Schlagwort: Langnau

SCL Tigers – SC Bern 2:4

Seht ihr, wir konnten es nicht verhindern. Durch unseren 4:2-Sieg im Tal der heulenden Rinder erreichten die Tigers ihr grosses Saisonziel: die Playouts. Die Nacht wird lang werden in Langnau, sämtliche Beizen haben eine Freinacht angekündigt, dem Ehlers Heinz, Schweinsmocken von Beruf, wird noch im Anschluss an die Festlichkeiten ein neuer 11-Jahresvertrag hingelegt. „Wenn Playout, dann bitte erst kurz vor Schluss der Quali“ war auch den Tenor der Fans. „Und wenn es geht noch durch den stolzen SC Bern, der ja 14-facher Meister ist“ meinte Gurtner Josef, der urichge Emmentaler. Tja, unser Sieg rückt da schon etwas in den Hintergrund, wen interessiert es noch, dass wir die 100-Punktemarke so eben überschossen haben? Man versteht hier in Langnau sein eigenes Wort nicht mehr, der Jubel über das erneute Erreichen der umkämpften Playouts kennt keine Grenzen. Wildfremde Menschen stecken sich die Zunge in den Hals und weinen danach, nicht wegen der pelzigen Zunge des Gegenübers, sondern weil die Gefühle „Playout 2017“ nun halt einfach ihren Tribut zollen.

Wir konnten die Basis zu diesem ersten Erfolg im Emmental seit gefühlten 300 Jahren nicht im ersten Drittel legen. Nicht das wir schlecht spielten, aber die Tiger wollten ihre letzte Chance wahrnehmen. Ihr merkt, ich habe den Ironie-Modus kurz abgedreht. Erfreulich war, dass wir auch mal in Führung gehen konnten. Der Gewinneron schoss im Powerplay wieder herrlich aus dem Handgelenk in den Angel, der Tschatscho hatte keine Chance. Oft hatten wir es im Griff, um dann aber gleich wieder für Panik zu sorgen, weil man den Tigern eine Chance angeboten hatte. Wir festigten uns wieder und konterten nun fleissiger. Da wurde Marco die Mühle geschickt, der junge kline Saubub schoss herrlich aber haltbar in den Angel, das 2:0 war da. Grosses Kino, Marco! Die Führung nach 20 Minuten ging sicher in Ordnung. Ich traf den oben erwähnten Gurtner Josef dann in der Drittelspause, er war aber nicht sehr gesprächig. Er wurde ja in Langnau „Fan des Jahres 2017“ in einem knallharten Wettbewerb. Die Teilnehmer mussten 3 Spieler des aktuellen Kaders benennen. Nach fast 3 Stunden hatte es Gurtner Josef geschafft. Ich gratulierte ihm natürlich.

Wumm. Das zweite Drittel begann so, wie kein Drittel beginnen sollte. Es war kaum angespielt, wir waren noch zu viert auf dem Eis, da war der Ausgleich bereits Tatsache. Was für ein unhuren Faden da hinter Leo einschlug, beeindruckend. Danach waren die Tiger im leichten Aufwind, klar doch, nur noch ein Tor Differenz, bei 2 minus 0 haben sie Probleme mit Kopfrechnen, 2 minus 1 begreifen sie sofort, „nur noch ein Tor ugah ugah“ rattert es in ihren Gehirnen. Nun reagierten wir aber gut auf die Situation. Wir pressten wie eine Hebamme beim Geburtstraining und konnten nach einer herrlichen Kombination 7 Minuten später erneut durch Müller das 3:1 erzielen. Genoni holte sich da scheinbar einen Assist, unglaublich, ich prüfe das noch nach, sicher ist aber dass unser Ehebett beim 3:1 bereits den dritten Assist aufschreiben konnte. Er kommt in Playoffstimmung! Aber die Party war nun angeteiget worden, umsomehr als Plüsch Ferdu mit einem herrlichen aber haltbaren Angeltreffer dann auch noch gleich das 4:1 auf die Anzeigetafel montierte. Gut reagiert, Jungs!

