Rüfi einen unhuren Hammer in den Angel, so dass wir das 3:3 hatten. Und Fribourg war geschockt. Jetzt waren wir endlich so richtig gefährlich. Aber, das kann Gottéron halt perfekt, nach dem Heulen über die 77 verpassten Meistertitel, bubentrickte der Rossi 5 Minuten vor Schluss den Kamin-Ade und sie führten wieder. Sie jubelten. Hätten sie nur da schon gewusst, dass (alle laut, wirklich laut, auch in Fribourg) „Weine nicht, wenn der Arko sticht, tam tam, tam tam“. Denn so richtig geil wurde ich, als Marylin Manson ohne Torhüter zum 4:4 ausglich. Brust war noch mit der Warze dran, aber die ist so spöde, dass sie bei der Parade abgefallen ist.

Es ging in die Verlängerung. Die war so kurz, ich sage ihr Kurzlängerung. Eben, da kam der ganz geniale Auftritt von Arko. Was für ein Tor zum 5:4. ALLE JETZT: „Weine nicht, wenn der Arko sticht, tam tam, tam tam“.

Nervte ich mich 25 Minuten lang leicht ab unseren Jungs, muss ich meinen Hut jetzt aber sowas von ziehen. Was für eine Teamleistung als es um alles ging. Was für ein Fight. Berner geben niemals auf, gut merken in Fribourg, Fribourg gibt meistens schon auf wenn eine Fliege in der Kabine ab dem Gestank Suizid macht und in Schüschus Nase fliegt. 6 geile Punkte an diesem Wochenende, das gibt einen geilen Sonntag. „Weine nicht, wenn der Arko sticht, tam tam, tam tam“.

SC Bern – HC Fribourg-Gottéron 6:1

Ja, endlich geht es wieder ab in der Bostpfinanc-Arena. Ausverkaufte Hütte, die Furzburger zu Gast, am Schluss ein doch erwähnenswerter 6:1-Sieg, was will Helga denn noch mehr? Der Auftakt in die Saison 2017/18 mit der Mission Triple oder Tripper ist mal geglückt. Das ist geil. Aber wie gesagt, der Charakter des Teams bleibt bestehen, auch wenn einzelne Spieler gehen.

Der Beginn war allerdings keine Offenbarung. Beide Teams übten sich in der Sportart „wie spiele ich einen Pass so unmöglich, dass der Mitspieler sich eine Leistenzerrung holt, wenn er ihn annehmen wollte“. Offensichtlich war, das die Furzburger ein starkes Forecheching betrieben. Die waren ja noch im Saft vom unsäglichen Spiel gestern gegen die Langweiler aus Genf. Wir zeigten Wirkung, auch weil die Blume fehlte, der mit seinen Pässen oft einen gegnerischen Riegel aufreissen kann. Aber das ist kein Vorwurf, alle Jungs, egal ob älter oder blutjung, kämpften wie die Sau. So wurden halt die Angriffe eher schwerfällig vorgetragen, aber Scheissegal. Die ganz grossen Torchancen fehlten, bis dann der Junghügel eine unübersichtliche Situation zur Führung ausnützen konnte. Timo Titte sah da nicht so gut aus, eher so Hängetittenmässig. Nun kam auch Krötenfon zu Chancen, zu guten Chancen, aber eben, Leo braucht keine Titten, der ist einfach auch so sackstark.

Das zweite Drittel begann da viel besser. Kaum begonnen, da schob unser neuer Capitano einen Tittenabpraller zum 2:0 ins Netz. Das war auch die Zündung zu unserer geilsten Phase im Spiel. Fribourg wankte und wir knallten sie nun weg. Da war mal das Tor von Pyroahlah, der ähnlich wie der Junghügel ein Getümmel vor der Titte cool ausnützte. Das 3:0 brachte Hochstimmung in die ausverkaufte Halle. Für mich dann ein grosses Highlight war der Auftritt vom Häsu nur kurze Zeit später. Herrlich wie er das Laufduell gewann, sich auch nicht vom Stochern irritieren liess und absolut kalt zum 4:0 einschob. Lupenreiner Kurzhänder. Und was für ein erkämpftes Tor! Chapeau! Es folgte dann der Anschlusstreffer (oder sagen wir besser der 100’000 Kilometer entfernte Anschluss-Treffer) durch Schüschu. Powerplay. Querpass. Was für ein Hammer vom Mann, der niemals Meister werden wird. Auch wenn ich Witze mache über ihn, nach wie vor sind seine Direktabnahmen oberste Sahne. Ebenso seine Pässe. Er war einer der wenigen Grottenforz-Stürmer, der irgendwas bewirken wollte).

Das letzte Drittel wurde dann auf eine Art ein Abfeier-Drittel. Wurstburg war irgendwie geschlagen, obschon es noch 20 Minuten dauerte. Wir knallten dem Brust noch zwei Warzen in den BH. Ein Traumtor vom dem Anders sein Sohn und ein erneuter lupenreiner Kurzhänder durch Pabba Ehebett brachten uns Problemlos zum Kantersieg. 6:1 und geil.

