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EHC Kloten – SC Bern 2:3

Ich gebe es zu, ich habe nach dem Siegestor zum 3:2 vom Ehebett gegigelet als ob ich Gigelisuppe mit dem Gigel eingesogen gehabt hätte. Warum musste ich so lachen? Nun, gegen Biel wartete man bis 2 Sekunden vor Schluss um den finalen Einschuss zu machen, gegen die Kerosintanker aus dem Dorf Kloten waren wir nicht ganz so romantisch und entschieden uns schon 12 Sekunden vor Schluss, den alles entscheidenden Treffer einzumümmeln. Uha! Also haben wir die letzten 6 Punkte quasi in den letzten 14 Sekunden des Spiels geholt, 119 Minuten und 46 Sekunden konnte man getrost Busen-Bilder auf Snapchat anschauen. Was ich natürlich NIE mache wenn der SCB spielt. Uha. Man muss Prioritäten setzten, nicht? Also, der Wurm ist noch nicht ganz abgestorben, er steckt schon noch ein bisschen drin. Wir waren aber besser als in den letzten Spielen, nur waren noch zu viele kurze Konzentrationsschwächen drin und halt das 2017er-Übel: Tore schiessen. Aber eben, als Leader jammere ich ja jetzt garantiert nicht ab. Wir werden uns jetzt bis zu den Playoffs von Spiel zu Spiel steigern.

Gestartet sind wir gut. Mit Druck. Mit Tempo. Eigentlich dominierten wir Kloten in deren Stadion fast wie ein schlechtgelaunter Muni, der gerade bemerkt hat, dass die Kuh vor ihm in Wirklichkeit eine Fribourgerin ist. Wir ratterten ab, mussten die Gegenangriffe der Klotener immer im Auge haben, da sie läuferisch gut sind. Das klappte aber ganz gut, es brauchte Leo nicht zu oft. Die Führung holten wir uns dann in einem Powerplay, als die Blume ein Panzerabwehrraketengeschoss an die Latte von Gerber (also an die aus Metall, tönt schon etwas zweideutig, nicht?) setzte, den folgenden Abpraller versteckte der Ramon unter dem Sand zur Führung im Tor. Nicht unverdient, aber auch nicht sonderlich zwingend.

Im zweiten Drittel furzten wir dann schon etwas komischer umher. Kloten wusste um die Wichtigkeit der Punkte und versuchte nun, den Ausgleich zu erzielen, was ihnen auch gelang. Es blieb aber beim einen Erfolgserlebnis, da Leo dicht hielt. Das Spiel war jetzt ausgeglichener als im ersten Drittel, es gab die Chancen fast im Minutentakt, doch beide Keeper hielten dicht wie eine Dichtung die so dicht ist, dass es die dichteste Dichtung der Welt ist. Wir versiebten durch Trüffelnacht sogar eine glasklare Chance, ich nervte mich sehr, denn ein 2:1 für uns wäre dann schon etwas wie der langweilige Sieg geworden, weil wir die Buben danach sicher mit 33:1 vom Eis gefegt hätten. Uha.

Aber eben, dann kam das turbulente letzte Drittel. Die Airbusse ohne Flügel hatten dann effektiv noch Chancen zur Führung, da war aber Leo total bereit, die schwarze Scheibe abzupflücken. Aber die Nerven wurden nur nach 2 Minuten wieder beruhigt, als der Randensalat uns erneut in Führung bombte. Nun wäre eben der Moment gekommen, um die immer härter angreiffenden Klotener auszukontern. Aber das passierte mir zu wenig präzise. Der Gittarist von Gotthard glich dann eben 10 Minuten vor Schluss noch aus, die Swiss-Schiss Arena klatschte begeistert im Takt. Das wären ganz wichtige Punkte gewesen für Kloten. Und was die danach noch alles versiebt haben! Das reicht für 12 Siege. Aber eben nicht gegen Leo. Als ich gerade mein neues Fass anstechen wollte, furzten unserte Jungs auch wieder mal energisch vor Gerber der Gans herum, Ehebett brachte mich dann eben 12 Sekunden vor Schluss zum Lachkrampf.