Das letzte Drittel war dann ein Grillenzirpen für Schmeissfliegen. Die Berner Kurve feierte laut und geil, Grunder Josef frage mich entsetzt „warum feiern die, ihr kommt ja jetzt in die doofen Playoffs, nicht?“. Uha. Egal. Grunder Fritz halt. Wir liessen es nur noch einmal kurz anbrennen, die Tiger konnten noch zum 2:4 verkürzen, aber das wars dann. Ein Sieg im Emmental ist selten, also geniessen wir es.

Auf eine Art habe ich Mitleid mit den Tigers. Nicht mit Tränen und so, nein nein. Ihr Sportchef vertraut 2 Torhütern, die vorher niemand auf der Rechung hatte, die aber gut spielen. Die Ausländer sind ebenfalls sehenswert. Die Schweizer Spieler auch. Aber wieso um Gottes Willen kam man auf diese unsägliche Idee mit dem Clown aus Olten an der Bande? Und warum liess man den so lange wursten? Das sind selberverschuldete Playouts, liebe Langnauer. Aber ich weiss, dass ihr es dem Team verzeiht und weiterhin mit Eurer unglaublichen Treue für eine geile Atmosphäre sorgen werdet. Egal wie die Saison noch endet. Und ich schwöre Euch, dass ich mit Euch feiere, wenn ihr den Ligaerhalt schwarz auf weiss habt. Langnau gehört in die NLA, basta.

Ach, noch was: Es gab oder gibt doch da einen Verteidiger in Trottelfon mit der #27, GibmirRath oder so. Der uns ja letzte Saison ins Playout bomben wollte. Uha, wir wurden ja dann Meister. Egal. Wir haben ihm quasi nun eine Anleitung geliefert, wie man das genau macht. Gestern Kloten, heute die Tigers. Hoffentlich liest im das Muddi vor, damit wir ihm vom SCB einen Rath geb.

SCL Tigers – SC Bern 4:1

Nein, da kann man nichts beschönigen. Noch viel weniger kann man den Mist schönsaufen, den wir heute geboten haben. Wir brauchen dringend jemanden, der bei unseren Mannen den Reset-Schalter für das Jahr 2017 findet. Nach der Bademantel-Party mit Niederlage gegen die ZSC Lions, immerhin ein Meisteranwärter, verloren wir auch Spiel 2 im neuen Jahr gegen den Schwanzklub aus Langnau mit 4:1. Und eben, völlig verdient, weil wir nicht bereit waren, gegen die Emmentaler Käselieferanten den Kampf und das Wadenbeissen anzunehmen. Genau 120 Sekunden waren gut, danach waren wir schon in Rückstand, glichen aus, überliessen dann das Spieldiktat den Guschtiputzern, die zugegebenermassen von Schweinsmocken Ehlers sehr gut eingestellt waren. Der erste Torschuss gegen uns war ein Tor, nach ein paar Sekunden im zweiten Drittel kriegten wir ein Tor, ein paar Sekunden vor Ende des zweiten Drittels ebenfalls, der vierte Treffer kriegten wir dann auch im letzten Drittel nach ein paar Sekunden. Da erübrigt sich jeder Kommentar.

Der Start liess einem die Brust ja noch anschwellen wie der Mümmel vom Hauptdarsteller im Film „Elisabeth bückt sich dauernd die Sau“. Da überrollten wir die Kätzchen fast, hatten aber wieder einen Schussqualität wie das Melchfett von Bauer Ramseier, wenn er seine Alte einfettet weil es wieder mal Kinder geben soll. Danach folgte der erste so richtige Konter der Langnauer, wumm, Leo griff daneben und schon waren wir in Rückstand. Es gab noch den Ausgleich zu bejubeln, allerdings war der eher zufällig zustande gekommen, Schwerweh traf irgendwie dem Katscho zwischen seinen tiefen Hoden hindurch. Danach spielte fast nur noch Langnau, Leo konnte dann ein paar Mal hexen, irgendwie war die Schussstatistik nach diesem Drittel auf 15:5 für die Tiger, ich kochte innerlich.