Also, mal so nach ein paar Bierchen betrachtet: Die Intensität war typisch für ein Saisonstartspiel. Durch unseren Kampf, durch unser Wadenbeissen und Charakter haben wir uns klar durchgesetzt. Schon sehr enttäuscht war ich von Furzburg. Um in Bern zu gewinnen muss man mit deutlich breiteren Schultern antreten. So lange es knapp war, ging es gerade noch, aber dann liess man das Spiel einfach so fahren, das war schlecht. Das wird auch Manfred Frenchfrites aufgefallen sein. Uns kann es egal sein. Sieg ist Sieg! Yes!

HC Fribourg-Gottéron – SC Bern 4:7

Kehrausgagel. Für uns hat diese Partie absolut keine Erkenntnisse gebracht. Ausser, dass es so definitiv nicht geht, wenn wir gegen den EHC Biel in die Viertelfinals steigen werden. Aber das ist klar, heute ging es für uns mehr oder weniger darum, die Gelenke nicht einrosten zu lassen. Gottéron hätte die Punkte noch gebraucht, weil sie doch so unheimlich schlecht plaziert sind und in der Zwischenrunde gegen den Playoutfinal kämpfe müssen. 7 geschossene Tore sind gut, 4 erhaltene Tore weniger, aber auf die Gründe komme ich dann im berühmten Schlussabschnitt zu sprechen. Die Quali-Schnitte ist durch, jetzt folgen die Honig-Playoffs, ab nächsten Samstag wird es abgehen in den Eishallen. Und das ist gut so.

Wir waren sichtlich gewillt, als Qualisieger auch in der verbotenen Stadt die 3 Punkte zu holen. Nach einem ersten groben Schnitzer der Fribourger Abwehr konnten wir dann auch artig in Führung gehen. Randensalat schoss uns kaltblütig zur Führung. Die hatte nicht lange Bestand, weil die Hutzenbröhne mit einem herrlichen Angriff durch einen saujungen Buben ausglichen. Natürlich setzten wir dann wieder etwas zu und konnten das Drittel relativ locker mit 3:1 gewinnen. Erst zauberte Liga-Topscorer Maserati Alkoholbeller Arcobello einen herrlichen Flügellauf in die Maschen, danach folgt ein 2er-Angriff von Viereck und Hügel, herrlich herausgespielt war das. Nach 20 Minuten 3:1 in Führung. Alles gut? Nein, den es folgte das 2. Drittel.

Da schlug uns Trottelfon einen doppelten Schlag in die Nieren. Nicht ganz 20 Sekunden brauchten die Playouter, um zum 3:3 zu kommen. Obschon es um nichts ging: Meine Laune war im Arsch und die Gegentreffer ärgern mich noch jetzt. Klar zog man dann wieder am Hebel und führte kurze Zeit später wieder durch einen Weitschuss von Gerber Jonas, genannt Bidu. Aber das Spiel war wieder unnötig auf die Kippe gesegelt. Nun musste man wieder hoffen, dass Leo den erneuten Ausgleich verhindert, denn die Chancen waren für die Fribourger alleweil da.

Im letzten Drittel konnten wir dann endlich Nägel mit Köpfen machen. Erst knallte das Ehebett im Powerplay ein, danach tankte sich Hirschhierher mit viel Willen durch und schoss das 6:3. Da spürte man, dass es das gewesen ist. Gottéron gab zwar noch nicht auf, ist klar, das Heimpublikum war jetzt ziemlich grantig ab der sich anbahnenden Niederlage. Weiterkämpfen war für Fribourg die einzige Lösung, da sie sonst von den eigenen Fans mit heissem Gagel beworfen worden wären. Gottéron hat Zuhaue mehr Heimspiele verloren, als Rathgeb Hirnzellen hat. Und das heisst dann was! Uha. Das 4:6 viel dann noch durch Longdick Schüschu, aber Plüsch Ferdu netzte einen Emptynetter in die Krätze, so dass das 7:4 feststand.

Wir können getrost alles streichen. In einer Woche geht es gegen die Piller hart auf hart, ich vertrauen darauf, dass unsere Jungs erneut in den Playoff-Modus geheizt werden. Wenn man Gottéron anal ysiert, muss man folgendes feststellen: Im Sturm sind die gut, sogar sehr gut. Bedenkt man, dass sie dort noch Verletzte Boys haben … es wurde oft gefährlich, wenn man den Buben auch nur 12 cm Platz liess. Aber die grossen Probleme der Hutzenbröhne liegen hinten. In der Abwehr spielen zu viele Würste. Die Fehler, die dort passierten, gehen echt auf keine Kuhhaut. Auch wenn die Kuh schwarzweiss ist. Rathgeb ist immerhin einer, der gegen vorne für Gefahr sorgt. Gleichzeitig spielt er riskante Pässe und steht ab und zu im Schilf. Da muss er noch hart dran arbeiten. Und ganz hinten steht mit Conz einfach kein Torhüter im Knarst. Es kann einfach nicht sein, was der geboten hat. Ich mag nicht über alle Gegentore diskutieren. Aber wenn Du ein 1:3 aufholst, die Halle wieder an Dich glaubt, dann kriegst Du diesen Furzschuss von Gerber Bidu von der blauen Linie mit freier Sicht zwischen den Hoden durch … das darf es nicht mal 3 Ligen tiefer geben. Was die Hutzenbröhne ebenfalls beunruhigen sollte: Mit dieser Leistung heute hätten wir wohl gegen Langenthal verloren … uha. Die Alarmglocken in Fribourg bimmeln lauter als die Nüsse von Heins.