Also, alles im Lot, es interessiert nicht heftig, das WIE meine ich, WENN man gewinnt. 3 Punkte und gut ist, selbstveständlich geht uns die Arbeit noch lange nicht aus, ich denke vor allem an ein knackiges Torschusstraining. Und Yoga-Übungen, damit man in hektischen Phasen einfach eiskalt bleibt und sich nicht selber Probleme macht mit Füdipässen. Aber eben, wir haben noch genug Zeit, um beim Playoffstart 100 Prozent bereit zu sein. Huch, sehe gerade, dass wir nun also bereits für die Playoffs qualifizert sind. Das freut vor allem Gottéron, die mit den besten CHL-Halbfinals aller Zeiten mit 1:100 gegen Frölunda augeschieden sind. Uha uha uha. Egal.

SC Bern – Kloten Flyers 4:3 nV

„Wer die Punkte nicht ehrt, ist des Schäferhundschwanzes nicht wert“. So sagte alben der Figge Zahnstein es zu seiner Frau, wenn sein kleines Bubi an den Zizen seiner Schäferhunde saugte. Ganz Kloten spart, damit man den Lohn dieser Melkmaschine für Stiere zahlen kann. Grandios. Was für ein herrlicher Mann dieser Denis. Reimt sich übrigens auf Penis. Toller Check gegen Blum. Die Lachnummern im Zebrapenisdress pfiffen aber lieber banalen Scheissdreck, als die Fouls. Kein Problem. Wir gewinnen das erste Spiel in diesem Jahr mit 4:3 nach Urinstein, weil wir in den ganz wichtigen Phasen Leo hatten und schlussendlich wieder der Unter dem Sand lebende Ramon, der uns den Zweier nach Hause brachte. Für mich persönlich waren es aber wieder 2 Drittel Rattenkacke, erst im letzten Drittel ging es etwas ab. Wahrscheinlich haben wir unsere Emotionen in der Dampfhitzesauna von Karl Neinonen verdampft, hoffen wir, dass wir bald wieder auch in den Emotionen zeigen, dass wir MEISTER WERDEN WOLLEN!

Nach den Badehosenspielen gegen die ZSC Tigers und die Langnau Lions starteten wir erneut relativ vergagelt in das Spiel. Bei uns präzisierten wir un, das heisst wir waren unpräzis. Kloten war genauer, aber auch ziemlich verschissener. Die neue Reizfigur nach diesem Drittel kann ja nur Penis Votzenstein heissen, ein Schäferhundsauger wie im Bilderbuch. Als wir dann wirklich einmal zügig waren, knallte der Maserati aller römischen Kathedralen mit 1:0 in Front. Ein herrlicher Treffer. Aber Sicherheit gab das noch etwas zu wenig, auch weil wir am eigenen Unvermögen eine Erhöhung des Resultats vergeigten wie ranzige Salamiweggen.

Im zweiten Drittel änderte sich nicht soooo viel. Wir geigten zwar ab und zu gut ab, bremsten uns aber meistens selber aus, so wie wenn ein Formel 1-Fahrer keine Bestzeit macht, weil sein eigener Schwanz im Getriebe hängt. Und dann kam es eben so wie es kommt wenn es kommt wenn die Frau die Augen nicht schliesst wenn es kommt: Kloten spritze den Ausgleich hin wie sabbernde pupertäre Furzgagel. Mein Glühwein weinte, anstatt dass er glühte. Nun wogte die ganze Windel wie eine Pampers umher, ohne dass ein Team sich einen Vorteil verschaffen konnte. Allerdings muss man sagen, dass der Zwischenstand nach 40 Minuten (1:1) nicht unverdient war. Für uns. Denn Kloten roch nach Koten und schiss auch zeitweise wie ein Scheisshaus.

Das letzte Drittel riss mir dann fast die Ritze aus der Achselhöhle. Reibt dort nie Aftershave ein, wenn ihr Euch rasiert. Kleiner Tipp. Brennt wie Feuer. Als wir wieder eine Stockschlag-Strafe hatten (obschon die KOTEN aus KLOTEN mehr mit ihren kümmerlich kurzen Stöcken dreinschlugen) erhöhte die Trüffelnacht dank einem Shorthander mit sehr kurzer Hand nach genialer Vorarbeit von Moser der Du bist auf 2:1. Ich jubelte so heftig, dass ich bei meiner Stiefmutter aus Australien die Blase löste. Egal, warm ist warm. Aber so wie wir spielten, war der Ausgleich der Hodensäcke nur eine Frage der Zeit, Drew Barrydusaumore glich aus. Aber Trüffelnacht hatte noch lange nicht genug und bombte uns wieder in Front, obschon die Front kurz vor Leningrad war. Aber wir waren erneut nicht ganz in der Stellung, die ich liebe. Doggystyle. Uha. Der Ausgleich von von Gunten (er soll mal das „von“ streichen der Stricher) kam kurz vor Schluss.