Dann fängt das zweite Drittel an, wie immer denkt man: „jetzt wird alles besser“. Ja genau, ihr Finne Elo Porno oder so schoss sofort das 2:1. Was kam nun von uns? Fast nichts. Zwar waren wir bemüht, den Ausgleich zu schiessen, aber Langnau gewann doch gopfetramminomau fast jeden Zweikampf wenn es um die Wurst ging. Ebenso seppelten wir jedes Bully in die Unterhosen, es lief nicht, die Scheisse klebte am Stock wie das Melchfett am Hintern von Frau Ramseier. Es gab eine einzige Situation, wo der Match hätte wenden können: Aber unser Alkoholbeller vergab die Riesenchance zum Ausgleich. Ich konnte nicht mal richtig toben, da mir vom Silverster her immer noch schlecht ist. Fast gekotzt hätte ich, als Randensalat Sekunden vor der Pause noch einen Schlenzer zum 3:1 in unseren Knarst versorgte. Ach wie geil, ein Kater im Ranzen und das Spiel schon fast im Arsch, das macht echt Spass.

Im letzten Drittel waren erneut nur Sekunden gespielt, als der Althügel in seinem eher hässlichen Shirt dann das Spiel entschied. Ein 4:1 wäre zwar gegen einen Schwanzklub noch zu holen, aber nicht mit unserer Leistung. Langnau hatte uns nun dort, wo sie halt gut sind weil der Schweinsmocken Ehlers mit ihnen das Defensivverhalten um Klassen gesteigert hat. Unsere Angriffe verpufften wie ein Luftballon in einem Puff das so ein Puff ist, dass die Damen sich puffen lassen. In Gefahr gerieten die Tigers aber gar nie mehr, im Gegenteil, ein 5:1 schien mir wahrscheinlicher als das 4:2. Aber egal, diese Leistung heute genügte nicht, von keinem, von niemandem.

Wir haben sympatische Entwicklungshilfe geleistet, die Tiger dürfen weiter träumen, aber das ist mir sowas von egal, ich will immer gewinnen. Hoffen wir auf den Reset-Schlalter, ich glaube der ist bei Blumenkohl, 12 cm im Dickdarm, vom Füdi aus gesehen. Irgendwer muss sich da wohl opfern. Morgen wartet mit Kloten der nächste Strichklub, der um alles-oder-nichts kämpft, ich bin ja mal gespannt ob wir die Wohlfühlzone nun wieder verlassen können. Was für ein beschissener Jahrestart. OK, Leader sind wir ja noch, aber troztdem …

SC Bern – SCL Tigers 4:2

Ja, ein Murks-Sieg. Warum denn nicht? Macht auch Spass. Ist ja wie beim kontrollierten Beischlaf. Hauptsache es kommt. Uha. 4:2 haben wir die Tigers weggeräumt. Und eines gleich vorweg: Alle die Leute, die sich über die unsäglichen Head-Schiris genervt haben: Habt Verständnis. Beide Heads wollen in ihrem zweiten Leben sich eine Existenz als Bauer aufbauen, sind aber letzte Woche gnadenlos durch die Melkprüfung gefallen. Klar, dass da ein bisschen Goodwill für die Tigers da war. Bitter für die Bauern-Schiris: Bei der Melkprüfung wurde ihnen keine Simmentaler Kuh hingestellt, sondern Mocken Ehlers. Klar dass da die Nerven versagten! Aber nichts desto Trotz haben wir einen guten 3er nach Hause gekegelt. Das Spiel durften wir nicht verlieren, hätten es aber verlieren können. Lest in diesem atemberaubenden Matchbericht, warum!

Also, es startete mit einem Abtasterli-Spielchen. Wir gingen meistens vorwärts, hatten es gegen hinten im Griff, waren aber erneut verspielt wie 2 Monate alte Hundewelpen, die gerade festgestellt haben, dass ihre Mutter Kondome ablehnt. Das Tor wollte man schiessen, aber man wollte ein schönes Tor schiessen. Man wollte der bumsvollen Halle was fürs Auge zeigen. Das funktionierte aber nicht, auch wenn der Tschatscho kaum einen Schuss blockieren konnte und es hunderte Abpraller gab. Was für ein Unterschied zu Leo. Trotzdem jubelten die Landwirte als Erste. Eine Strafe gegen uns war gerade abgelaufen, jau jau, alles OK, uh uh, nur sollte man dann den Mann vor dem Tor nicht vergessen. Das war ein Alzheimer-Ofen. Dem sagt man so, kann nichts dafür. Danach rannten wir an, Langnau hatte aber dann plötzlich eine gröbere Druckphase, da waren wir leicht im Zittern. Als die Schiris aber dann das 32’321 Halten endlich als Strafe pfiffen, spielten wir das Play mit Power. Auch weil das Drittel dem Ende zu raste. Es war Moser der Du bist, der eine knappe Sekunde vor Schluss mit einem Hocheckschuss ausglich.

Im zweiten Drittel wähnte man sich dann kurz an einem CHL-Spiel. Nicht weil Langnau so europäisch spielte, nein nein, die blieben beim Krautrüben-Hockey mit dem Mocken als Dirigent. Aber der Pass von Maserati Akrobat Alkoholbeller auf Unter dem Sand war eine Kopie des Ausgleichs gegen die Prager Domspatzen. Unti schloss auch ungefähr gleich geil ab. Die Führung wiegelte uns dann in falscher Sicherheit, denn die Tigers haben unter Heinz dem Öhler gelernt, das Frauen niemals jammern, auch wenn einen Penetrierverwechslung der Löcher vorliegt. Die reagierten mit einem „naja, ich bin Schiri und unterstütze aussterbende Urvölker“-Tor zum Ausgleich. Was für ein Müll. Alles war wieder offen, umso mehr als die Schiris dann einen Knaller von der Gerbere annulierten, weil die „Gesellschaft für dunkelhäutige Hartgummischeiben“ Einspruch erhob, weil Gerber ihr Mitglied so hart geschlagen hat. Es blieb unentschieden, das letzte Drittel musste den Sekt von der Jauche trennen.

Wir waren immer noch eine Spur zu kompliziert und schossen sehr oft daneben. Aus den besten Positionen. Der Tschatscho sah wohl vor seinem geistigen Augen schon die Überschriften im „Bauer heute“-Magazin: „Der Held, der ein Sack hat wie ein Euter und Bern entnervte“ oder ähnlich. Nichts da. Es kam der auftritt von Kammerjägerzin. Er schob dem Amateur einen ganz jämmerlichen Bauerntrick in die Krätze. 3:2 und nun war es fast geschafft. Allerdings musste Leo nur Sekunden danach einen völlig alleinstehenden Tiger entschärfen. Mein Herz urinierte fast vor Angst. Aber nun beschränkten wir uns mit Erfolg auf die 3 Punkte, die Plüsch Ferdu mit einem Leernetzer dann sicherte.

Also, 3 Punkte, das ist geil. Morgen wartet das Auswärtsspiel in Kloten. Was für ein Analgegner, verloren wir doch mit 1:12 Toren die beiden Spiele. Uha. Noch ein Wort zu Langnau: die haben wirklich Fortschritte gemacht unter Ehlers, eigentlich hätten sie nach dem Spiel gestern gegen den Z und heute mehr als 0 Punkte verdient. Sie fribourgern im Moment ein bisschen durch die Liga. Es werden sicher wieder bessere Zeiten kommen, wenn die Bauersfrau sich endlich schamrasiert.

SCL Tigers – SC Bern 4:0

OK, wenn wir ablutschen dann lutschen wir gleich richtig. Auch wenn der Gegner ein viehfickendes Gesindel ist. Eine absolute Scheissdreck-Leistung führte uns heute in die Niederlage. Langnau, nach der Demontage gestern hoch motiviert, zeigte mit viel Herz und Leidenschaft, dass man auch trotz ihrem Aussehen sich wieder hochrappeln kann. So sauer mich die 4:0-Niederlage auch macht, ein paar Sachen dürfen wir nicht vergessen: Für uns ist es ein Betriebsunfall, für Langnau der grösste Sieg der ganzen Saison. Von dem werden sie leben, auch wenn sie erneut in die Playouts fallen werden, weil sie Scheisshockey zeigen und einen Scheissdefensivanal-Trainer haben. Egal, für heute hat es gereicht, auch weil ihr Schweinepettingbruder Dido sich mal nicht 60 Minuten versteckt hat. Sondern nur 45 Minuten.