Die Verlängerung war dann dramatisch wie ein Strickkurs für Einarmige. Plüsch Ferdu wurde gebüsst, Leo hexte uns vom Söddendeff weg, wir konterten bei Vollbestand geil ab und Untersander schoss mich in mein Glühwein-Delirium, das ich immer noch spüre. Also, 2 Punkte, egal was sonst passiert ist in der Liga, der erste Sieg, nun streichen wir das Kraftraumtraining wieder etwas, dass wir spritzig werden wie mein Rimus-Gutter auf dem Balkon.

EHC Kloten – SC Bern 1:4

Yes. Da haben wir mal wieder den Untergrond abgelutscht wie Jenna Billigster, die alte Hafenhure aus Konstanz. Mit einer soliden Leistung brachten wir die Kerosin-Schnüffler an den Boden des Erfolgs. Erneut können wir ein 6-Punkte-Weekend einschreiben, das macht Spass, ich will Spass, gebt weiter Gas! Wir waren heute klar besser, der 4:1-Sieg ist logisch, allerings brauchte es auch wieder eine abgeklärte Leistung, um dem Flieggagelfürzen die Leviten so richtig zu lesen.

Ich bin ehrlich mit Euch. Meine Tochter feierte heute ihren 14. Geburtstag, also war das Hockey heute nur Nebensache. Wir hatten eine schöne Feier, schade dass es ab 11.00 Uhr nur noch Weisswein gab, ich bin fadengerade umgefallen, aber immer noch fähig, einen besoffenen Matchbericht zu schreiben. Das Spiel habe ich neben Heavy Metal auf dem Tellerklub gesehen, allerdings nur Bruchstücke, zu besoffen war die Party, aber egal. Es folgt ein unhuren nüchtermer Matchbericht, der ganz sicher in die Geschichte eingehen wird.

Oder auch nicht. Also, wir waren auf der Höhe und wir erhöten das Score locker vom Hocker durch Plüsch Ferdu, Müllerbrüller, Maserati und Deckenfrau auf 0:4. Weil wir gut standen, gut angriffen und gut einlochten. Ich habe das Spiel extrem intesiv verfolgt, nach 3 Litern Weisswein war das ja selbstvertändlich. Könnte bitte jemand das Zimmer nicht mehr drehen, denn mir geht so was von Sauklatsch. Unerträglich dieser Zustand.

Also, nächste Woche starte ich mit alter Kraft in die beschissene Anti-Pause, Gopfertrammi korrigiert mich die Autokorrektur nach jedem Wort, da ich massiv angesoffen bin und mehr Fehler beim Schreiben mache als ein Fribourger beim Oralsex. Es steht ja noch der Knaller gegen Anal Prag auf dem Spiel, CHL, wenn ich wieder nüchtern bin dann geht es aber ab! Aber man muss Prioritäten setzten, eine glückliche Tochter mit Namen Julia mit ihren leuchtenden Augen zu sehen als sie ihr iPhone7 in den Händen hatte, ist mehr wert als jeder Ofen gegen die unsäglichen Kerosin-Schnüffler aus Kloten.

Wir waren heute klar besser als gestern, weil wir unseren Job fast perfekt erledigten. Die Bettler aus Kloten wurden endlich mal in die Schranken gewiesen. Ein geiler Sieg, eine geile Geburifuhre, was will ich mehr, ich entschuldige mich wegen meinen Promillen, bald geht es weiter in alter Stärke, aber diesen Absturz habe ich gebraucht.

Haltet die Ohren steif, Hardboiled SCB kommt bald wieder halbnüchtern zu Euch treuen Lesern, mein Gott schwimmen die Buchstaben auf diesem föcking Bildschirm! Also, nochmals, ein geiler Sieg, geile Tore, geile 3 Punkte, alles geil, auf dem muss man aufbauen, mein Suff wird spätestens morgen vorbei sein.

PROST!