Schlecht begann das Derby für uns, denn nach ein paar Sekunden schoss ein Embryo die Tigers bereits in Front. Leo Geo schlief noch, auch unser Rest des Teams, dieser Rückstand war eigentlich bereits die Entscheidung, obschon die Tigers ja in den für sie wirklch wichtigen Spielen dann trotzdem abslutschen wie drogensüchtige fettärschige Drogenhuren aus Zollbrück. Aber nicht gegen uns, den SCB zu schlagen bedeutet ihnen nach wie vor mehr, als die Jungfernhaut ihrer Mutter. Damit müssen wir leben. Wir kamen beser in Fahrt und versuchten, diesen Rückstand aufzuholen, aber das war schon im ersten Drittel vergebenbe Liebesmüh. Denn der Pickel im Tor der Käser hielt 100’000 Mal besser als der Versager gestern, zudem waren wir unkonzentriert und flüchtig, einfach richtig schnodrig.

Im zweiten Drittel gab es dann noch eine massive Verschlechterung, denn nun versiebten wir deutlich weniger Chancen, weil Langnau das Spieldiktat an sich gerissen hatte. Die waren nun flott unterwegs, während dem wir immer noch unter der Dusche zu stecken schienen. Heute war nichs mehr von dem da, was gestern Freude gemacht hatte. Wir waren schwach, aber Langnau hat sich auch gesteigert, das muss man ehrlich sagen. Obschon das Problem bei Langnau wohl sein wird, dass man mit Auswärtsfeiglingen niemals in die Playoffs kommt. Und das sind sie halt einfach, die Tigers mit dem Ringelschwanz im Po.

Das letzte Drittel war dann der erwartete Untergang. Unsere Angriffe versiebten schon im Ansatz, die Tigers zeigten auch Scheissdreck, aber ihr bisexueller Hundelecker DiDo schoss uns dann endgütlig in den Abgrund. Das 4:0 war aber verdient. Langnau spielte auf dem absoluten Höhepunkt ihrer Möglichkeiten und bereiteten dem extrem fetten Ehlers eine coolen Abend, während dem wir eine wirklich absolute Scheisspartie zeigten. Wie gesagt, es stört nicht so heftig weil in ein paar Monaten wir um den Meister spielen und die Lecknauer gegen Olten um den Ligaerhalt kämpfen, aber ich erwarte von uns gegen solche schwache Gegner schon ein bisschen mehr.

Das Fest im Emmental wird gross sein. Klar, sie stecken immer noch in der Scheisse ohne Ende, aber das interssiert das Bauernvolk heute Abend nicht. Siege gegen Bern sind für sie wie Sex mit der Mutter. Freude pur, endlich niemand der den Schwanz auslacht. Weiter so Langnau, in den Playouts habt ihr meine volle Unterstützung! Und bei uns möchte ich nur sagen: Hallo???? Auf einem Bein reicht vielleicht gegen Salzburg, aber nicht in der NLA! Scheissmatch heute, echt! Ach, und noch ein Tipp an die alle die, die zusammentgezählt nicht Mal auf 50 Prozent meiner besuchten Spiele kommen: Einen Spieler zu mobben, egal wer und auf welcher Position, zeugt von kleinen Hirn und exterm kurzem Schwanz oder massiven Hängetitten. Nur mal so. Wenn ihr den besten Torhüter der Schweiz nicht gerne habt, weil er vielleicht einmal böse in die Kurve geschaut hat: bleibt echt Zuhause und wichst. Was für eine Susi-Bande! Pfui! Niemand vermisst Fans, die nicht zu 100 Prozent hinter JEDEM Spieler stehen, der unsere Farben trägt! Das ist ein unsägliches Verhalten, das ich niemals verzeihen werde. Wer unser Shirt trägt, ist EINER VON UNS! BASTA!