SC Bern – EHC Kloten 1:8

Hatte ich meinen Mahnfinger nicht deutlich genug oben? Was sich seit 2 Spielen abzeichnete, ist leider heute in brutaler Deutlichkeit aufgezeigt worden. Als ob wir alle Fehler nun in einem Spiel nachholten, die wir eine gewisse Zeit nicht mehr gemacht hatten. Das ist natürlich die personifizierte Rattenscheisse im Schnapskaffee, was wir heute gesehen haben. So geht es gar nicht, sowas möchte ich echt nie mehr sehen. Andereseits war die letzte Schlappe (in Langnau) für uns im Nachhinein gut, da wir dann diese berühmten 9 Spiele ohne Niederlage hinlegten. Da wurde der Reset-Knopf gedrückt, genau das muss jetzt bis am Freitag auch passieren. Das Kloten uns dann so richtig durch die Scheisse zog, darf man ihnen nicht verübeln, da sie gestern ja von Zug ungefähr ähnlich vorgeführt wurden. Also, diese 1:8-Niederlage darf so niemals passieren, ist nun aber passiert, Maul abwischen und sich wieder auf die Werte besinnen, die es einem ermöglichen, ein Spiel zu gewinnen.

Das Spiel begann sehr spät, da scheinbar der Goalie der letzten 15 Jahre nicht mehr bei uns spielt. Hätte ich echt nicht gewusst. Uha uha uha. Nein, es war herzig, es war nett, und jetzt arbeiten wir aber alle zusammen am neuen Zeitalter und rüben nicht dauernd in der Vergangenheit rum. Wir starteten eher klobig in das Spiel, kontrollierten in diesem ersten Drittel die Kerosin-Lecker aber relativ gut. Die Alamrglocken schrillten bei mir aber schon recht laut, weil die Qualität der Abschlüsse einfach mangelhaft war. OK, in der Vergangenheit gab es das oft, dafür waren wir irgendwann im rechten Moment dafür bereit, die Tore zu schiessen. In diesem Drittel wurde keine Geschichte geschrieben, das 0:0 war den gezeigten Leistungen entsprechend.

Im zweiten Drittel hämmerte dann der Dampfhammer der Blamage über unsere wohlgeformten Ärsche. Erneut reihten sich Fehler um Fehler in unser Spielsystem, das waren ungeheuer grobe Schnitzer, die da gezeigt wurden. Kloten hämmerte nun drauflos, ging in Führung, schoss einen Kurzhänder, trippelte noch nach und führte plötzlich 5:0. Meine Laune war nun in den Nüssen, die sich aus Protest hinter die Leiste versteckt hatten. Leo hatte keinen einzigen Big Save, alles ging rein, er war nicht schuld aber konnte uns auch nicht retten. Das war ein jämmerlicher Auftritt unserer Buben. Aber das kann es geben, wenn man vor lauter Siegen die Niederlage nicht mehr kennt. „Irgendwie gehts dann schon“ hat ja bei uns jetzt lange geholfen. Heute aber nicht. Leo wurde dann durch den 11-jährigen Aebi ersetzt. Hatten wir eine Torchance in diesem zweiten Drittel, versiebten sie wir oder spielten noch einen unnötigen Pass, es war wirklich zum Magen/Darmgrippe auflesen.

Das letzte Drittel mutierte dann logischerweise zum Plätscherspiel. Kloten erhöhte sofort auf 6:0, am Schluss hatten sie 8 Tore, unser Alkoholbeller konnte immerhin dem doofen Gerber seinen Schadaut vermiesen. Das war das einzig Positive an diesem denkwürdigen Scheissdreck-Abend. Den Rest des Drittels konnte man getrost in den Tabak murksen und anschliessend rauchen.

Genau so wenig wie die Jungs nach 9 Siegen in Serie „Helden“ sind, sind es jetzt „feuchte Anallöcher“. Man heute heute brutal gesehen, wie wenig es braucht, um vom Winner-Team zum Kanterniederlagenscheissdreckarschlochpässefurzschussgagel-Team mutieren kann. Wisst ihr, Taktiken interessieren mich auch nach 42 Jahren SCB nicht heftig. Aber ich spüre den Puls des Teams ohne Ende. Nein, ich messe ihn nicht an der Schwanzvene ihr Söiniggel. Und das heute war eine Niederlage mit Ansage. Neinonen wird nicht unfroh sein, denn mit jedem Sieg hören die Spieler weniger zu. Am Freitag vor dem Davos-Spiel werden die Jungs wieder an seinen Lippen hängen.