SC Bern – SCL Tigers 4:1

Was für ein Zitterspiel! Genau 8 Sekunden lang habe ich heute zittern müssen. Die Langnauer gewannen das erste Bully und wollten uns die Scheibe nicht geben. Dramatisch. OK, danach kam unser Sturmlauf, der die Emmentaler in ihren Grundfesten ziemlich erschütterte, nach 22 Minuten war die Partie dann entschieden, weil wir ihnen mit dem 4:1 jede Siegchance durch den Schlot geraucht hatten. Danach war es ein freundliches Spiel ohne grosse Geschichte, das spielte aber keine Rolle mehr, da es immer unterhaltsam blieb und wir bereits die Kräfte für den morgigen Revanchekampf im sicher schon eingeschneiten Emmental schonen konnten. Ich persönlich war von der Leistung der Käser nicht gerade angetan, da hat der Mocken an der Bande noch strenge Arbeit vor sich.

Bereits nach etwas mehr als 30 Sekunden schlug es bei den Tigern ein. Einmal mehr zog der unhuren gute Untersander mit einem zügigen Angriff mit und schoss uns herrlich in Führung. Das Abwehrverhalten der Gutschiputzer war, gelinde gesagt, wohl noch in der Kabine geblieben. Danach übten wir weiterhin grosse Dominanz aus, die Lagnauer müssen sich vorgekommen sein wie eine Leckzofe im Studio Domina. Allerdings setzte dann ein Berner, der Althügel, ein überraschendes Zeichen. Er verzögerte einen Schuss am zögernden Noro vorbei direkt in den Angel von Leo Geo. Der einzige Langnauer, der Tore schiessen kann, ist also ein Berner. Uha. Aber wir liessen uns nicht beirren. Wir zerstörten die Langnauer dann mit präzisen Angriffsauslösungen und schnellen Angriffen. Kurze Zeit später knallte der immerjunge Plüsch Ferdu uns bereits wieder in Front. Langnau kam mir vor wie ein Igel auf der Autobahn. Nicht wegen den Stacheln, nein, so überfahren halt. Maserati Labello, der geile Goldhelm, stellte dann eher haltbar auf 3:1. Wieder war die Kombination vorher sehenswert.

Als wir im zweiten Drittel gleich eine Strafe ausnützten (Plüsch Ferdu traf erneut, dieses Mal im Fallen), war der Mist geführt. Die Milch abgezogen. Der Käse im Becken. Der Stall gemistet. Der Mähdrescher geölt. Bei Langnau erlosch jeder Funken der nassen Zündschnur. Das Ehlers-Prinzip wirkt im Emmental noch nicht, gar nicht, überhaupt nicht. Wenn man es mit Lausanne von letzter Saison vergleicht. Es wurde nun zum munteren Trainingsspiel, das aber immerhin noch grobe Unterhaltung bot. Da war mal unser Goldhelm, was für ein Techniker, was für ein intelligenter Spielmacher. Oder der Bodenmann, der endlich wieder auf dem Eis umherrapst. Ein gutes Debüt für den Mann. Schwerweh zischte ab wie ein junger Rehpinscher, Reichert (!) war kreativ, es wurde mir nie langweilig.

Im letzten Drittel dann schon etwas. Mir fehlten die Tore, allerdings war unsere Handbremse nun so fest angezogen, dass es schon fast weh tat. Hoffentlich löst der Neinonen das Teil bis morgen wieder. Es war nun ein munteres „wir warten auf das Ende“, kein Problem, wenn man den Gegner so im Griff hat ist das erlaubt.

Also, morgen geht es anders zur Sache, wir wissen es. Zuhause sind sie frecher, die Emmentaler. Wir haben mal 3 Punkte, auf dem lässt sich bauen, jeder Punkt morgen ist OK, ich erwarte aber 3. Drei. Tre. Trois. Freude habe ich, dass man endlich auch wieder mal in der Regular Season mit Spass ein Spiel sehen und geniessen kann. Und wenn das Ehebett und die Trüffelnacht wieder da ist, dann wird es noch einmal mehr abgehen in unserem Team!