EHC Kloten – SC Bern 4:0

Nein, ich starte kein Bashing. Nein, ich wettere auch nicht gegen den Trainer. Wir müssen heute leider akzeptieren, dass wir eine wahre Grotte von Schluchtenscheisse abgeliefert haben. Wir hatten nie den Hauch einer Siegeschance und kassierten völlig verdient eine Schlappe. Kloten spielte, wie befürchtet nach dem Auswärtssieg in Zürich, auf einem Euphorie-Level. Sie liefen unseren Buben um die Ohren als hätten sie keinen Konkursbeamten auf der Tribüne. Aber man muss die Klotener auch verstehen. Noch vor 5 Monaten musste die Spieler Angst haben, dass ihre Mütter den Hintern verkaufen müssen um Geld zu generieren. Dann kommt das Sparschweinchen an die Macht, es geht weiter, man verbilligt die Verträge, appeliert an die Solidarität und steigt mit grossen Ängsten in die neue Saison. Dann verräumt man mal locker den Z und kantert danach den Schweizer Meister in den Boden. Nicht schlechter Auftakt, das muss man neidlos sagen. Aber: Es sind gerade 2 Runden gespielt, alles was jetzt ist, kann sehr schnell anders werden. Das gilt auch für uns. Die letzte Saison sollte uns das gelernt haben.

Das erste Drittel war bereits unser Untergang. Alles was gestern gut war, war heute die ausgeheulte Scheisse eines darmerkrankten Mammuts, das 10’000 Jahre tiefgefroren war und nur noch Eisklumpen kacken kann. Nicht ein Pass kam bei uns an, nicht eine Torchance konnten wir uns generieren. Wir seppelten auf dem Eis umher wie die eingefettete Sennentunschi-Sau. Wir schrien quasi bei jedem Pass „Hey, EHC Kloten, kommt, macht uns ein Tor, kommt, versucht es“. Nach einem Katastrophenwechselfehler schlug es sehr früh hinter uns ein. Reaktion? Sendepause. Es ging nichts. Im Gegenteil, nach einem erneuten Bock im Stellungsspiel knallten die Kerosin-Lecker uns herrlich mit 0:2 in Rückstand.

Das zweite Drittel brachte dann etwas mehr von uns. Allerdings war dieses „mehr“ ungefähr so gross wie ein verkleinerter Ameisengagel. Wir schossen zwar mehr, aber eigentlich waren das gar keine Schüsse. Der Bolzenkopf konnte ohne Schweissperle die schwarze Scheibe abwehren. Auf der Gegenseite mussten wir immer aufpassen, damit uns die Buben aus dem Zürcher Dorf nicht um die Ohren liefen. Nach dem x-ten Wurstabschluss von uns ging dann ein Konter ab, der das Spiel entschied. Kloten nutze eine Schwäche von Leon Genon schonunglos aus.

Das letzte Drittel hätte man getrost abbrechen können. Erst mussten wir den Rest einer 5-Minuten-Strafe gegen Moser überstehen um dann den Angriff zu blasen wie alben die Dorfnutte in Zollbrück. Aber das war kein „Angriff blasen“, das war „wirr die Nüsse kämmen“. Aber egal, ich betrank mich trotzdem. Wenigstens ich war konstant. Kloten wurstete noch einen rein, einen ganz jämmerlichen, aber es störte mich nicht mal mehr, zu sehr trank ich jetzt ins Elend. Das Spiel ist aus, wir haben kein Tor geschossen und verdient verloren. Das wird ein toller Sonntagmorgen. Gopfertamminomau. Wir waren heute schlecht, jeder, alle, alles.

Also, Panik wäre falsch, es war heute einfach die schonungslose Landung nach dem Höhenflug gegen ein NLB-Langnau. Wir müssen nun, das ist Anfangs Saison normal, auf die Suche nach der Wahrheit gehen. So gut wie es gestern schien sind wir noch nicht, aber auch nicht so schlecht wie heute. Wir ziehen einfach die Lehren aus diesem Spiel, dann war diese Niederlage vielleicht sogar nützlich. Und wenn wir so am Dienstag gegen Ambri spielen wollen, können wir die 3 Punkte bereits jetzt in den Tessin schicken …!